Wien Kunst
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Künstlerin Sophia Hückel

Die 21-jährige Künstlerin Sophia Hückel beschäftigt sich in ihren Werken mit psychischen Krankheiten wie Essstörungen, Depressionen oder dem Borderline Syndrom. Nach einem längeren Krankenhausaufenthalt hat sie ihr Leben mehr und mehr reflektiert und die Malerei wiederentdeckt. Als Künstlerin will sie die Aspekte dieser Problematik ansprechen.

Wie würdest du deinen Stil beschreiben?
Als einen sehr intimen emotionalen Stil. Meistens male ich das was mir in den Sinn kommt, ohne mich an Regeln oder Normen zu halten. Besonders gerne arbeite ich wenn ich wütend bin. Ich fühle mich in diesem Zustand freier.

sophia hueckel kunst

Kunst als Gesellschaftskritik, trifft das auch bei dir zu?
Ja. In meinen meisten Bildern haben die Menschen ein totes Gesicht und damit möchte ich veranschaulichen, dass vieles immer schön geredet wird. Auch über psychische Krankheiten werden auch oft verharmlost. Mit meinen Bildern versuche ich die Traurigkeit und Unzufriedenheit der Menschen darstellen um die Leute darauf aufmerksam machen.

Was drücke deine Kunstform aus? Welche Themen greifst du auf?
Meine Gefühle und Situationen aus dem Alltag aus, die ich nicht in Worte fassen kann. Jede Person meines nahen Umfeldes in meinem nahen Umfeld hat eine eigenen Farbe. Ich bin Rosa.

Oft geht es mir schlecht und ich weiß nichtmal warum. Wie kann ich meine Gefühle beeinflussen? Woher kommen meine Gefühle und meine Gedanken? Die Kunst hilft mir mich auszudrücken.

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Hausfriedensbruch! Wann und wo steigt die nächste Party?
Hausfriedensbruch ist ein ganz kleines wiener Kollektiv bei dem ich als Dj mitwirke und immer sehr viel Spaß beim auflegen habe.

Sophia Hückel