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Ein Beruf wie jeder andere

Ben Reyer wurde 1985 in Wien geboren, wuchs aber in einem Vorort von Los Angeles auf. Durch seine Mutter, Cordula Reyer, war die Kunst, speziell die Modefotografie, seit seinen Kindertagen immer präsent. Allerdings entdeckte Ben seine Leidenschaft für Collagen erst nach Abschluss des Geographie Studiums.

Mit den Jahren entwickelte er seinen eigenen Stil und weist unter anderem auf die Problematik von Macht, Geld und Sex in der Gesellschaft hin. Mit 25 Jahren zog er zu seinem Vater nach Wien. Bereits seine erste Ausstellung in einem Offspace war ein Erfolg. 

Erzähl mir von deiner allerersten Collage.

Es ist ein Mickey Mouse Poster, das ich mit Bildern aus alten Erotikzeitschriften verschönert haben. 

Welcher Stil hat dich beeinflusst? 

Es war die Skateboard- und Hip-Hop-Szene in Amerika. Mich hat die Vielfalt und die Idee dahinter, Dinge zu vermischen, begeistert.

Die Bildbände, die meine Mutter von verschiedensten Fotografen sammelte, waren wie meine Kinderbücher.

Wie stehst du zum Kunstmarkt?

Man darf sich vom Kunstmarkt nicht zu sehr einschüchtern lassen. KünstlerIn zu sein, ist ein Beruf wie jeder andere. Einfach nur Kunst zu machen, ist für mich das Schönste. Außerdem ist es ein tolles Gefühl, wenn man nach einer Ausstellung seine Bilder verkauft. Auch das motiviert. 

ben reyer lichterwaldt

Was sind deine nächsten Schritte?

Mehr als drei Monate plane ich nicht voraus. Ich habe ein Vertrauen in mich selbst gewonnen und bin stets zuversichtlich. Mein Ziel ist es, mit meiner Kunst noch mehr Leute auch außerhalb von Galerien zu erreichen.

www.benreyer.com