
Das Programm reichte von Malerei, Bildhauerei und Fotografie bis zu Medienkunst, Performance und Kunsthandwerk. Zehntausende interessierte Besuchende nutzten die Möglichkeit für einzigartige Einblicke in Ateliers und Werkstätten sowie für den Austausch mit den teilnehmenden Kreativen. An vielen Orten ergänzten Workshops, Konzerte, Lesungen, Performances und Angebote für Kinder das Programm. Ob nach Region, Öffnungszeit oder persönlichem Interesse – das Publikum konnte sich seine ganz persönliche Route zusammenstellen.



Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zeigt sich begeistert von der künstlerischen und kreativen Vielfalt, die den Besuchenden an einem Wochenende geboten wird:
Die Tage der offenen Ateliers beweisen jedes Jahr aufs Neue, dass Kunst und Kultur ein integraler Bestandteil der niederösterreichischen Identität sind!


Einblick in Arbeitsräume
Bei den Atelierbesuchen waren nicht nur fertige Werke zu sehen. Werkzeuge, Materialien, Skizzen und angefangene Arbeiten gaben Einblick in unterschiedliche Arbeitsprozesse. Die Beteiligten waren vor Ort und beantworteten Fragen zu ihren Arbeiten, Methoden und Materialien. Zwei Tage lang öffneten sich Türen zu speziellen Orten und ermöglichten Einblicke, die sonst nur selten möglich sind.


TDOA*tour contemporary am 7. und 8. November
Als Ergänzung zu den Tagen der offenen Ateliers führt die TDOA*tour contemporary in Ateliers, Projekt- und Ausstellungsräume und zeigt unterschiedliche Praktiken zeitgenössischer Kunst in Niederösterreich. Die Routen durch die vier Viertel werden von lokalen Akteur:innen aus dem Kunstbereich kuratiert und geführt. Zu sehen sind individuelle, prozesshafte und kollektive Arbeitsweisen. Das Publikum kann einzelne Stationen oder eine gesamte Tour besuchen und mit den Beteiligten vor Ort ins Gespräch kommen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.
Informationen und Anmeldung: www.tdoa.at
Am Samstag, 17. Oktober, waren Les Nouveaux Riches den ganzen Tag in Niederösterreich unterwegs, von Hagenbrunn über Brunn am Gebirg bis nach Baden. Fünf Ateliers haben wir besucht, und überall gab es Einblicke, die man sonst selten bekommt: in Arbeitsweisen, laufende Projekte und Räumlichkeiten. Interessante Gespräche, Eindrücke und einige neue Entdeckungen.
Besuchte Ateliers:
– Atelier Pfeifer (Künstler:innen: Timo Pfeifer, Lola Anna Pfeifer, Karin Maria Pfeifer)
– Künstlerin: Ruth Brauner
– Künstler: Eremes
– Künstlerin: Martina Funder
– Atelier85 in Baden (KünstlerInnen: Uschi Frank, Friederike Kozelsky-Scharer, Othmar Kollitsch Evelyn Dirnböck)