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Elisabeth von Samsonow, ERDSEELE Die Herstellung eines Trigger Points (Detail), 2021
Elisabeth von Samsonow, ERDSEELE Die Herstellung eines Trigger Points (Detail), 2021

Was, wenn wir mit Resonanzen arbeiten statt mit Zurichtung? Welche Frequenzen senden wir aus und welche empfangen wir? Was, wenn wir durchlässig werden für eine Logik der Göttinnen, die keine Gestalt haben, aber dennoch als diverse Kräfte wirken, die individuelle Eigenheiten fördern und im Hinblick auf das große Ganze integrieren? Was, wenn wir anerkennen, dass das Einzigartige immer integraler Teil des Allgemeinen ist u. erst daraus resultiert? Was, wenn wir Freude schöpfen aus der Bewegung der anderen und des Anderen? Was, wenn wir verstehen, dass wir zum anderen dazugehören so wie das Andere zu uns? Was, wenn die Nächsten alle und alles sind, das uns umgibt? Wollen wir das Göttinnen nennen? Und warum braucht es diese Haltung so dringend?

GÖTTINNEN, Ausstellungsansicht mit neuen Arbeiten von Elisabeth von Samsonow, TAXISPALAIS Kunsthalle Tirol, 2022 In Auftrag gegeben von TAXISPALAIS Kunsthalle Tirol für GÖTTINNEN Courtesy die Künstlerin, Foto: Andreas Leitner
GÖTTINNEN, Ausstellungsansicht mit neuen Arbeiten von Elisabeth von Samsonow, TAXISPALAIS Kunsthalle Tirol, 2022 In Auftrag gegeben von TAXISPALAIS Kunsthalle Tirol für GÖTTINNEN Courtesy die Künstlerin, Foto: Andreas Leitner

Um diesen Fragen nachzugehen, agiert die Ausstellung GÖTTINNEN ungewöhnlich. Die Logik von Ganzheit, Teil, Anfang und Ende wird aufgebrochen. Aber diese Strategien sollten nicht mit den Göttinnen verwechselt werden, sie sind nur ein Spiel in einer Situation, in der wir spielen sollten, um Gelerntes zu unterbrechen. Ein kleiner erster Schritt, um unser gemütlich fälschliches Gleichgewicht kurzzeitig herauszufordern. Irgendwo müssen wir anfangen – warum nicht hier, bei uns und jetzt? Die Ausstellung wird vor Ihren Augen wachsen, die Arbeiten stehen für sich, ohne Erklärung. Sie dürfen ihnen selbst begegnen, ohne Angst und ohne Brutalität – einfach mit ihnen sein, die Göttinnen im Rücken. Sie sind eingeladen, mehrmals.

Die Ausstellung entsteht prozessual. Die Arbeiten von Elisabeth von Samsonow, dem Karrabing Film Collective, Tejal Shah und Emeka Ogboh ziehen im Zwei-Wochen-Rhythmus nach u. nach ins TAXISPALAIS ein, dazwischen zeigt Ursula Beiler Performances.

Ausstellung: GÖTTINNEN mit Ursula Beiler, Karrabing Film Collective, Emeka Ogboh, Elisabeth von Samsonow, Tejal Shah
Dauer der Ausstellung: 4. Februar – 29. Mai 2022 (verlängert)

Adresse und Kontakt:
TAXISPALAIS Kunsthalle Tirol
Maria-Theresien-Straße 45, 6020 Innsbruck
www.taxispalais.art

Presse: Christina Werner – werner@kunstpresse.at

Es handelt sich um die zweite Ausstellung des fast gänzlich unbekannten Künstlers Ronas Kloss. Relaxing Massage soll die Möglichkeit bieten, den Stress der kollektiven Alltagsrealität hinter sich zu lassen.

Der in Wien lebende Künstler, dessen Arbeiten unter anderem bereits im MUMOK und Belvedere in Wien sowie im Lentos in Linz zu sehen gewesen sind, zeigt in der Ausstellung Slow 3 neue Arbeiten.

QM&A Artist Collectives. Im Rahmen des Projekts arbeiten Künstler*innen, die schon lange in Wien wohnen mit Künstler*innen zusammen, die erst vor kurzem nach Wien gezogen sind.

„Ein blick auf mein Smartphone und ich hab‘ das Gefühl, die ganze Welt will dass ich besser bin. Gesünder, sportlicher und beliebter. Perfekt, laut, bunt und stumpf uh lala la…“

Die Weiß-Tanne (Abies alba) ist eine europäische Nadelbaumart aus der Gattung Tannen. Sie ist tief in der österreichischen Tradition verwurzelt und außerdem ein beliebter Weihnachtsbaum.

Das von Kuratorin Nora May und Künstlerin Stephanie Winter von 5. November bis 31. Jänner präsentierte Projekt RADICAL CARE versteht Mutterschaft als politische Strategie und imaginiert eine Welt.

Die Schenke ist ein selbstorganisierter Raum und wird verwaltet von einem Kollektiv, das sich immer freut, über nette Menschen die einsteigen wollen. Es gibt unterschiedliche Bereiche, wie man helfen kann.

Johanna und Sophia Hörmann, sind das HÖRFRAU Kollektiv – ein gemeinsam initiiertes Projekt an der Schnittstelle von Theorie und Praxis mit dem Fokus auf wissenschaftliche Forschung.

Die nächste Single des erst kürzlich bei MOM I MADE IT unter Vertrag genommenen SALÒ heißt „Glock 17“ und kommt punkig und wütend um die Ecke, viel düsterer als „Bonjour Tristesse“.

Nach erfolgreichem Start im letzen Jahr, wird PARALLEL VIENNA erneut zusätzlich zur Kunstmesse im September das Konzept der PARALLEL EDITIONS vom 12. bis 15. Mai 2022 veranstalten.

Christoph Doswald, Bettina Leidl und Marieke Wiegel sowie Fiona Liewehr kuratieren die Sondersektionen der SPARK Art Fair 2022 in der Wiener Marx Halle. Neue Schwerpunkte für neue Künstler*innen.

Azadeh Vaziri, geboren 1984 in Teheran, lebt und arbeitet in Wien. Bis 2013 besuchte sie die Azad Universität Teheran. Nach ihrem Abschluss widmet sie sich der Politik und kämpft für die Freiheit der Frauen.

Thinking About the Future as a mental process known as prospection comprises future planning, future oriented emotional experience visually lived through imaginative scenarios of a possible future.

Eigentlich ist hier nichts erfunden. Wohl wurde es nicht von jeder der beteiligten Personen genauso wahrgenommen, aber das ändert wohl nichts an der Tatsache, dass es von jemandem so erlebt wurde.

Und wann hören die entsprechenden Erinnerungen auf zu existieren? Gibt es überhaupt Erinnerungen, ohne jemanden, mit dem wir sie teilen können, ohne den Ort, zu dem sie gehören?

Sara Lanner entwickelt ihre Erkundungen zu Identität und Körper, den sie als soziale Choreografie und Skulptur begreift, mit performativen und choreografischen Ansätzen.