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Diese Interventionen in den Landschaften des Anthropozän gehen der Frage nach, ob Landschaft als Spiegel von uns und umgekehrt gesehen werden kann? Die Objekte und Wesen, die von Nicole Weniger inszeniert werden, geben dem Ort ein neues Narrativ und spiegeln die eigene Empfindung der Künstlerin zur Landschaft wieder.

Landschaft als Indikator, Landschaft als Bühne, Landschaft als Produkt.

Wie positioniere ich mich in der Landschaft?
Weniger fragt sich, wie Fotografie das Denken und unseren Standort verändert. Versuche des Sich-Anpassens und der Einfluss der Landschaft auf uns, untersucht sie anhand unseres Blickes durch die Kamera. Fragen nach der eigenen Anwesenheit vor Ort spiegeln sich in ihren Fotografien wieder, so wie die Themen Selbstfindung und -reflexion.

Über die Künstlerin. Identität stellt für Nicole Weniger das wichtigste Thema ihrer künstlerischen Arbeit dar. Fragen nach Zugehörigkeit, Anpassung, sozialer Grenzen und den dazugehörigen Verhaltensregeln, prägen ihre künstlerische Forschung, die sie multimedial, in Form von performativen und fotografischen Interventionen, inszeniert. Die Soziologie des Raumes, der Bezug von Subjekt zur Umgebung, sei es Stadt oder Landschaft, stellt einen weiteren wichtigen Aspekt dar. Welchen identitätsstiftenden Einfluss hat die Umgebung auf den Menschen und umgekehrt?

Nicole Weniger – www.nicoleweniger.com

David Leitner, ein junger aufstrebender visueller Künstler aus Graz. Er macht unter anderem mit seinen in Österreich und im Ausland bemalten großformatigen Fassaden auf sich aufmerksam.

Theresa Wey fotografiert Menschen und Begegnungen. Ihre Paradedisziplin ist das Porträt. Für sie sei es das Resultat des gemeinsamen Innehaltens, so die in Frankfurt am Main geborene Fotografin.

Ein pulsierender Synth-Bass zieht sich durch den im Homestudio produzierten Electro Pop Song. Wie im Video bewegt sich in dem Lied die Narration zwischen der Anziehung und Entfernung.

„Endlich kann ich wieder zu meiner KUNST, SIE hat mir schon so gefehlt!“ Dies war eine Aussage einer Dame in einem Interview, das in einem Museum nach dem ersten Lockdown geführt wurde.

SLOW WAVE präsentiert offene künstlerische Begegnungen, die über unsere gegenwärtigen Produktionsweisen in Hinblick auf das Klima im weitesten Sinne und die post-pandemische Ära reflektieren.

Ab 4. November gibt es in der Galerie der Komischen Künste im Wiener MuseumsQuartier die Ausstellung „Therapeutische Cartoons“ zu sehen. Wie sieht Psychoanalyse beim Werbepsychologen aus?

Die besetzte Gruppenausstellung inventing the past schließt direkt an die vorangegangene Präsentation mit dem Titel chasing another tomorrow an und verdeutlicht als zweites Kapitel einen Perspektivwechsel.

Zusammengehalten durch Klammern und Ledergurte erzeugen sie ein beunruhigendes und beängstigendes Narrativ, das im starken Kontrast zu der scharfkantigen und genauen Struktur der Modelle steht.

ECPAT Österreich, eine Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Rechte von Kindern vor sexueller Ausbeutung, unterstützt als Kooperationspartner das Projekt initiiert durch die BONO-Direkthilfe.

Er interpretiert in seinen Arbeiten die inszenierte Fotografie neu. Zum einen gibt er dem Betrachter das Gefühl, nur zufällig Zeuge eines „flüchtigen“ Moments geworden zu sein.