Munich Photography

Ausstellung: Photography in Flux

Die Alexander Tutsek-Stiftung zeigt ab dem 16. Oktober 2026 auf den beiden Ausstellungsebenen der BlackBox und des BlackBox FirstFloor in Münchens Parkstadt Schwabing die Ausstellung "Photography in Flux. 20 Years C/O Berlin Talent Award".
Sasha Kurmaz, Ohne Titel, 2010, Kiew, Ukraine © Sasha Kurmaz
Sasha Kurmaz, Ohne Titel, 2010, Kiew, Ukraine © Sasha Kurmaz

C/O Berlin ist eines der renommiertesten Ausstellungshäuser für Fotografie und Lens-Based Media in Europa. Neben seiner viel beachteten Ausstellungstätigkeit vergibt es jährlich den C/O Berlin Talent Award. In seiner bis heute einzigartigen Form zeichnet der Preis jährlich ein Tandem aus Artist (Fotografin) und Writer (Autorin) aus und fördert damit den Dialog zwischen Fotografie als Praxis und Wissenschaft. Seit 2020 ermöglicht die Alexander Tutsek-Stiftung durch ihre finanzielle Förderung den C/O Berlin Talent Award. Die Ausstellung zeigt Arbeiten von 14 ausgewählten Preisträger:innen in zwei Kapiteln: Dokumentarische Wirklichkeit und Erweiterte Bildwelten. Zu sehen sind Serien, die von der Befragung dokumentarischer Bildformen und Genres bis hin zur Auflösung des „typischen“ fotografischen Bildes selbst reichen und mit installativen, konzeptuellen und multimedialen Ansätzen arbeiten. Dokumentarische Fotografie erscheint dabei nicht als festes Genre, sondern als eine Praxis, die sich durch technologische und gesellschaftliche Bedingungen fortlaufend verändert. Wie die Fotografie selbst befindet sich auch der C/O Berlin Talent Award im stetigen Wandel. Nach einer anfänglich thematisch offenen Ausschreibung stand der Preis zuletzt unter dem Leitthema „New Documentary Strategies“ und widmete sich der Fragestellung, wie fotografische Bilder dokumentieren können und wie sie sich zur Wirklichkeit verhalten. Im Rahmen des C/O Berlin Talent Award wurden seit 2006 insgesamt 98 Artists und Writers prämiert. Die aus insgesamt 49 Einzelbänden bestehende Publikationsreihe des C/O Berlin Talent Award wird in der Ausstellung ebenfalls präsentiert. Anlässlich der Ausstellung in Berlin sind zehn der Gewinner:innen-Tandems erneut zusammengekommen, um ihre Projekte aus heutiger Perspektive zu reflektieren. Die daraus entstandenen Texte können die Besucher:innen über einen QR-Code neben den Werken abrufen.

Anna Ehrenstein, Nyamwathi, 2018 © Anna Ehrenstein, Courtesy the artist and KOW, Berlin
Anna Ehrenstein, Nyamwathi, 2018 © Anna Ehrenstein, Courtesy the artist and KOW, Berlin

Die Ausstellung Photography in Flux. 20 Years C/O Berlin Talent Award erstreckt sich über beide Ausstellungsebenen der Alexander Tutsek-Stiftung und gliedert sich in zwei thematische Kapitel.

Kapitel 1: Dokumentarische Wirklichkeit
Dem dokumentarischen Bild ist seit jeher der Anspruch eingeschrieben, Wirklichkeit sichtbar zu machen. Doch was in einem Bild als echt oder wahr erscheint, erweist sich bei näherer Betrachtung als vielschichtiges Konstrukt – geprägt von Entscheidungen, Perspektiven und Erzählweisen. Die Arbeiten in diesem Kapitel der Ausstellung greifen klassische Formen des Dokumentarischen auf wie Porträt, Reportage oder Landschaft und fragen danach, wie Wirklichkeit durch fotografische Bilder vermittelt wird. Sibylle Fendt, Janina Wick und Friederike Brandenburg eröffnen Einblicke in soziale Räume, persönliche Lebensgeschichten und vom Menschen geprägte Landschaften. Tobias Zielony und Pepa Hristova lösen sich mit ihren Serien von klassischen Bildgenres, indem sie fragmentarische und inszenierte Elemente miteinander verbinden. Karolina Wojtas, Florian van Roekel und Emanuel Mathias führen diese Auseinandersetzung fort. Sie arbeiten mit Archivmaterial, überlagern Zeit- und Erzählebenen oder entwickeln bewusst konstruierte Bildwelten. Dokumentation erscheint hier nicht als Abbild einer vorgefundenen Wirklichkeit, sondern als Prozess von Konstruktion und Neuinterpretation.

Pepa Hristova, The Club #2 a.d.S. Strangers in Their Own Country, Bulgarien/Türkei, 2006 © Pepa Hristova
Pepa Hristova, The Club #2 a.d.S. Strangers in Their Own Country, Bulgarien/Türkei, 2006 © Pepa Hristova

Kapitel 2: Erweiterte Bildwelten
Fotografische Bilder waren lange an einen spezifischen Ort gebunden: an den Abzug, die Buchseite oder die Ausstellungswand. Heute bewegen sie sich mühelos zwischen Archiven, Datenbanken und existieren im digitalen Äther des World Wide Web und der Clouds. Sie werden geteilt, vervielfältigt, dekonstruiert und konstruieren neue Bilder. Doch was geschieht mit dem Dokumentarischen, wenn sich nicht nur seine Erzählungen, sondern auch die Grenzen des fotografischen Bildes selbst auflösen? Die Arbeiten von Sylvain Couzinet-Jacques, Anna Ehrenstein, Sasha Kurmaz und Adji Dieye erweitern Fotografie über die klassischen Formen hinaus. Das fotografische Bild tritt in Dialog mit Video, Installation, Performance und unterschiedlichen Materialitäten. Bilder erscheinen nicht mehr nur als einzelne oder serielle Aufnahmen, sondern als Teil komplexer visueller Systeme. Gleichzeitig lösen sich vertraute Erzählstrukturen auf. Unterschiedliche Zeit- und Bedeutungsebenen überlagern sich, Autor:innenschaften verschieben sich und Bilder zirkulieren zwischen analogen und digitalen Räumen. Mit der Bildgeneration durch Künstliche Intelligenz verschieben sich die Parameter des „dokumentarischen Bildes“ nochmals radikal – Aspekte, die in den Arbeiten von Willem Popelier und Ivonne Thein ihren Ausdruck finden. Zwar steht am Anfang jedes künstlich generierten Bildes immer noch eine Fotografie, doch werden die Beziehungen zwischen Autor:innenschaft, Kontext und Intention von Bildern zunehmend komplexer und dynamischer.

Biografien der Künstlerinnen:

Friederike Brandenburg (*1983, DE) studierte von 2003 bis 2009 Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Fotografie an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Ihre Serie Zurückgelassen wurde nach der Talents-Ausstellung bei C/O Berlin im Jahr 2010 auch in der Deutschen Börse Eschborn, im Goethe-Institut Washington und bei der Alfred Töpfer Stiftung F.V.S. in Hamburg ausgestellt. Heute lebt die Fotografin mit ihrer Familie im Inntal in den bayerischen Alpen.

Sylvain Couzinet-Jacques (*1983, FR) ist ein Künstler und Forscher (AMU-ENSP), der sich mit Themen wie Gemeinschaft, Utopie und kollektiven Praktiken beschäftigt. Seine Arbeiten wurden international ausgestellt und mit mehreren renommierten Preisen ausgezeichnet, was zu Einzelausstellungen im LE BAL in Paris (Standards & Poors, 2013), der Aperture Foundation in New York (Eden, 2016) und C/O Berlin (Sub Rosa, 2019) führte. Seine vielschichtigen und transdisziplinären Arbeiten beschäftigen sich mit globalen Themen wie der immateriellen Zirkulation von Daten, Privateigentum und kollektiver Aneignung.

Adji Dieye (*1991, IT/SEN) ist eine bildende Künstlerin, die zwischen Dakar, Mailand und Zürich lebt und arbeitet. Dieye hat einen BA der Brera Academy und einen MFA der ZHdK. Zu ihren jüngsten Ausstellungen gehören Fondazione Sandretto Re Rebaudengo (2024, 2026), Fotomuseum Winterthur (2023), ar/ge Kunst (2022), C/O Berlin (2021) und Kunsthalle Wien (2020). Sie nahm an den Biennalen von Lyon, Dak‘Art, Bamako und Paiz teil. Im Jahr 2025 erhielt sie den Premio New York. Ihre Arbeiten befinden sich in den Sammlungen von C/O Berlin, Fotomuseum Winterthur und Muzeum Sztuki Nowoczesnej.

Anna Ehrenstein (*1993, AL/DE) studierte Fotografie und Medienkunst in Deutschland und besuchte kuratorische Kurse in Valletta (ML) und Lagos (NG), was ihre transdisziplinäre künstlerische Praxis weiter vertiefte. Von 2023 bis 2024 war sie Gastprofessorin im interdisziplinären MFA-Programm „New Practice In Art And Technology“ zwischen TU und UDK Berlin. 2020 wurde sie mit dem C/O Berlin Talent Award ausgezeichnet und hatte 2021 ihre erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland bei C/O Berlin. Sie lebt und arbeitet zwischen Berlin, Tirana und der „Cloud“.

Sibylle Fendt, a.d.S. Uneins, 2001–2002 © Sibylle Fendt
Sibylle Fendt, a.d.S. Uneins, 2001–2002 © Sibylle Fendt

Sibylle Fendt (*1974, DE) studierte Fotografie an der Fachhochschule Bielefeld und zog 2002 nach Berlin, wo sie seither lebt. Für ihre Abschlussarbeit Uneins erhielt sie zahlreiche Preise. 2003 war sie Teil der World Press Photo Masterclass. Von 2003 bis 2005 war Fendt Gaststudentin in der Klasse Wolfgang Tillmans an der Kunstakademie Frankfurt. 2006 war sie Talent bei C/O Berlin und ist seit 2010 Mitglied der Agentur OSTKREUZ. Neben Auftragsarbeiten für Magazine unterrichtet sie Fotografie an verschiedenen Hochschulen und arbeitet an freien Langzeitprojekten, die international ausgestellt werden. Ihre Themen sind u.a. soziale Ausgrenzung, psychische, soziale, krankheitsbedingte Krisen, wobei das Porträt im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht.

Pepa Hristova (*1977, BGR) ist eine Fotografin aus Bulgarien. Ihr Werk ist von ihrem Interesse an sozialen Phänomenen und archaischen Traditionen geprägt, wodurch sie die unbekannte Seite Europas erforscht. Sie experimentiert mit verschiedenen Genres und der Mehrdeutigkeit fotografischer Bilder. Von 2006 bis 2016 war Hristova Mitglied der OSTKREUZ Agentur. 2008 war sie Talent bei C/O Berlin. Ihre Arbeiten wurden u. a. im Haus der Photographie Deichtorhallen Hamburg, der Akademie der Künste Berlin, dem NRW-Forum Düsseldorf, dem Stadtmuseum München, der Nationalgalerie Sofia und dem BOZAR Centre for Fine Arts in Brüssel ausgestellt.

Sasha Kurmaz (*1986, UKR) erwarb 2008 einen Spezialisierungsgrad (MA) in Design an der Nationalen Akademie für Managementpersonal für Kultur und Kunst in Kiew. Kurmaz ist ein interdisziplinärer Künstler. In seiner künstlerischen Praxis verwendet er Fotografie, Video, öffentliche Interventionen, performative Situationen und verschiedene Formen der Zusammenarbeit und des sozialen Engagements. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen der urbane Raum, die Gesellschaft, ihre Entwicklung und Veränderungen sowie die Dynamik der Beziehungen zwischen dem Einzelnen und den Machtstrukturen. 2016 war er Talent bei C/O Berlin. Derzeit lebt und arbeitet er in Kiew, Ukraine.

Emanuel Mathias (*1981, DE) ist Künstler und Forscher. Er beschäftigt sich mit Distanz-Nähe- Verhältnissen in interdisziplinären Kontexten zwischen Dokumentarischem und Spekulativem, Kunst und Gesellschaft sowie Mensch und Natur. Er studierte künstlerische Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, schloss 2009 mit dem Diplom ab und war Meisterschüler bei Tina Bara. 2015 war er Talent bei C/O Berlin. Von 2017 bis 2024 forschte er im Rahmen seines Artistic Ph.D. an der Bauhaus-Universität Weimar über das Nähe-Distanz-Verhältnis von Biologinnen, die das Verhalten von Menschenaffen untersuchen. Mathias lebt und arbeitet in Leipzig.

Willem Popelier, Your Weekly President, 2016 © Willem Popelier
Willem Popelier, Your Weekly President, 2016 © Willem Popelier

Willem Popelier (*1982, NL) ist ein bildender Künstler und Fotograf. In seiner Arbeit konzentriert er sich hauptsächlich auf die Populärkultur, das allgegenwärtige Bild und seine Auswirkungen auf die Gesellschaft. Seine Arbeiten werden weltweit ausgestellt, in Magazinen wie C Photo und Foam Magazine veröffentlicht und mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter C/O Berlin Talents (2012), eine Bronzemedaille für das Best Book Design from all over the World, und er wurde unter anderem für den ICP Infinity Award und den Prix Pictet nominiert. Seine Arbeiten sind in der Ehrengalerie der niederländischen Fotografie vertreten. Popelier ist Dozent und Co-Kursleiter an der Abteilung für Fotografie an der Willem de Kooning Academy in Rotterdam.

Florian van Roekel (*1980, NL) lebt und arbeitet in den Niederlanden. Seine Dokumentarfilme sind für ihren kühnen Einsatz von Licht und poetischen Bildern bekannt. Seine Arbeit erlangte schnell weltweite Anerkennung, bis hin zu David Lynch, der seine Arbeiten verwendete. Er hat mehrere Bücher veröffentlicht und arbeitet international. 2012 war er Talent bei C/O Berlin. Zu seinen Kunden zählen LVMH, Libération und Arte. Ivonne Thein (*1979, DE) ist eine in Berlin lebende Künstlerin. Ihre Fotografien, Videos, Skulpturen und Installationen wurden weltweit ausgestellt, u.a. im Centre Pompidou, Fotomuseum Winterthur, C/O Berlin, ACP Sydney, Kunsthalle Karlsruhe, Lentos Linz und Amelie A. Wallace Gallery in New York. 2008 war sie Talent bei C/O Berlin. Für ihr Schaffen wurde sie mit zahlreichen weiteren Auszeichnungen und Stipendien geehrt, unter anderem von ifa, der Stiftung Kunstfonds, der VG Bild-Kunst und dem BBK Bundesverband.

Janina Wick (*1976, DE) studierte bis 2007 Fotografie bei Gosbert Adler an der Hochschule Hannover und bei Jitka Hanzlová an der HFBK in Hamburg. 2008 war sie Talent bei C/O Berlin. Ihre Porträtserien von Jugendlichen waren u.a. im Schloss Neuhardenberg (2020), in der Galerie im Marstall Ahrensburg (2019), in der Frappant Galerie in Hamburg (2019), im Kunstraum Düsseldorf (2018) und im Oldenburger Kunstverein (2017) zu sehen. Seit 2014 hat sie verschiedene Lehraufträge, zuletzt an der HFBK in Hamburg (2023–2025).

Karolina Wojtas, Abzgram, 2017–2023 © Karolina Wojtas
Karolina Wojtas, Abzgram, 2017–2023 © Karolina Wojtas

Karolina Wojtas (*1996, PL) ist eine Fotografin, die sich von Kindheitserinnerungen, zufälligen Objekten und Kinderfantasien inspirieren lässt und spielerische, immersive Installationen schafft. Sie studierte an der Filmschule in Łódź und am Institut für kreative Fotografie in Tschechien. Wojtas hat international ausgestellt, unter anderem im FOTO ARSENAL WIEN, MNAC, Foam und MSN Warschau. Sie hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den C/O Berlin Talent Award (2022) und den ING Unseen Talent Award (2019). Im Jahr 2019 eröffnete sie ihr eigenes Museum in Polen.

Tobias Zielony (*1973, DE) ist ein in Berlin lebender deutscher Fotograf und Videokünstler. 2007 war er C/O Berlin Talent. Mit seiner Arbeit The Citizen vertrat Zielony Deutschland im Jahr 2015 auf der Biennale in Venedig. 2021 zeigte das Museum Folkwang in Essen eine Retrospektive. Im Jahr 2023 erschien seine neunte Monografie Wolfen bei Spector Books in Leipzig. Seit 2022 ist Tobias Zielony Professor für Künstlerische Fotografie an der HFBK Hamburg.

Ausstellung: Photography in Flux. 20 Years C/O Berlin Talent Award
Kuratiert von Veronika Epple, C/O Berlin
Mit Arbeiten von: Friederike Brandenburg, Sylvain Couzinet-Jacques, Adji Dieye, Anna Ehrenstein, Sibylle Fendt, Pepa Hristova, Sasha Kurmaz, Emanuel Mathias, Willem Popelier, Florian van Roekel, Ivonne Thein, Janina Wick, Karolina Wojtas, Tobias Zielony

Eröffnung: 15. Oktober 2026, 18 Uhr
(Erweiterte Öffnungszeiten am Eröffnungswochenende Fr–So, 16.–18. Oktober 2026, jeweils 12–18 Uhr)
Dauer der Ausstellung: 16. Oktober 2026 bis 25. Februar 2027

Rahmenprogramm: Ein vielfältiges Rahmenprogramm begleitet die Ausstellung, mit Führungen, Breakfast Clubs, Lunch Breaks, einem Talk und Kurator:innenführungen. Die Termine finden Sie in der Hintergrundinformation. Im Detail findet man unter www.atstiftung.de.

Adresse und Kontakt:
Alexander Tutsek-Stiftung
Georg-Muche-Straße 4, 80807 München
So–Do und feiertags geöffnet, 12–18 Uhr, Eintritt frei
www.atstiftung.de


Veronika Epple ist Kuratorin bei C/O Berlin. Sie betreut den C/O Berlin Talent Award, einen Nachwuchsförderpreis, der sich an junge Fotograf:innen und Autor:innen richtet. Zuvor arbeitete sie freischaffend als wissenschaftliche Mitarbeiterin für das Evelyn Richter und Ursula Arnold Archiv der Ostdeutschen Sparkassen Stiftung im Museum der bildenden Künste Leipzig. Als Doktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin forscht sie zum Thema ostdeutsche dokumentarische Fotografie und Hochschulnetzwerke in der ehemaligen DDR.

Förderprogramm Kurator:innen: Veronika Epple wird von der Alexander Tutsek-Stiftung im Rahmen des Förderprogramms „Junge Kurator:innen“ unterstützt. Das Programm ermöglicht es Kurator:innen, Ausstellungen zu konzipieren und umzusetzen und gegebenenfalls mit einer begleitenden Publikation zu realisieren.

Die Alexander Tutsek-Stiftung, München, fördert Kunst und Wissenschaft. Sie wurde im Jahr 2000 von dem Unternehmer Alexander Tutsek und der Wissenschaftlerin Dr. Eva-Maria Fahrner-Tutsek als gemeinnützige Stiftung gegründet. Ihre Vision ist eine lebendige Kunst- und Wissenschaftswelt, die den gesellschaftlichen Fortschritt vorantreibt und zu einem gelingenden menschlichen Zusammenleben beiträgt. Mit ihrem Engagement und ihren Förderprojekten konzentriert sie sich insbesondere auf vernachlässigte, übersehene oder auch besondere und spezielle Bereiche in Kunst und Wissenschaft.