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Hierbei stellt sich die Frage, wie die Zwischennutzung eines stillgelegten Gebäudes sich auf dessen Geschichte auswirkt und diesem dabei neues Leben eingehaucht wird. Für eine Woche ist das Bauwerk in Verwendung und wird von der Kunstszene belebt sowie nach dessen Bedingungen umgeformt. Der ehemals lebhafte Ort wird dadurch erneut zugänglich, gliedert sich wieder in das Stadtgefüge ein und ermöglicht den Besucher*innen infolgedessen geschichtsträchtige Einblicke. So schnell wie der Raum transformiert wird, wird jedoch die Zwischennutzung nach dem Spektakel beendet und danach verschwinden alle Anzeichen auf eine Erneuerung. Dann wird das Gebäude wieder leer und es kehrt zu seiner ursprünglichen Form eines verlassenen Bauwerkes zurück. Es verbleiben nur noch Spuren, die die Einflüsse des künstlerischen Schaffens offenbaren. Diese Nutzungsfragmente gliedern sich in seine Geschichte ein, bis der Ort wieder belebt wird.

Letzten Endes wird klar, dass der Ort auch nur die Summe seiner geschichtlichen Nutzungen ist – und mit dem Einfluss der Kunstszene wird der Historie der Semmelweis-Frauenklinik ein weiteres Kapitel hinzugefügt. Sie ist ein Monument der medizinischen Geschichte, welche nach einer weltweiten Gesundheitskrise wieder Platz für kulturelles Schaffen bietet. Auch wenn die kurzweilige Wiederbelebung vielleicht nach wenigen Tagen erneut in Vergessenheit gerät: Was allen Aussteller*innen, Kunstschaffenden und Messebesucher*innen bleibt, ist mehr als nur eine Messe: Es ist ein Ort mit Geschichte.

Link zur Sonderausgabe PARALLEL VIENNA – Art Fair 2021. KOMPLEMENTÄR

Dora Mai beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit Menschen, Nähe und Distanz – räumlich als auch zeitlich. Die Malerei versteht sie als Gelegenheit, Vergangenes in die Gegenwart zu überführen.

Im Juli wurde in einem offenen Gespräch zwischen Julia Bugram, Patrick Catuz und Paula Marschalek über die Ideen hinter dem Projekt „Alles was du sehen willst… …oder nie überdenken wolltest“ gesprochen.

Die Entfremdung kennzeichnet einen Zustand, in dem die natürliche Beziehung zwischen Subjekten und Objekten aufgehoben, verzerrt, entrückt oder zerstört wird. Im Alltag begegnen uns Metamorphosen.

Chris Kroiss im Interview über ihre Zeit in Hamburg und ihre Kolumne. Außerdem verrät sie uns was ein gutes Bild können muss. Seit vergangenem Jahr hat die Wiener Künstler*in 100 Aquarelle gemalt.

Die Preisträgerin des Marianne.von.Willemer.2020 Preis für digitale Medien – hat für „TheCityAsAHouse“ die Privatwohnung abgeschafft: Nach ihrer Studienzeit beschloss sie in einem Selbstversuch.

Ab dem 31. Oktober 2021 zeigt die Berliner Helmut Newton Stiftung die große Retrospektive. Die Ausstellung sollte ursprünglich anlässlich des 100. Geburtstags des Fotografen eröffnet werden.

Bis zum 30. Oktober gibt es in der Galerie der Komischen Künste im Wiener MuseumsQuartier die Ausstellung Cartoons Über Katzen zu sehen. Cartoonisten sind unwiderstehlich.

JOMO ist ein Gesprächs- und Netzwerkprojekt das von Paula Marschalek, Christian Bazant-Hegemark und Julia Bugram organisiert wird. Gemeinsam mit ihren Gästen sprechen sie über die Kunstwelt.

In ihren Arbeiten beschäftigt sich die Künstlerin Titania Seidl mit der brüchigen Aussagekraft von Bildern. In ihrem Atelier in Wien Favoriten bekommen wir einen Einblick in ihre aktuelle Tätigkeit.

Objekte werden beladen und wieder entladen – Kontext hinzugefügt, Sinn entnommen und verdreht wieder aufmodelliert. Kai Trausenegger sieht sich als Sprücheklopfer, allerdings im magischen Sinne.