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LNR Sonderausgabe. Raising Hands
v.l.n.r.: Jolly Schwarz, Paula Marschalek, Elisabeth Büchner, Isabella Fürst, Eva Aurenhammer, Julia Bugram, Markus Heinrich (Elke Scheidl, nicht am Foto)

Am Stephansplatz zeigt die Skulptur zweier helfenden Hände, dass wir gemeinsam alle Hürden überwinden und das schier Unmögliche erreichen können. Der Stephansplatz als der öffentlichkeits-wirksamste Platz in ganz Österreich ist ein würdiger Ort, um ein klares Zeichen für Zusammenhalt in der Gemeinschaft zu zeigen.

Vielen lieben Dank an die unzähligen Unterstützer*innen des Projekts, die eine gemeinsame Vision geteilt und uns durch schwierige Zeiten geholfen haben. Besonders bedanken möchten wir uns bei Julia Bugrams Eltern, sowie unseren Kooperationspartnern Henkel und Dr. Hans Peter Haselsteiner. Ohne einen Finanzierungs-Boost nach dem Crowdfunding und die Bereitstellung des Universalklebstoffs Loctite 4070 hätten wir diese Menge an Einzelteilen kaum je zusammenhalten können.

Les Nouveaux Riches – Julia Bugram. RAISING HANDS

Wir waren sehr positiv überrascht, über den überwältigenden Zuspruch den wir in den dreieinhalb Jahren Projektlaufzeit bekommen haben. Besonders während herausfordernder Projektphasen kamen immer wieder Menschen auf uns zu, halfen, sprachen Mut zu und hatten Lösungen parat. Was im Zuge dieses Projekts passiert, ist war wirklich magisch. Wir freuen uns riesig das Ergebnis und Zusammenwirken sehr vieler Menschen präsentieren zu dürfen. Für ein respektvolles, wertschätzendes Miteinander.

Link zur LNR Sonderausgabe. Raising Hands

Raising Hands – www.raisinghands.net

Simon Kubik ist ein 1998 geborener Künstler und Kommunikationsdesigner, er lebt und arbeitet in Wien. Nach dem Abschluss an der Graphischen machte er seinen Zivildienst in einer Künstlerwerkstätte mit Menschen mit Behinderung, er ist als Kommunikationsdesigner in Agenturen, wie selbstständig tätig und ab 2022 studiert er bei Jakob Lena Knebl, Transmediale Kunst an der Universität für Angewandte Kunst.

Der Ursprung Ihrer Kunst liegt in der Malerei und Tapisserie, wobei sie mit ihren Werken in die Welt des Abstrakten eintaucht. Ihre Arbeiten entstehen auf einer Schnittstelle zwischen Kunst und Technik.

Nach einem abgeschlossenen Studium der Betriebswirtschaft an der sowie einem Studium an der Kunstschule Wien mit dem Schwerpunkt Druckgrafik und Keramik lebt und arbeitet die Künstlerin in Wien.

Florian Donnerstag aus Oberösterreich hat bis 2015 in Innsbruck Architektur studiert. Interdisziplinär zu seinem abgeschlossenen Architekturstudium befasste er sich mit bildender Kunst und Kunstgeschichte.

Jan Böhmer (1990) ist ein österreichischer Künstler aus der Weststeiermark. Seine Arbeiten sind dynamisch, neu und nonkonformistisch. Als Atelier dienen Räumlichkeiten eines ehemaligen Bestattungsinstituts.

In ihrem Spiel mit der Wirklichkeit nähert sich MUTA NATUR der Polarität von Natur und Kultur, ohne eine Antwort zu erzwingen. Weder wird behauptet, dass eine unberührte Natur unmöglich zu beweisen.

Statement: Toni Faber, Dompfarrer St. Stephan. Nicht nur im Stephansdom, sondern auch rund um das Wiener Wahrzeichen lässt sich neben religiösen/sakralen Bildern auch zeitgenössische Kunst finden.

Sich die Hände zu reichen, zeugt vom Entstehen eines Miteinanders, das sich nicht im Satz »ich bin bei dir« auflöst, stattdessen ein Mehr suggeriert. Dieser Akt ruft ein solidarisches Wir hervor (raise).

Mela Diamant zeigt in ihren Arbeiten märchenhaft und modern schwere Geschichte und luftigen Tod, Jahrtausende entfernt und doch ganz nah und heute. Man sieht Frohsinn und Leichtigkeit.

Ein Zauberwort * aus dem Lateinischen, auf Deutsch „ich werde verwandelt werden“, das paradoxerweise nichts in etwas verwandelt, sondern nur auf die Zeitlichkeit des Vorganges an sich verweist.

Julian Heuser arbeitet in Frankfurt am Main, schloss 2009 ein Architekturstudium ab und arbeitete danach als Assistenz bei Tobias Rehberger. Später studierte er in Offenbach und Salzburg.

In der kommenden Ausstellung zeigt Martin Veigl seine neue Werkserie. Veigl bedient sich romantischer Alltagsfragmente und kombiniert diese mit freier, gestischer Malerei zu neuen Bildwelten.

Manuel Mraz kommt aus einer Familie, die sich schon seit mehreren Generationen, der Gastronomie verschrieben hat. Er selbst führt gemeinsam mit seinem Vater und Bruder das Restaurant Mraz und Sohn.

Korsi ist eine Plattform für zeitgenössische und transdisziplinäre Kunst. Durch eine Heterogenität der Positionen wird ein Einblick in die Pluralität der gegenwärtigen Kunstszene ermöglicht.

Paul Gehri wurde 1997 in Karlsruhe geboren, und begann nach einigen Erfahrungen im Handwerk und in der sozialen- und der Bildungsarbeit das Bildhauereistudium an der Kunstakademie Karlsruhe.

Am Beginn stand eine Forschungsreise ins Tropical Island Resorts, einer im Landesinneren Deutschlands situierten, künstlichen Strandurlaubsoase. Fasziniert von der künstlichen Erschaffung des Südseetraums.

Raising Hands ist ein partizipatives Kunstprojekt von Julia Bugram, das zwei sich helfende Hände aus einer Million 1-Cent-Münzen zeigt. Eineinhalb Meter hoch, drei Meter breit und zwei Meter tief.

Das diesjährige Team des kunst.wollen Festival hat erneut ein spannendes und vielseitiges Programm zusammenzustellen. Es wird vom 19. bis 21. Mai 2022, bei verschiedensten Institutionen in Wien stattfinden.