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Zertifikatskurs Ausstellungsdesign

Eine einzigartige Möglichkeit zur Weiterbildung und Professionalisierung im interdisziplinären Arbeitsfeld Ausstellungsdesign bietet ab dem 30. Oktober 2026 wieder der gleichnamige Zertifikatskurs mit Vorträgen und Exkursionen am Berlin Career College der Universität der Künste Berlin. Innerhalb von drei Monaten liefert der berufsbegleitende, modular konzipierte Kurs ein praxisorientiertes und inhaltlich breit gefächertes Programm – in Zusammenarbeit mit Ausstellungsinstitutionen, Universitäten und im Ausstellungskontext tätigen Unternehmen und internationalen Kulturinstitutionen.

Der Exkursionstag nach Dessau steht im Zeichen des Bauhaus-Jubiläums „Bauhaus Dessau 100. An die Substanz“ und legt den Schwerpunkt auf den Themen Architektur, Raum, Licht, Farbe und Material – Anmeldeschluss ist der 1. Oktober.

Deutsche Kinemathek, Foto: © Nancy Jesse
Deutsche Kinemathek, Foto: © Nancy Jesse

Die vier Module Ausstellungsgestaltung, Ausstellungsmedien, Digitalisierung und Nachhaltigkeit thematisieren an jeweils zwei Tagen den Prozess von der Konzeption und Planung bis zur Umsetzung von Gestaltungskonzepten für Ausstellungen unterschiedlicher Art, u.a. Museums- und Sammlungspräsentationen, wissenschaftliche Ausstellungen, Marken- und Erlebniswelten. Die Themeninhalte werden im Rahmen von Seminaren, Workshops, Exkursionen und Fachgesprächen mit profilierten Referent:innen und Praktiker:innen vermittelt.

Pergamonmuseum, Das Panorama, Foto: © Tom Schulze, asisi
Pergamonmuseum, Das Panorama, Foto: © Tom Schulze, asisi

„Der Zertifikatslehrgang Ausstellungsdesign 2024 am Berlin Career College der Universität der Künste Berlin war eine bereichernde Inspiration für mich, aus der ich eine interaktive Literatur-Ausstellung in der Bauhaus Bibliothek Dessau entwickelt und umgesetzt habe“, schildert die Alumna Magdalena Höhne (Kunsthistorikerin, Ausstellungsgestalterin, Spiel- und Medienpädagogin M.A., freie Mitarbeiterin im Auftrag der Stiftung Bauhaus Dessau). „Besonders die Symbiose aus Theorie und Praxis mit Lehrenden aus dem akademischen Bereich wie der UdK Berlin selbst sowie dem Ausstellungs- und Museumsbereich hat ein umfassendes Fachwissen und immersive Eindrücke mit den Schwerpunkten Gestaltung, Medien, Digitalisierung sowie Nachhaltigkeit ermöglicht. Das Erstellen eines eigenen Konzeptes unter Begutachtung der Universitätsdozentinnen und -dozenten der UdK Berlin schaffte abschließend einen persönlichen Mehrwert.“

Die berufsbegleitende Weiterbildung richtet sich an Interessierte, die ihr Wissen auf den Gebieten Ausstellungsgestaltung und Ausstellungswesen erweitern, professionalisieren und aktualisieren möchten. bereits in Ausstellungsinstitutionen, ausstellungsbezogenen Unternehmen, Agenturen, Stiftungen und Kulturbetrieben und Kulturverwaltungen tätig sind. Angesprochen sind auch Studierende und Interessierte anderer Fachgebiete, die sich in diesem Berufsfeld weiterbilden und beruflich orientieren möchten.

Museum Barberini, Potsdam, Foto: © David von Becker
Museum Barberini, Potsdam, Foto: © David von Becker

Module und Expert:innen:

Modul 1: Ausstellungsgestaltung (30.–31. Oktober 2026) Referent:innen: Prof. Philipp Teufel, Hochschule Düsseldorf – Peter Behrens School of Arts, EDI Exhibition Design Institute, Dr. Daniel Tyradellis, Humboldt Forum im Berliner Schloss, Prof. Dr. Jona Piehl, HTW – School of Culture and Design, Berlin Matthias Kutsch, VERA – Verband für Ausstellungsgestaltung e.V., Erlangen, Ginny Lehmann, asisi F&E GmbH, Berlin

Modul 2: Ausstellungsmedien (13. –14. November 2026) Referent:innen: Dr. Sterre Barentsen und Achim Klapp, Museum Barberini, Potsdam, Prof. Dr. Christian Blümelhuber, UdK Berlin, Prof. Gabi Schillig, UdK Berlin, Di Wu und Tom Duncan, Studio Duncan McCauley, Berlin; Nils Warnecke, Stiftung Deutsche Kinemathek Berlin

Bauhausgebäude in Dessau, Foto: © Stiftung Bauhaus Dessau
Bauhausgebäude in Dessau, Foto: © Stiftung Bauhaus Dessau

Modul 3: Digitalisierung (27. –28. November 2026) Referent:innen: Moritz Skowronski, Sebastian Thor, ART+COM Studios, Berlin, Alexander Jöchl, Samurai Museum Berlin und Ina Badics, Ars Electronica Solutions, Ars Electronica Linz GmbH & Co. KG, (AT), Benedikt Esch, Linda Gallé, und Uwe Moldrzyk, Museum für Naturkunde – Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung, Berlin

Modul 4: Nachhaltigkeit/ Exkursionstag Dessau/ Abschlusskolloquium (10. –12. Dezember 2026) Referent:innen: Dr. Nina Schallenberg, Jüdisches Museum Berlin, Birgit Schönegger, D. Swarovski Tourism Services GmbH, Wattens (AT), Dr. Christopher Garthe, studio klv, Berlin, Katrin Bucher Trantow, Kunsthaus Graz (AT), Prof. Dr. Jona Phiel, HTW Berlin, Prof. Dr. Christian Blümelhuber, UdK Berlin, Magdalena Höhne, Frank Assmann und Dr. Sven Gesse, Stiftung Bauhaus Dessau

Konzept und inhaltliche Leitung: Barbara Mei Chun Müller, Geschäftsführerin der Agentur Career Culture Berlin.

Online-Infoveranstaltungen finden am 18. August statt. Anmeldungen sind unter weiterbildung@udk-berlin.de möglich.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.udk-berlin.de/ziw/ausstellungsdesign


Die Universität der Künste Berlin gehört zu den größten und vielseitigsten Kunstuniversitäten Europas, an der sich künstlerische Lehre und Praxis sowie wissenschaftlicher Diskurs gegenseitig beeinflussen und das akademische Profil prägen. Mit ihrer über 300-jährigen Geschichte ist sie tief in der Stadt Berlin verankert und ist mit jährlich über 700 Veranstaltungen eine bedeutende kulturelle Impulsgeberin. Die UdK Berlin vereint ein breites Spektrum an Studiengängen der Bildenden Kunst, Gestaltung, Musik, der Darstellenden Kunst und der auf sie bezogenen Wissenschaften. Ihr Profil wird durch das Hochschulübergreifende Zentrum Tanz Berlin und durch das Jazz Institut Berlin ergänzt. Ihren rund 4.500 Studierenden – von denen etwa ein Drittel international ist – bietet sie exzellente Lehre und Forschung und fördert einen kontinuierlichen Austausch zwischen künstlerischer Praxis und wissenschaftlicher Reflexion.

Weiterbildung im inspirierenden Umfeld der UdK Berlin bietet das Zentralinstitut für Weiterbildung und Transfer (ZIWT). Mit seinem Berlin Career College und dem Career & Transfer Service Center verfügt es über eine in Deutschland einzigartige Bandbreite an universitären Angeboten im künstlerisch-kreativen Bereich. Das Programm richtet sich an Künstler:innen, Kulturschaffende und Kreative, die sich an einer der größten künstlerischen Hochschulen der Welt weiterbilden möchten. Das Artist Training bietet Beratung und Weiterbildung für Künstler:innen at risk und die internationale Berlin Summer University of the Arts ein hochwertiges englischsprachiges Programm für Künstler:innen und fortgeschrittene Studierende aller Disziplinen. Das ZIWT befindet sich derzeit in einem Reorganisationsprozess und wird in seinen zentralen Angebotselementen aus dem Kursbereich, der Summer University und dem Artist Training fortgeführt. Parallel dazu wird ein neues Strukturmodell für eine dauerhaft angelegte Nachfolge-Einrichtung erarbeitet, in dem die bisherigen Schwerpunkte Transfer, Weiterbildung, Digitalität und Internationalität weiter etabliert und um neue Strukturen aus dem dritten Zyklus ergänzt werden. Präsident der UdK Berlin ist seit dem 1. April 2025 Prof. Dr. Markus Hilgert.

Mit SCHAUFÜNF zeigt der Verein ent derzeit eine Ausstellung, die sich unter dem Titel Territorien mit geografischen, sozialen und politischen Räumen auseinandersetzt.

Vom 1. bis zum 4. Juli 2026 präsentiert die Universität für angewandte Kunst Wien kuratierte Ausstellungen, Abschlussarbeiten sowie vielfältige künstlerische und wissenschaftliche Projekte.

Von Juni bis September 2026 lädt die Berlin Summer University of the Arts am Berlin Career College der Universität der Künste Berlin zu über 30 internationalen Workshops ein.

Am 6. Mai feiert das WEIN/4-Festival mit einer Uraufführung seine Eröffnung. An nahezu jedem Tag laden über 180 Veranstaltungen zu einer Entdeckungsreise ins Weinviertel ein.

Der Art Circle Wolfgangsee setzt ein Zeichen für Zusammenarbeit: Das Museum der Moderne Salzburg unterstützt das Format als Partner, Direktor Harald Krejci übernimmt die Schirmherrschaft.

Die Energie AG vergibt mit der Kunstuni Linz 4.500€ für „Un/learning“: Umlernen als Zukunft. Welche Routinen wir verlernen müssen – und wie Kunst das sichtbar macht kann.

Kunst trifft Klima und erobert bis zum 10. Mai die Stadt – in der Festivalzentrale im KunstHausWien, im öffentlichen Raum und an weiteren rund 60 Orten in ganz Wien.

Eine Performance für jedes Alter ab 1 Jahr im Toihaus Theater Salzburg. Eine Performerin erkundet das Wesen der Steine, ihr Gewicht, ihre Formen, ihre Möglichkeiten des Liegens und der Bewegung.

Die Ausstellung ACTA von Annelies Senfter in der Neuen Galerie zeigt „Protokoll des Schweigens“ und beleuchtet poetisch das Schicksal von Fluchthelfenden und Opfern der NS-Zeit in Osttirol.

Eifersucht ist eine Gefühlslage, die lieber verschwiegen und verleugnet als nach außen getragen wird. Trotzdem betrifft sie fast alle. Premiere am 27. November 2025 um 19:30 Uhr.

Die Ausstellung „DOG EARS“ von Emma Kling und Leo Lunger entfaltet sich wie ein aufgeschlagenes Buch: Jede Seite folgt ihrer eigenen Logik, berührt die andere aber unvermeidlich.

Zagreb Salon celebrates its 60th edition with 25+ works across 20+ city spots. Curated by KUĆĆA, “Choreography for the Finish Line” explores risk and play in today’s algorithmic realities.

Die Jahresausstellung zeigt von 5. bis 18. November das große Potential der Studierenden: Diesmal sind 45 ausgewählte Arbeiten zu sehen, die in den Ateliers, Studios und Werkstätten entstanden sind.