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Huang Min vor „View, Review Series 3“, 2010, Öl auf Leinwand, 218x1400cm im Museum Liaunig, Sommer 2023. Foto: Museum Liaunig
Huang Min vor „View, Review Series 3“, 2010, Öl auf Leinwand, 218x1400cm im Museum Liaunig, Sommer 2023. Foto: Museum Liaunig

Ihre Werke zeichnen sich durch eine wiederkehrende menschliche Präsenz aus: anonyme Gestalten, flüchtige Passanten oder intime Porträts bevölkern und beleben die Oberflächen von Leinwand, Papier, Holz und Porzellan. Diese Figuren wirken oft wie in Beobachtung versunken, in kulturelle Referenzen oder stille Straßenszenen eingebunden. Ihre Anwesenheit verleiht jeder Komposition eine subtile psychologische Tiefe und lädt die Betrachtenden in einen kontemplativen Raum zwischen Erinnerung und Begegnung ein.

Huang Min 黄敏 – Unbound Signature

Seit 2014 arbeitet Huang Min eng mit der BMCA-Sammlung zusammen, was zu wichtigen Ausstellungen in Wien und Peking sowie einer kontinuierlichen Neubewertung ihres Werks geführt hat. Die Zeit der Isolation während der Pandemie wurde zu einer Phase vertiefter Konzentration und Innovation und brachte neue großformatige Gemälde sowie eine Serie von Porzellanmalereien hervor, die sich nahtlos in ihr sich entwickelndes Formenvokabular einfügen.

Gezeigt im Kunstraum des Konfuzius-Instituts Nürnberg–Erlangen, hebt diese Auswahl bedeutende Momente im Œuvre von Huang Min hervor und gewährt Einblicke in ihre Auseinandersetzung mit Materialität, Identität und visuellem Erzählen in unterschiedlichen kulturellen Kontexten.

Die Ausstellung wurde kuratiert von Ronald Kiwitt und koordiniert von Alexandra Grimmer aus der BMCA-Sammlung.

Ausstellung: Huang Min 黄敏 – Unbound Signature (Werke aus der BMCA-Collection)
Dauer der Ausstellung: 14.06. – 26.07.2025

Eröffnung: Freitag, 13. Juni 2025, um 18 Uhr
Kunstraum des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen e.V.
Pirckheimerstraße 36, 90409 Nürnberg
Mi – Sa 13 – 18 Uhr

www.bmca-art.com
www.konfuzius-institut.de


Blue Mountain Contemporary Art (BMCA). Gegründet 2013, begann Blue Mountain Contemporary Art (BMCA) mit dem Fokus auf die lebendige zeitgenössische Kunstszene Chinas. Im Jahr 2024 wurde die Sammlung um internationale Künstler:innen erweitert, um neue Dialoge zwischen chinesischen und globalen künstlerischen Positionen zu fördern. BMCA vereint zeitgenössische Werke aus China und Europa mit dem Schwerpunkt auf Künstler:innen, die sich kritisch mit ihrer Zeit und Umwelt auseinandersetzen. Anstelle von Trends legt die Sammlung Wert auf charakterstarke Werke mit nachhaltiger Wirkung. Heute mit Sitz in Europa, agiert BMCA sowohl als Sammlung als auch als Plattform für Austausch – mit Unterstützung für Ausstellungen, Künstlerresidenzen, interkulturelle Kooperationen und Kunstpublikationen. Durch diesen facettenreichen Ansatz stärkt BMCA die Sichtbarkeit zeitgenössischer Kunst über kulturelle Grenzen hinweg.

Die Galerie EBORAN präsentiert zur diesjährigen Festspielzeit eine außergewöhnliche Premiere: Mit der Ausstellung „ÜBERZUCKERT“ ist Anke Eilergerhard erstmals in Salzburg zu sehen.

Manfred Grübl untersucht in seiner Ausstellung im Bildraum 01 wie sich wirtschaftliche Strukturen und Machtverhältnisse auf die Freiheit von Individuum und Gesellschaft auswirken.

Am 18. Juni 2025 ist es wieder so weit: Die Landjäger Kürzestfilm Festspiele – ein weltweit einzigartiges Festival für 12 Sekunden kurze Filme – gehen in ihre 9. Ausgabe.

50 Jahre feiert das Institut für Kulturmanagement und Gender Studies (IKM). Wohin sich das Kulturmanagement künftig entwickeln wird, erzählt Günther Oberhollenzer.

1984 als Experiment im Zahnarzt-Warteraum gestartet, ist die Galerie Eboran heute fixer Teil der Salzburger Kunstszene – mit Stationen von der Waschküche bis zur Polizeiwachstube.

Lisa Kerlin ist Theaterwissenschaftlerin und Dramaturgin. Seit zwei Jahren leitet sie das Volkstheater in den Bezirken. Zuvor arbeitete sie eng mit Kay Voges in Dortmund und Wien zusammen.

Barbis Ruder entfaltet in ihrer Performance-Serie lautlose Kompositionen, in denen Klang in der Stille spürbar wird. Im Zentrum steht die Frage: Wie lässt sich Ton und Nicht-Ton wahrnehmen?

Anna Breit ist eine österreichische Fotografin, die künstlerisch wie angewandt arbeitet und intime Porträts von Menschen aus ihrem Umfeld schafft – zwischen Nähe und Identität.

Ab 25. April geht das Volkstheater mit dem Bronski und Grünberg Theater auf die finale Tour der Spielzeit 24/25: Kaja Dymnicki und Alexander Pschill zeigen neue Zugänge zu „Romeo und Julia“.

Im Bildraum 01 sucht Alexandra Baumgartner nach dem Verborgenen, das zwischen Verhüllung und Offenbarung schwankt, wobei der Mensch von skulpturalen Abbildern abgelöst wird.

Der deutsche Künstler und Absolvent der Kunstakademie Düsseldorf Luc Palmer gibt von 13.- 18. März Einblicke in die während seiner Residency im Bildraum Studio entstandenen Malereien.

Die Artist’s Toolbox bietet als Weiterbildungsplattform praxisnahe Workshops in Form von Videos, Templates und Leitfäden zu vielfältigen Themen und Fragestellungen im Kunst- und Kulturbetrieb an.

Nach der Premiere 2023 wird LIDO SOUNDS sich auch im Juni 2025 nicht nehmen lassen, das Linzer Donauufer zum dritten Mal in Folge „zum schönsten Lido Österreichs“ zu verwandeln.

KÄSSY ist alles und jeder, der sie sein möchte – Sängerin, Produzentin, Performerin. Ihre Musik wechselt von eklektischer Hölle zu unbeschwertem Schweben und vereint Kontraste in jedem Moment.