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Fantastic Gondolas in Lech, 2019 © Ochoresotto
Fantastic Gondolas in Lech, 2019 © Ochoresotto

Wie kam es zur Gründung von OchoReSotto?
Volker Sernetz war Clubbetreiber und Stefan Sobotka-Grünewald projizierte unter anderem mit Super8-Projektoren. Die gemeinsame Liebe zum Analogen und Film bewegte die zwei zur Gründung von OchoReSotto. Ein paar Jahre später stieß Lia Rädler dazu. Mittlerweile gibt es OchoReSotto schon seit 20Jahren.

Wie entstehen heute Arbeiten? Könnt ihr uns mehr über die Zusammenarbeit bei Projekten erzählen?
Es gibt entweder schon eine inhaltliche Idee oder einen Ort, der bespielt werden soll. Im ersten Fall suchen wir uns dann einen Platz, der sich gut mit unserer Vision zusammenfügt und dem wir die Idee aufs Leib schneidern. Und im zweiten Fall setzen wir uns intensiv mit den Gegebenheiten auseinander und entwickeln das Konzept. Wir stehen immer in engen und regen Austausch miteinander und entwicklen unsere Geschichten gemeinsam.

Welche künstlerischen Einflüsse haben euch geprägt?
Film und Fotografen der Avantgarde, Anfänge der Malerei und Bildwerfer. Theater und Bühnengestalter durch die Jahrhunderte. Wiener Aktionismus, Surrealismus, Medienkunst.

Rostfest 2013, Erzberg © Ochoresotto
Rostfest 2013, Erzberg © Ochoresotto

Ihr präsentiert in diesem Jahr noch „vague“ in Feldkirch und „vague II“ in Graz. Könnt ihr uns bereits etwas darüber erzählen, was man sich konkret erwarten kann?
Es geht ganz pauschal um die Wahrnehmung und die Realität. Was ist Realität, was bedeutet Realität für jede:n Einzelne:n. Es geht um Fragmentierung, vage Erlebnisse und der Mensch im Umgang mit seiner Umwelt und der Natur.

Wie wählt ihr die Orte für eure Installationen aus? Welche Rolle spielt die Umgebung?
Die Umgebung spielt immer einer wesentliche Rolle. Für uns ist es wichtig, das wir den umgebenden Raum mitdenken, miteinbeziehen in die Arbeit, denn nur so kann sich das Publikum voll und ganz in ein Raum-Zeit Kontinuum fallen lassen.

Correspond in pattern, Lichtstadt Feldkirch 2021 © Guenter Richard Wett
Correspond in pattern, Lichtstadt Feldkirch 2021 © Guenter Richard Wett

Für die Präsentationen wurde die Musik von denovaire komponiert. Welche Bedeutung hat die Musik für euch?
Musik ist unverzichtbar. Wir arbeiten mit unterschiedlichen Musiker:innen zusammen, deren Schaffen uns inspiriert.

Welche Herausforderungen stellt jedes eurer Projekte für euch dar, und wie löst ihr sie?
Wir versuchen unserem Stil treu zu bleiben ohne dabei stehenzubleiben. Wir kommen ja alle irgendwie aus der/dem analogen Fotografie/Film und experimentieren gerne und probieren gerne neue Sachen aus.

Lia Rädler, Volker Sernetz, Stefan Sobotka-Grünewald
v. l. n. r. Volker Sernetz, Lia Rädler, Stefan Sobotka-Grünewald. Foto: Miriam Raneburger

Gibt es innerhalb des Kollektivs spezifische Aufgaben für jeden von euch?
Grundsätzlich ziehen wir alle an einem Strang, aber wenns hart auf hart kommt konzentriert sich jeder auf seine Stärken.

Abschließend, welche Botschaft möchtet ihr mit eurer Kunst vermitteln?
In unseren Arbeiten steckt immer viel Inhalt und Konzept, das meistens einer intensiveren Auseinandersetzung bedarf. Aber im Endeffekt zählt für uns einfach das Publikum zu berühren und einzufangen.

OchoReSotto – www.ochoresotto.comwww.instagram.com/ochoresotto/

Interview. Elli Antoniou

I got to London. I’m here to interview artist Elli Antoniou. In her studio the air owns the powdery quality of a well-crafted iris perfume. Ottavia Lunari in conversation with Elli Antoniou.

exhibition platform and artist studio

Mit 17.000 Besucher:innen, 600 Künstler:innen sowie einer Vielzahl von Programmpunkten war die diesjährige PARALLEL VIENNA im Otto-Wagner-Areal ein enormer Erfolg.

Anna Capolupo in her studio

Anna Capolupo, born in 1983 in Lamezia Terme, pursued her studies in painting at the Academy of Fine Arts in Florence and currently resides and practices her art in the city of Florence.

Interview with Albana Ejupi

Albana Ejupi is an artist who explores the intricate relationship between the human body and mind. Her art delves into questions of identity, intimacy, and the human experience, memory, and love.

Myriam Mayer. Foto: Barbara Proschak

Im Malprozess wird jedes Element eines Bildes konkret gesetzt. Über das serielle Arbeiten werden so subtile Strukturen sichtbar, die sich durch ihre Wiederholung im Bewusstsein verankern.

Forrest Myers at Catskill Art Space. © Forrest Myers. Photo: Zach Hyman

In 1973, artist Forrest ‚Frosty‘ Myers installed his eight-story work The Wall on the northwest corner of Broadway and Houston. The installation survives as a memorial to the SoHo art scene.

Diving board

Das bisherige Leben von István Antal (*1987, Rumänien/ Siebenbürgen) war voller Stationen und Ortswechseln. Aktuell lebt er in Wien, wo er in seiner Kunst auf seine Erfahrungen mit Migration zurückgreift.

Fotos: Michèle Yves Pauty Models: Pipa Pastell & James Habineza

Die Artist Robe entstand aus einer Zusammenarbeit des Verlag für moderne Kunst mit Michaela Putz. Der Kunstdruck auf gewebter Viskose entlehnt seine Bildwelt der gleichnamigen Werkserie.

kolumne sibylle ciarloni

»Gefährliche Verben und die Hunde der Nachbarn«. Verben, die mit k und o beginnen, können gefährlich werden. Konfrontieren, kopulieren, konsultieren, kontaktieren, korrespondieren, kooperieren.

Thomas Schmid Chatleaks

Das neu gegründete Künstler:innenkollektiv “MIMOSA GRANDIOSA” kreierte ein Sisi-Kleid aus Papieren der Untersuchungsausschüsse der größten Korruptionsskandale der Zweiten Republik.

Interview Amanda Jahn

Alles begann mit einem Déjà-vu während einer Ausstellung von Josef Dabernig. Seine Installation in den weißen Räumen des Museums hinterließen bei Amanda Jahn einen derart starken Eindruck.

Gallery Statement: Jari Genser – Wonderland

»Wonderland« – unter diesem Titel lädt Jari Genser im Rahmen des Gallery Statements der Galerie 422 ein, in seine Bild-im-Bild-Welten einzutauchen und als immersive Erfahrung zu erleben.

Kay Voges "DU MUSST DICH ENTSCHEIDEN" (2023), Foto: Marcel Urlaub

Seit der Spielzeit 202/21 ist Kay Voges der künstlerische Leiter des Volkstheater Wien, doch erst in der letzten Saison konnte im Haus wirklich „durchgespielt werden“. Was kommt jetzt?