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Tozzer beschränkt sich nicht auf das Medium der Malerei. Er hat sich nach dem Studium der angewandten Künste mehr auf Musik konzentriert, um dann wider zum studierten Medum, der Malerei, zurückzukehren.

Welchen Stil verfolgst du?
Ich picke von allen möglichen Künstler*Innen Dinge heraus, die mich beeinflusst haben. Das müssen gar nicht immer super bekannte oder besonders begabte Leute sein, sondern einfach junge Künstler*Innen, deren Arbeit ich über Instagram kennengelernt habe. Mein Stil ist aus den Einflüssen von Jean-Michel Basquiat, Francis Bacon, der Art Brut, den Gugging-Künstlern und den europäischen Expressionisten entwachsen und ist seither zu etwas Eigenem geworden. Aber was auch gesagt werden muss, wer weiß wie mein Stil heute aussehen würde wenn ich Künstlerinnen wie Paula-Modersohn-Becker, Hilma af Klint oder Paula Rego damals schon entdeckt hätte und das ist nur ein kleiner Teil der Frauen, die noch immer viel zu wenig Beachtung bekommen. Der Attitude und das Expressive in Punk, Post-Punk, Blues und Jazz geben meinen Arbeiten die Energie und treiben mich an. Man darf keine Angst davor haben Schlechtes zu produzieren und Fehler zu machen.

Der Attitude und das Expressive in Punk, Post-Punk, Blues und Jazz geben meinen Arbeiten die Energie und treiben mich an.

Welche Themen interessieren dich?
Hauptsächlich der Tod und das Dilemma des Lebens und wie diese sich in Religion, Philosophie, Humor, Drogen und Kunst widerspiegelt.  

Wann und wobei fühlst du dich lebendig?
Lebendig zu sein bedeutet möglichst im Moment zu leben. Gerade intuitives malen erfordert, dass man immer im Moment ist. Ansonsten kommt nichts Gutes zustande. Wenn man das gelernt hat, gibt es kaum etwas Besseres.

Wie sehen dich deine Eltern?
Mein Vater hat gute Augen, meine Mutter trägt manchmal eine Brille.

Warum sind wir hier?
Da will ich die Gegenfrage stellen. Warum sind wir nicht hier? Wir sind sicher nicht hier um 40 Stunden die Woche einen Job abzusitzen, der uns nicht erfüllt, um dann die verlorene Lebenszeit gegen Materielles einzutauschen die uns auf Dauer nicht glücklich machen. Ich hatte das Glück, das schon als Teenager erkannt und die Schule abgebrochen zu haben, um meinen eigenen Weg gehen zu können. Der Sinn des Lebens ist die Erfahrung dessen und wenn diese Erfahrung nicht lebenswert ist macht sie für mich keinen Sinn.

markus tozzer interview
Sheep Heads, 75x109cm, Mischtechnik auf Papier, 2019

Wie hast du die Isolation empfunden? Worauf freust du dich?
Wir sind jetzt alle teilweise zum Reflektieren gezwungen und dazu unsere Lebensweisen zu hinterfragen. Das empfinde ich als etwas sehr Spirituelles und im Endeffekt etwas Positives, auch wenn es nicht unbedingt leicht ist. Ich habe die Isolation genießen können, viel Aufgeschobenes erledigt und mich wieder mehr auf meine Musik konzentrieren können. Als Künstler*in ist man in solchen Situationen mental sowieso viel besser ausgestattet als andere Menschen, weil man gewohnt ist sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Finanziell war es aber auch für mich nicht unbedingt ein Genuss. Jetzt freu ich mich auf die nächsten Verkäufe.

Ist eine Ausstellung geplant? Woran arbeitest du gerade?
Ich glaube wer Künstler*In sein will, muss sehr viel arbeiten und immer den Kunst-Muskel trainieren genauso wie Marathonläufer*innen die Beine trainieren müssen. Ich arbeite laufend an Werkreihen die potenzielle Ausstellungen sein könnten, oder auch einmal werden. Ich war bis jetzt aber oft zu beschäftigt mich selbst auszudrücken und Werke zu verkaufen von denen ich auch leben muss, um mich noch zusätzlich um noch mehr Ausstellungen zu kümmern. Auch Vernissagen in Wien finde ich teilweise schrecklich langweilig, außerdem kann, sich nicht immer betrinken. Gleichzeitig sehne ich meine nächste Ausstellung herbei. Es gibt aber auch ständig leistbare neue und alte Arbeiten von mir auf www.kunstabhinterhof.at zu erwerben.

Markus Tozzer – www.markustozzer.com

Marvin Kanas is a Video Artist from Marseille who is living in Vienna since six years. He studied documentary filmmaking in Paris and started to work on smaller art projects besides that.

Plötzlich aus diesem hektischen Treiben der Welt rausgerissen und zur radikalen gesellschaftliche Zwangsentschleunigung gezwungen, tun sich neue freie Zeiträume für Christoph Liebentritt auf.

The Rabbit Eye Movement Art Space in 1060 Vienna (established in 2012) operates as a full time agency, shop and exhibition room. The REM is hosting and connecting local and international artists.

Marcin Glod, geboren 1994 in Krakau, lebt in Wien. Er lässt sich von Künstlern aus verschiedenen Epochen, wie Andy Warhol, Michelangelo oder Banksy, und dem städtischen Umfeld inspirieren.

Dem ORF-Schauspieler und Schriftsteller begegnete ich vor Jahren im verrauchten Cafè Kafka, wo starre Bilder von irren Dämonen unsere Konversation anstarrten. Als Schauspieler ist Georg Rauber bei der ORF Serie „Walking on Sunshine“ als durchgehende Rolle „Johannes Möttl“ im Fernsehen zu sehen, während Theaterstücke wie „Sommernachtsalptraum“ und die ORF-Serie „Dave“ zu dem schriftlichen Repertoire des vielfältigen Künstlers gehören. Das Interview fand in der Covid-19 Isolation telefonisch statt.

Ich habe Patricia Narbon über Instagram kennengelernt. Ihr Modelabel NARBON – prêt-à-couture und handgenäht – ist pure südländische Romantik und wurde auch schon in Vogue abgelichtet.

Die 1995 in Teheran, Iran geborene Künstlerin Donya Aalipour studierte von 2011 bis 2015 Malerei und zog nach dem Abschluss nach Wien, um Klavier am Prayner Konservatorium zu studieren.

Die 60er Jahre waren ein Jahrzehnt des Aufbruchs und der Suche nach dem Gefühl von Freiheit – in eine ähnliche Situation kann man sich trotz der schwierigen Lage auch in Zeiten wie diesen begeben.

Wir brauchen eigentlich gar nicht so viel – darüber setzen sich KünstlerInnen gerade auch aktuell zur Corona Krise auseinander – und damit beschäftigt sich Stephanie Guse schon seit Jahren.

Nikita Sukhov ist 1994 in Kazan, Russland geboren und zog im Jahr 2012 nach Wien. Seit seiner Kindheit interessiert sich Nikita für Kunst und absolvierte eine Kunstausbildung an einer Kunstschule.

Verena Kandler, Künstlerin mit Schaffensschwerpunkt in Augsburg und Wien, zeigt in ihrer aktuellen Ausstellung „Kinobanner transformieren“ im Schikaneder Kino Wien neue Arbeiten.

Zwischen den etablierten Galerien in der Schleifmühlgasse, schaffen Felix Dennhardt und Raphael Haider künstlerische Erlebnisräume. Es werden explizit nur Positionen im Bereich der Kunst gezeigt.

Was bedeutet das Hungern in der Kunst? Die immerwährende Phrase der „brotlosen“ Künstler? Die idealisierende Vorstellung eines armen, sich selbst genügendem Kunstschaffenden mit dem leeren Magen?

The project focuses on creative, new, and versatile ways to communicate contemporary art and specializes in press, public relations, and social media communication for artists and galleries.

Anne-Clara Stahl, geboren in Düsseldorf, lebt und arbeitet in Wien. Ihre Arbeiten bewegen sich im Bereich Zeichnung und Malerei. Dabei liegt ein Schwerpunkt im räumlichen Umgang mit Bild.

Viral theatre ist eine Plattform, um Theater in der Zeit der Krise und des Virus möglich zu machen. Wir machen Theater mit den theatralen und technischen Mitteln, die uns zur Zeit zur Verfügung stehen.

Jahrelang wurde er belächelt: Der nerdy »Tourist Chic«. Seit längerem jedoch sind Fanny Packs, Jogginghosen und Adiletten nicht mehr aus der gut sortierten Garderobe wegzudenken.