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Klaus Krobath, verantwortlich für künstlerische Agenden, erstellt in Zusammenarbeit mit Direktor Christian Strasser das Programm der MQ Art Box und betreut die Projekte kuratorisch. Für ihn ist die MQ Art Box ein Vehikel im öffentlichen Raum, 24/7 zugänglich und soll Menschen Kunst näherbringen.

Installation LUMEN von Johannes Rass, Februar 2021. Foto: Daniel Lichterwaldt
Installation LUMEN von Johannes Rass, Februar 2021. Foto: Daniel Lichterwaldt

Vom MuseumsQuartier Wien gehen viele verschiedene künstlerische Impulse aus.Klaus Krobath, Kurator der MQ Art Box

Gerade bei LUMEN von Johannes Rass fasziniert ihn der theatralische Aspekt, der durch die dynamische Performance von Licht und Sound gelingt und einen Überraschungseffekt innehat.


English. Klaus Krobath, Curator of the MQ Art Box
With over 4.5 million visitors, the MuseumsQuartier Vienna stands out as an example of a successful urban area within the cultural sector. As a creative cluster, it has continued to develop over the past 20 years and, with over 60 cultural institutions, now not only creates space for creativity and exchange, but also offers a platform for young Austrian art with the MQ Art Box.Klaus Krobath, responsible for artistic projects, creates the program of the MQ Art Box in collaboration with director Christian Strasser and then functions as the curator of the individual projects. For him, the MQ Art Box is a vehicle in public space, accessible 24/7 and intended to bring art closer to people. He is especially fascinated by the theatrical aspect of LUMEN by Johannes Rass, which thrives through its dynamic performance with light and sound and holds an element of surprise.

MQ Art Box – www.mqw.at/ihr-besuch/mq-art-box/

Das MuseumsQuartier Wien ist das Tor zu Neubau und spiegelt den Bezirk: hier pulsiert das Leben, hier verbindet sich Altbewährtes und Neues. Ein Knotenpunkt für aufstrebende junge Künstler*innen.

Johannes Rass’s intermediale Installation LUMEN greift nicht nur beide Definitionen des Begriffs auf, sie verknüpft und verdichtet sie vielmehr, zu einer ganzheitlichen Raum- und Sinneserfahrung.

Das Repertoire an Arbeiten und Projekten von Johannes Rass lässt sich vordergründig nicht so einfach auf eine künstlerische Position, ein bevorzugtes Material, oder einen ausgewählten Themenkreis beschränken.

Ein Betonsockel, vier Glaswände und eine großzügige gelbe Dachkonstruktion, so konzeptionierte das Wiener Architekturbüro BEHF im Sommer 2011 die »Yellow Box« – ein Projekt der Raiffeisenlandesbank.

Mit der Ausstellung „Guarding Lions“ im Bildraum 01 bietet Elodie Grethen ein modernes Porträt Sarajevos an, eine Hommage an den Kampf der Jugend für feministische und queere Gleichberechtigung.

Das Tanzquartier Wien präsentiert im März zwei neue Arbeiten von Ulduz Ahmadzadeh und Amanda Piña online.Nach der Premiere sind sie dann 72 Stunden lang kostenlos auf der Website abrufbar.

Der Architekt und Künstler Moritz Berg beschäftigt sich in seiner Arbeit mit der emotionalen Wirkung, die unsere direkte Lebenswelt auf uns hat. Ausgehend von alltäglichen und trivialen Momenten.

Eine in der Kunstwelt unübliche Allianz hilft den Malerinnen Monika Herschberger und Karin Czermak durch die Krise – im Februar ist der gemeinsame „feine Artshop“ online gegangen.

Micha Wille ist in Tirol geboren, wo ihr Onkel im Kaunertal auf dem Bauernhof der Familie seit 40 Jahren die größte Orgel der Welt baut. Im Stall lief immer Ö1. Mit 17 zog sie nach Wien.

„Wir brennen“ denkt die seit März 2020 bestehende Abwesenheit des Theaters bis ins Absurde weiter. Das Kollektiv phunkenwerk stellt sich in der neuen Produktion aktuell die Frage, wie Theater stattfinden kann.

Vom 19.2. – 22.2. begibt sich Luca Mussnig im Raum 8. Für drei Tage sperrt sich der junge Künstler in den Ausstellungsraum für eine Online Performance, namens „Fish in a Tank! Blub?“ ein.

Die Ausstellung zeigt vier künstlerische Positionen aus Österreich, Tschechien und Deutschland, die mit sehr unterschiedlichen Strategien Türen zur Betrachtung der Themen Vergessen und Erinnern öffnen.

Am Ende des unliebsamen Jahres 2020 erschien Stacy Sky mit ihrer ersten Single „Sternenkind“ wie eine Sternschnuppe auf die Erde und zauberte mit ihrer witzig und glitzernden Ästhetik.

Galt das fini einer Malerei durch den Prozess der blaireautage – der finalen Bearbeitung eines Gemäldes mithilfe eines Dachspinsels zur Unsichtbarmachung der handwerklichen Spuren des Malprozesses.

Ab Freitag, den 5. Februar 2021 sind ausgewählte Arbeiten von Barbara Kapusta unter dem Titel „Union“ über die Schaufensterfront des JesuitenFoyer in der Bäckerstraße 18, 1010 Wien zu sehen.

Die in den vergangenen Jahren entstandenen Serien von Marc Peschke lösen sich weit von den klassischen Stilmitteln der Fotografie. Die Werkreihen entstehen zumeist auf Reisen.

Felix Huber ist Bühnenbildner, Performer und vieles dazwischen. Aus Salzburg stammend hat er erst dort und in den USA Politik und Geschichte studiert, bevor ihn der weitere Weg zur Kunst führte.

In der Nachfolge seiner letzten Serie „Die Stadt“ steht Julian Mullans aktuelle Arbeit „Die Natur“. Nicht mehr der urbane Raum rückt darin in den Fokus, sondern die gewissermaßen von menschlicher Hand.