Category

Rubrik

Category
viennacontemporary 2023, Kursalon, Foto: Niko Hawranek
viennacontemporary 2023, Kursalon, Foto: Niko Hawranek

Mehr als 6.000 Sammler:innen und Sammler aus aller Welt sowie zahlreiche internationale Kunst-Förderverbände wie etwa die Amis du Palais de Tokyo, der Royal Art Museums of Belgium’s Maecenas Circle, die Freunde des Marta Herford sowie die Freunde des Elgiz Museum in Istanbul, der Belvedere Cercle, der Albertina Partons Circle, das mumok Board, der Leopold Circle of Patrons und der Vienna Collectors Club besuchten das Messeangebot, nahmen an den Talks und an den vielen öffentlichen und privaten Führungen teil.

Der künstlerische Leiter Boris Ondreička, der viele der Gruppen persönlich leitete, berichtet: „Ich bin begeistert, nicht nur über die Anzahl von Sammler:innen aus der ganzen Welt, die zu uns kommen, sondern vor allem auch über ihren hohen Grad an Wissen und professionellem Interesse. Sie gehen in die Tiefe und kontaktieren uns für Ratschläge und Fragen. Unser VIP-Team leistet fantastische Arbeit, wenn es darum geht, sie zu empfangen und ihnen einen angenehmen Aufenthalt zu bereiten. Auch mit den Verkäufen sind wir sehr zufrieden. Bestimmte Bereiche der Messe haben in einem Ausmaß verkauft, das selbst für uns ungewöhnlich ist.“

viennacontemporary 2023, Kursalon, Foto: Niko Hawranek
viennacontemporary 2023, Kursalon, Foto: Niko Hawranek

Gelungene Standpräsentationen und Zone1. Großen Anklang fand – abseits von dem Zelt im Garten des Kursalon und der mit dem Architekturüro BWM umgesetzten allgemeinen Raumarchitektur und die allgemeine Qualität der Galerienpräsentationen – die Sonderpräsentation ZONE1, die zehn Einzelausstellungen junger, aufstrebender Künstler:innen mit einer Verbindung zu Österreich zeigt.

Kuratorin Francesca Gavin: „ZONE1 war dieses Jahr ein unglaublicher Erfolg. Viele der teilnehmenden Galerien und Künstler:innen haben nicht nur Werke verkauft, sondern auch Beziehungen zu Museen und internationalen Kurator:innen geknüpft, und man konnte sehen, dass die Besucher:innen sich wirklich für ihre Arbeiten interessierten. Ich finde es toll, dass so viele Künstler:innen ihre Stände wirklich als Ausstellungsräume behandelt haben und die Möglichkeiten der Präsentation ihrer Werke ausgenutzt haben. Das kam bei den Besucher:innen wirklich gut an.“

Der künstlerische Leiter Boris Ondreička: „Wir haben sehr hart an dem gearbeitet, was wir uns unter dem endgültigen Aufbau, dem Layout und der Organisation der Messe vorstellen. Die Messepräsentationen sind ausgewogen, die ästhetische Qualität phänomenal. Wir haben nicht nur 15 neue, starke Galerien, sondern auch 25 Prozent junge Galerien, und das ist sehr wichtig, weil es Dynamik und Dramatik im Verhältnis zu den etablierten Positionen bringt.“

Gute Verkäufe und Kontakte für die Galerien. Sowohl lokale als auch internationale Galerien freuten sich in dieser Ausgabe nicht nur über gute Verkäufe sowohl an heimisches als auch an internationales Publikum, sondern auch über nachhaltige Kontakte und großes inhaltliches Interesse an den ausgestellten Werken und Künstler:innen. Unter anderem berichtete Giorgio Persano aus Italien von guten Verkäufen: neben anderen Werken wurden zwei Michelangelo Pistolettos und die große Arbeit “Sin Título n. 269, 2022” von Susy Gómez an internationale Sammler verkauft. Persons Projects aus Berlin verkaufte zwei große Werke von Marcin Jasik, ein großes Werk von Grey Crawford und zwei Werke von Eeva Karhu an private österreichische Sammler:innen. ZAHORIAN & VAN ESPEN brachten einige Werke von Petra Feriancova und Sara Zahorian an private Sammler:innen aus Österreich und freuen sich über zahlreiche Kontakte zu Stiftungen und Kurator:innen, während die Galerie Le Guern mehrere Werke von Paweł Matyszewski an Privatsammler:innen in Österreich, Polen und Deutschland verkaufte. Pedro Cera (Lissabon) berichtete nicht nur von guten Verkäufen, sondern auch von einem großen professionellen Interesse an den Werken von Anna Hulačová, Adam Pendleton und Oliver Laric. KROBATH meldeten sehr gute Verkäufe ihrer Einzelpräsentation von Fritz Panzer, nicht nur in Österreich, sondern auch an internationale Kunstbegeisterte; und RAVNIKAR GALLERY SPACE aus Ljubljana verkaufte gleich vier Werke von Tadej Vaukman an einen privaten Sammler aus Graz. Bei Zeller van Almsick fanden ein Diptychon für €26.000,- und ein Gemälde für €11.000,- von Hong Zeiss ein neues Zuhause bei Sammler:innen aus München und Wien.

viennacontemporary 2024 IN DER MESSE WIEN. Nach zwei erfolgreichen Jahren im malerischen Kursalon wird viennacontemporary im kommenden Jahr, ab dem 15. September, in die Messe Wien zurückkehren, um mehr Platz für eine gestiegene Anzahl von Aussteller:innen bieten zu können.

viennacontemporary – www.viennacontemporary.at

Alles begann mit einem Déjà-vu während einer Ausstellung von Josef Dabernig. Seine Installation in den weißen Räumen des Museums hinterließen bei Amanda Jahn einen derart starken Eindruck.

»Wonderland« – unter diesem Titel lädt Jari Genser im Rahmen des Gallery Statements der Galerie 422 ein, in seine Bild-im-Bild-Welten einzutauchen und als immersive Erfahrung zu erleben.

Seit der Spielzeit 202/21 ist Kay Voges der künstlerische Leiter des Volkstheater Wien, doch erst in der letzten Saison konnte im Haus wirklich „durchgespielt werden“. Was kommt jetzt?

Grègór Belibi Minya was born in France to parents of Hungarian and Cameroonian origin. He is a painter and composer. Grègór’s work is a mesmerizing exploration of the connection between music and visual art.

Lauren Nickou ist eine amerikanische Künstlerin. Die Neugestaltung der Landschaftsmalerei in der heutigen Zeit veranlasst junge Künstler zu einer komplexen ökologischen Diskussion.

In the work Nowhere to Sit three pigment prints are layered on top of each other. Cut out shapes of what appeared to be chairs are superimposed, leaving behind evidence of the juxtaposition of its layers.

Luis Zimmermann, geboren 1998 in Aachen, ist Meisterschüler bei Thomas Grünfeld an der Kunstakademie Düsseldorf. Zur Zeit studiert er bei Daniel Richter an der Akademie der Künste in Wien.

For the exhibition Present Perfect Progressive Sascha (At)Huth and Susann Rezniczek temporarily joined forces to unite their artistic visions under the label AnexPTG. We talked about their visions.

Im LNR-Raum präsentieren wir in diesem Jahr die Ausstellung: »Ergebnis einer Addition. Wenn Kunstwerke eins werden«, in der die Arbeiten durch Künstler:innen in Ko-Kreation entstanden sind.

From the exel list to the written correspondence. I have always been fascinated by all that inhabits her paintings. Now, after receiving her portfolio, I have all the time of the world to gaze at her work.

Collecting privately as a group is a unique case. Get to know the history of Underdog Collection and their way of building a collection which embodies a truly eclectic perspective on contemporary art.

Yesterday, we had the opportunity to check our room at PARALLEL VIENNA 2023, held at Otto Wagner Areal. Additionally, I captured a few snapshots of Pavilion 16. Here are a few impressions.

Shi Jiongwen graduated from Xi’an Academy of Fine Arts. The „line“ in her works is a simple element. It has gone through a long process from being details to the main body of the work.