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Oskar-Kokoschka-Platz beim Angewandte Festival 2019, Foto: Mani Froh
Oskar-Kokoschka-Platz beim Angewandte Festival 2019, Foto: Mani Froh

Interview mit Lena Kohlmayr und Magdalena Stöger (Teil des Kuratorischen Teams des Angewandte Festivals). Zum vierten Mal öffnet die Universität für Angewandte Kunst Wien von Dienstag, 28. Juni bis Freitag, 1. Juli 2022 ihre Tore für das Angewandte Festival und präsentiert ihre Aktivitäten: Abschlussarbeiten der Studierenden, Ausstellungen in den zentralen Universitätsgebäuden und Ausstellungen in der Stadt werden von einem multidisziplinären Programm umrahmt.

„Der Oskar-Kokoschka-Platz wird zum Treffpunkt, zur Bühne, zum Platz.“ Wie wird der Oskar-Kokoschka-Platz bespielt? Konzerte? Workshops?
Mit dem Angewandte Festival laden wir wie jedes Jahr in unsere Gebäude und zu den Ausstellungen der Abteilungen. Gleichzeitig gehen wir auch nach draußen in den öffentlichen Raum, also auf den Platz und in die Stadt. Für die temporäre Gestaltung des Oskar-Kokoschka-Platzes konnten wir heuer Stefan Diez gewinnen, der die Abteilung Industrial Design an der Angewandten leitet. Gemeinsam mit Studierenden und dem Team von ID1 haben sie Solar-Paneel-Stelen entwickelt, um neue Nutzungen von Solar-Energie im öffentlichen Raum anzustoßen. Auch die Eröffnung am Dienstag, 28. Juni um 17:00 Uhr und das daran anschließende Musikprogramm findet am Platz statt. Die temporäre Sperre für den Autoverkehr und die jährlich wechselnden künstlerischen Gestaltungen des Platzes sehen wir nicht nur als Geste des Raum-Nehmens, sondern verstehen sie als Möglichkeit Statements aus der Angewandten in die Stadt zu tragen und diese gesellschaftlich zu verhandeln.

Stefan Diez und Team, "OK Solar" Prototyp, 2022, Foto: dieAngewandte
Stefan Diez und Team, „OK Solar“ Prototyp, 2022, Foto: dieAngewandte

Kann das Festival heuer wieder ohne Auflagen umgesetzt werden? Wie verlief die Planung? Was hat sich an dem Festival verändert?
Ja, heuer gibt es keine Covid-bedingten Einschränkungen und auch die Planung war zum Glück wieder einigermaßen wie früher. Tatsächlich hat das Angewandte Festival jedes Jahr anders stattgefunden. Das war nicht immer ganz freiwillig sondern aufgrund der Auflagen in den vergangenen Jahren, aber abseits davon ist es auch eine konzeptuelle Entscheidung, das Festival jedes Jahr anders und bis zu einem gewissen Grad auch neu zu denken. Das zeigt sich in der Festival-Gestaltung, die jedes Jahr neu entwickelt wird – heuer von Studierenden der Abteilung Grafik Design. Auch unser Festivalteam ist mit Magdalena Stöger gewachsen. Gemeinsam mit Eva Maria Stadler und Martina Schöggl versuchen wir, die Vielfalt der Angewandten im Festival widerzuspiegeln. Wir greifen aber auch einiges aus den letzten Jahren wieder auf. So haben sich die 23 Litfasssäulen in 23 Bezirken etabliert, die von verschiedenen Abteilungen gestaltet wurden und im Vorfeld des Festivals die Ausstellungen in die Bezirke tragen.

Was sind die diesjährigen Highlights? Gibt es heuer geführte Touren? Wo kann man sich dafür anmelden?
Wir verwenden ungern das Wort „Highlights“, weil das Festival selbst schon eine Verdichtung an Highlights aus dem Studienjahr ist. In unseren Planungen haben wir einen vermittelnden Fokus gesetzt, weswegen heuer einerseits ein Schwerpunkt auf den Führungen und andererseits auf den Werkstätten liegt. Es finden insgesamt 21 Führungen und Touren statt, täglich um 14, 15 und 18 Uhr. Die Führungen werden von Studierenden gestaltet und besuchen sowohl die Ausstellungen der Abteilungen als auch die Werkstätten der Angewandten. Sie geben Einblicke und Überblicke in das rege Geschehen der Angewandten. Besonders für einige Workshops empfehlen wir eine vorherige Anmeldung online – bei den Führungen und Touren sind auch spontane Gäste willkommen, sofern es noch freie Plätze gibt.

Wie verbringt ihr die Tage während des Festivals?
Am liebsten wollen wir natürlich überall dabei sein, vor allem bei den vielen Überraschungen von denen auch wir noch gar nicht wissen (auf die wir uns fast am meisten freuen). Daher streunen wir herum, schlagen unser Büro am Platz auf und lassen dann auch los von dem Geplanten.

Gibt es etwas, was ihr den Besucher*innen mitgeben könnt?
Keine Scheu vor dem dichten Programm, Mut auch in die letzten Winkel der Universität zu schauen und unser Team beim Infopoint am Oskar-Kokoschka-Platz gerne in Situationen der Orientierungslosigkeit fragen (sie helfen sehr gerne)!

Am Dienstag dem Eröffnungstag tanzen wir am Abend ins Festival hinein und beschließen das Semester nochmals am Freitag mit Musik am Oskar-Kokoschka-Platz.

Danke und Shoutouts an:
Unser Dank gilt natürlich den Studierenden – um ihre Arbeit dreht sich das gesamte Festival! Wir wollen uns aber natürlich auch bei allen Mitarbeiter*innen bedanken, die in diesen Tagen die Universitätsgebäude zum Festival-Standort transformieren.

Detailliertes Programm und weitere Informationen finden Sie online ab 20. Juni 2022 auf angewandtefestival.at


Kuratorisches Team des Angewandte Festival 2022: Lena Kohlmayr mit Eva Maria Stadler, Martina Schöggl und Magdalena Stöger. Grafische Gestaltung Angewandte Festival 2022: Winona Hudec, Simon Hundsbichler, Maria Rudakova und Mandy Zaninovic – Studierende der Abteilung Grafik Design (Leitung: Oliver Kartak)

Freda Fiala, River Lin. Photo: Robert Maybach

Freda Fiala and River Lin are the curatorial duo of “The Non-fungible Body?” performance festival that just celebrated its inaugural edition in Linz. Congratulations on the first edition!

Igor Blomberg Tranaeus,

Die Galerie Martin Janda zeigt in der Ausstellung Arbeiten von Igor Blomberg Tranaeus, Adriana Czernin, Svenja Deininger, Lukas Kaufmann, Tania Pérez Córdova, Chin Tsao und Sharon Ya’ari.

Tetiana Shtykalo – Objecats

Back in Odesa, Tanya tells me, her life-like sculptures of cats populated the city’s structures; they lounged and napped in the sun, stretched, hunted, and ate fish (or dreamt of eating it).

I Was Lost In Untamed Forms Of Hidden Experiences, In Vast Places That Are Eliminated. Eva Anerrapsi.

CLOSING SOON presents I Was Lost In Untamed Forms Of Hidden Experiences, In Vast Places That Are Eliminated, a solo exhibition of Eva Anerrapsi. The installation consists of an archive of thoughts.

Peter De Meyer and Roman Pfeffer

ich & ik is the second part of the two part exhibition series where Roman Pfeffer and Peter De Meyer find each other in an intriguing, multi-layered dialogue about the ‚I‘ in its different appearances.

Group Exhibition. Blind Spots

The Exhibition „Blind Spots“ displays visual Stories of the artists. A sense of reality would not be possible without our mind filling in visual gaps by making use of past experiences.

Petra von Kazinyan. Animalia

Like animals in a cage, we become witnesses of change in our adjacent realities. Boarders are dissolving, time zones disappearing. Our self-projected images are available 24/7 while our egos deform.

Lee Alexander McQueen/ Mind Mythos Muse

There was a time in history when uttering such words in a church would have been more than enough to convict a young woman of witchcraft. Indeed, many “witches” were convicted for much less.

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I could stay up all night and make mistakes, and none of them would count. When one subject questions another there is a chance to gain insight into that other. Suggestive or not? Did curiosity kill the cat?

Julian Opie, "Figure 2, position 4.", 2022. Polished stainless steel Unique. 63 x 59 x 166 cm. Installation view: Julian Opie. Krobath Wien 2022. Courtesy: Julian Opie und Krobath Wien. Photo: Rudolf Strobl.

Letzten Sommer sind wir in der Stadt festgesessen, und da fiel mir auf, wie es sich die Leute überall in den Londoner Parks bequem gemacht haben. Ihre Körper nahmen unterschiedlichste Positionen ein.

Ludic Soirée: Rebecca Merlic: GLITCHBODIES GAME SHOW

GLITCHBODIES, is an experimental game that explores new feminism, LGBTQ+ Draq transformations and intimate sensitive portrayals of the more than 47 protagonists in Vienna, Berlin, Hamburg …

Design by Anna Luszcz | Studio Seis

Mit einem geballten 3-Tages– und Abendprogramm setzt das Musik- und Kunstfestival an mehreren Locations in der Seestadt auf intime Erkundungen zwischen Musik, Performance und audiovisueller Kunst.

HABITAT Kaja Clara Joo

Robert Fleck beschrieb ihn seinem Essay “Das Atelier im 21. Jahrhundert” das Künstleratelier als einen Ort der “radikalen Nichtöffentlichkeit”. Eine Position, welche sich entgegen unserer kapitalistischen Gesellschaft sowie genormten Arbeitsplätzen eine zeitliche sowie räumliche Autonomie herausnimmt.

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Das Experiment schlug ein: Schon die Eröffnung der medienfrische war ein voller Erfolg. Eine Prozession durch Bschlabs und ein Konzert der Band JESSE bildeten den feierlichen Auftakt des Festivals.

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Part 1: The emptiness that becomes ritual is real. After post-modernity comes, is now – real postmodernism! The replacement of rational decisions by aesthetic ones – without a link.

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We’re sitting with Oksana in her big studio. She has just been back from Spain; sun-kissed and full of energy, she is working on her new canvases – cheerful azure blue is surely inspired with the sea.

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Für die fünfte Edition der wrong.biennale, der größten internationalen Biennale für digitale Kunst, freut sich das Künstler*innenkollektiv room69 einen analogen Pavillon in Wien präsentieren zu dürfen.

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Linz hat ein neues Performance-Festival. Das neue Format widmet sich aktuellen Entwicklungen in der Performance Kunst und wird jährlich unter internationale Künstler*innen versammeln.

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Das Streben nach Objektivität, nach Klarheit und Logik erfährt eine für den Minimalismus untypische Facette: die Individualität. Und genau diese Individualität verleiht dem Werk die Besonderheit, seine Schönheit.

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