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Seine bildlichen Konstruktionen – illusionistische Räume aus Beton, Holz, Stahl oder Glas – wirken spannungsgeladen. Bekanntes trifft hier auf Unbekanntes, Innenraum auf Außenraum, Perspektiven wechseln oder prallen aufeinander. Der Künstler selbst beschreibt die architektonische Formensprache des ‚Brutalismus‘ als prägend für seine Kunst. In seiner aktuellen Ausstellung „(of) concrete descent“ bei Sotheby´s Artist Quarterly zeigt Louda neue Malereien, die nach einer Artist Residency in Tiflis sowie einer Georgien Reise entstanden sind.

Sotheby‘s Artist Quartely

In Tiflis fühlte sich der Künstler sehr an seine eigene Malerei erinnert. Mit ihren schiefen Balkonen erwecken die Häuser der Altstadt beim Betrachten den Eindruck, ihre Tragfähigkeit zu verlieren. Insbesondere Stiegenhäuser in den Plattenbauten im Stadtteil Saburtalo weckten sein näheres Interesse. Die Eindrücke von Spuren des Verfalls, Kritzeleien, Lichtquellen und Verschachtelungen verarbeitete Louda in einer Serie von vier Leinwänden, in der sich Raum und Farbflächen immer mehr aufzulösen scheinen. Die Sowjetarchitektur eines aufgelassenen Sanatoriums in Tskaltubo inspirierten ihn zu einer weiteren Werkserie auf Leinwand, die bei Sotheby´s zu sehen ist. Diesen beiden Leinwandzyklen stellt der Künstler Gouache- und Ölzeichnungen gegenüber. Durch die rückseitig bemalten, vom Künstler aufgefundenen Kalenderblätter scheinen Konturen und Formen der bedruckten Vorderseite leicht hindurch und bilden so einen interessanten Schnittpunkt zwischen Zeichnung, Malerei und Druck.

Vernissage: Dienstag, 13. Oktober 2020 15.00 – 20.00 Uhr
Dauer: 14. Oktober bis 19. Dezember 2020, Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.00 – 17.00

Weitere Infos: Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutz ist in allen Innenräumen verpflichtet genauso wie das Einhalten des Mindestabstands von einem Meter zu allen Personen, die nicht in einem Haushalt leben. Am Eingang gibt es die Möglichkeit einer freiwilligen Registrierung, um ein eventuelles Contact Tracing zu erleichtern.

Adresse und Kontakt:
Sotheby’s Wien
Herrengasse 5 / 1. Stock, 1010 Wien
www.sothebys.com

DIE KUNSTSCHAFFENDEN feiern 2020 ihr 75-Jahr-Jubiläum. Aus diesem Anlass werden in diesem Jahr Sonderausstellungen im Atelierhaus Salzamt zum Thema „Feiern mit Freunden“ gezeig.

Astrid Rausch ist Malerin, wurde in Innsbruck geboren und lebt in Wien. Ihre Bilder entstehen prozesshaft aus Farbschichten aus Öl und Pigment und zeigen assoziative Figuren, Räume und Landschaften.

Das Ausstellungskonzept Nabe wurde als Teil einer raumgreifenden Installation für die Parallel Vienna geschaffen. Die gebaute Ausstellungshöhle bearbeitet hierbei als prophetisches Orakel.

Lionel Favre verbindet in seinen Arbeiten scheinbar extrem Gegensätzliches: sein Respekt vor der kühl ordnenden, analytischen Kraft des Ingenieurs verbindet sich mit der grenzenlosen Freiheit.

In der an die physischen Belastungsgrenzen heranreichenden, zwölfstündigen Performance Lebens-Zeit erforscht der Künstlers und Performers Mathias Hanin das Phänomen des „In der Welt sein“.

Georg Vierbuchen ist ein Mixed-Media Künstler aus Berlin. Seit 2017 studiert er an der Universität der Künste in der Klasse von Christine Streuli. Er arbeitet sowohl skulptural, als auch malerisch.

Fotografische Splitter von Ansichten unser Selbst sollen die eigene Identität an einem Ort vertreten, den wir selbst nicht betreten können. Die Körperlichkeit selbst wird zur Barriere ihrer eigenen Repräsentation.

„Der Tümpel von Zwickledt“, der Titel des letzten eigenständigen Mappenwerks Alfred Kubins dient mir als Ausgangs- und Zielpunkt für mein eigenes Hinabtauchen in unbekannte Sphären.

Berge, Kühe, traditionelle Arbeitsweisen auf der einen Seite, Reklametafeln, Ski-Hütten und die Exzesse einer enthemmten Freizeitgesellschaft auf der anderen: All das haben die Alpen zu bieten.