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In der fotografischen Praxis gehört die Blende zu einem der wichtigsten Elemente der Kamera. Sie ist die hintere Einstellung des Objektivs und bestimmt, wieviel Licht auf den Sensor trifft. Daraus resultiert, welche räumliche Darstellung ins Zentrum der Blickachse gerückt wird. Die Blende der Kamera dient somit als Einschluss- und Ausschlusskriterium zugleich. Je nach Blendeneinstellung und Lichteinfall wird zugelassen, wieviel des abgebildeten Raumes sichtbar bzw. scharf oder unscharf erscheint. Dadurch stellen sich jene Faktoren ein, die auf die Genauigkeit oder Ungenauigkeit in der Darstellung des abgebildeten Raumes Einfluss nehmen.

Wie die Fotografie bestimmt auch die Malerei die Sichtweisen auf Räume.

Wie die Fotografie bestimmt auch die Malerei die Sichtweisen auf Räume. Wenngleich einst die Malerei als direktes Mittel zur Abbildung der Natur bzw. des Umraumes diente, so wird hier seit 180 Jahren die Fotografie als Zwischenstufe eingeführt, die einen visuellen Kontakt zu räumlichen Strukturen herstellt und das reale Sehen durch ein mediales ersetzt. Die Malerei gilt somit nicht länger als primäres Ausdrucksmittel der Kunst, sondern muss sich anderen Medien stellen, um neue Betrachtungsweisen auf die Realität zuzulassen. Diese reflexive Haltung führt andererseits dazu, dass Räume als Module verschachtelt und dem freien Blick entraubt werden. Schichten und Überlagerungen bzw. Blenden greifen ineinander über und referenzieren eine virtuelle Welt, die den Versuch startet, aus einer zweidimensionalen in eine dreidimensionale Dimension vorzudringen.

Die Ausstellung „Raumblenden“ rekurriert auf Sichtbarkeitsstufen, die die einzelnen KünstlerInnen fotografisch, malerisch, druckgrafisch und installativ verhandeln und miteinander in Beziehung setzen. Die Dimensionen von Räumlichkeit, die sich dadurch ergeben, verweisen auf die Verschränktheit unterschiedlicher Realitäten und ihrer Wahrnehmungsschemata. Dadurch wird die Subjektivität des Sehens betont, gleichzeitig entstehen neue Perspektivitätsmomente und Spielräume der Interpretation.

Kuratiert von Walter Seidl
Ausstellende Künstler*Innen: Jari Genser, Magdalena Kreinecker, Hessam Samavatian

Laufzeit: 30. Jänner bis 3. April 2020 
Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 13:00 – 18:00 Uhr 

Adresse:
Galerie Rudolf Leeb
Kaiserstraße 76, 1070 Wien
www.galerierudolfleeb.at

Der in Graz lebende Künstler Franz Konrad beschäftigt sich in seinen Werken mit der idealistischen Seite der Architektur und erzählt Geschichten von Politik bis hin zu Raritäten des Alltags.

Felix Gerber ist mit dem Internet aufgewachsen und nutzt all seine Facetten als Inspiration. Er setzt sich intensiv mit der digitalen Umwelt auseinander und verarbeitet Symbole dieser als Markenzeichen seiner Arbeiten.

Die Künstlerin Elisa Alberti, geboren 1992 in Kiel, wuchs in Südtirol als Tochter einer Künstlerin und eines Künstlers auf. Kunst ist somit immer ein omnipräsenter Aspekt ihrer Kindheit gewesen.

Die mit Plastiktüten collagierten und bemalten Kinobanner visualisieren den Konflikt zwischen Mensch- und Menschengemachtem. Dieser beinhaltet einerseits die Nicht-Identifikation oder die Separation.

Die WERKSCHAU versammelt Arbeiten der Künstler*innen des Schaumbads und gibt Einblick das freien Atelierhauses. Sie spiegelt die polymorphe Mischung der Künstler*innen aller Sparten wider.

The French painter Bertrand Fournier is 34 years old. He lives and works in Janville Sur Juine, a small village in the suburbs of Paris. He is married and is a father of three beautiful children.

Synergieeffekte schaffen und gemeinsam Kräfte bündeln – das ist die Philosophie der Büro Weltausstellung, einer von drei Ausstellungsräumen, der Teil des Kunstvereins Wiener Art Foundation ist.

Die 19-jährige Grafikdesignerin Anna Zoe hat ihren künstlerischen Schwerpunkt in der digitalen Kunst und der Analog-Fotografie. Neben ihrer Arbeit engagiert sie sich unter anderem für den Tierschutz.

Man kann mit ruhigem Gewissen behaupten, dass Sebastian Schager mir vielen anderen Projekten von Beginn an Teil der österreichischen Street-Art-Kultur war und diese maßgeblich mitgeprägt hat.

Machen wir uns Bilder von der Welt. Vom 24. bis 29. März 2020 widmet sich die Diagonale dem freudvollen Erkunden des österreichischen Films und setzt dabei auf Austausch, Begegnung und Dialog.

Paul Gounon is a multidisciplinary artist born in 1989 in Aix-en-Provence. At the moment he lives and works in Paris. His work is at the crossroads of history and storytelling.

Based on years of experience as a photographer and an absolute Vienna lover I invite local people as well as visitors to explore hidden gems not far away from the place where they live.