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Viele Menschen beginnen Zeit neu zu erfassen, konzentrieren sich auf das hier und jetzt und räumen der Gegenwart mehr Bedeutung ein. Es gibt mehr Achtsamkeit gegenüber dem jetzt und gegenüber sich selbst. Gleichzeitig gehen viele in die Vergangenheit. Was wollte ich früher? Wer bin ich geworden? Wünsche, Sehnsüchte und Begehren bekommen mehr Raum und werden gleichzeitig auf den eigentlichen Kern destilliert. Eine wunderbar, schreckliche Zeit die es dieser Tage zu erforschen gilt, von der vor wenigen Wochen jeder noch gedacht hätte, dass es sich um einen dystopischen Film handle, die langsam zur Normalität zu werden scheint. 

Was wollte ich früher? Wer bin ich geworden? Wünsche, Sehnsüchte und Begehren bekommen mehr Raum und werden gleichzeitig auf den eigentlichen Kern destilliert.

Durch die neuen Zeiträume gibt es für viel Unliebsames, lange aufgeschobenes, keine Ausreden mehr. Aus diesem Grund bin ich die letzten Tage in die Untiefen meiner Festplatten abgetaucht. Habe Zeitreisen durch die letzte Dekade gemacht. Personen getroffen, die kurz in meinem Leben waren, wieder gingen, auf Parties gewesen, wo sofort wieder das Gefühl dieses verrückten Sommers da war, um kurz danach, mit dem nächsten klick wieder zu verblassen. Klick. Nächster Ordner.

Reise am anderen Ende der Welt, die beendet wird durch einen Besuch im Stammlokal, dass es schon lange nicht mehr ist. Ein paar wenige Schnipsel habe ich zusammengetragen. Viele werden nie das Licht der Welt erblicken, oder frühestens bei der nächsten Pandemie. Gedanken in der Quarantäne.

Christoph Liebentritt ist Fotograf aus Wien und Teil des vierköpfigen Designstudios buero butter.

Christoph Liebentritt
buero butter

Die 60er Jahre waren ein Jahrzehnt des Aufbruchs und der Suche nach dem Gefühl von Freiheit – in eine ähnliche Situation kann man sich trotz der schwierigen Lage auch in Zeiten wie diesen begeben.

Mayberg ist ein junger Liedermacher aus Leipzig. Der Newcomer schreibt und singt deutsche Texte. In seinen Songs gibt er sich Gefühlen mit höchster Intensität hin. Nähe. Distanz. Liebe.

Rita Keller is an Ukrainian visual artist. Her story “Youth in Graz” is a long-term research and documentation of youngsters, their self-perception, exposed beauty and mental boundaries.

Viral theatre ist eine Plattform, um Theater in der Zeit der Krise und des Virus möglich zu machen. Wir machen Theater mit den theatralen und technischen Mitteln, die uns zur Zeit zur Verfügung stehen.

Something So Clear is Kapil Das‘ patient look behind the visual clichés and stereotypes that have come to define India. Consisting of a tight edit from thousands of photos taken over a decade.

Jahrelang wurde er belächelt: Der nerdy »Tourist Chic«. Seit längerem jedoch sind Fanny Packs, Jogginghosen und Adiletten nicht mehr aus der gut sortierten Garderobe wegzudenken.

Wir haben uns die diesjährige Diagonale zum Anlass genommen unser Magazin in Graz zu präsentieren und mit euch zusammen bis zum Filmriss zu feiern. Nehmt eure Frens bei der Hand.

Machen wir uns Bilder von der Welt. Vom 24. bis 29. März 2020 widmet sich die Diagonale dem freudvollen Erkunden des österreichischen Films und setzt dabei auf Austausch, Begegnung und Dialog.

Verkauf. Liebschaften. Immobiliensuche. Klassische Werbung. Zuneigungen. Sagt uns was ihr sucht oder was ihr der Stadt mitteilen wollt. Schickt uns eure Wortanzeige für die nächste Ausgabe.

Two Journeys is a project by The Golden Pixel ­Cooperative, conceived by Viktoria Schmid and Lisa Truttmann, in collaboration with Los Angeles-based filmmakers ­Rebecca Baron and Nora Sweeney.

Wien impulsiert, eine Metropole der Gegensätze, prachtvoll und bürgerlich, hipp und konservativ – eine Stadt, die mein Herz im Sturm erobert hat und die mich immer wieder aufs Neue fasziniert.

Die zweite Ausgabe steht vor der Tür und widmet sich speziell der Kunstszene in Wien und Graz. Neben spannenden Interviews mit Künstlern und Galerien, präsentieren wir auch lebenswichtige Tipps.

Julia Katharina Wutte, 26, gebürtige Kärntnerin, ist hauptberuflich als Tänzerin und Luftakrobatin in Österreich und Europa unterwegs und hat vor, im nächsten Jahr die USA zu erobern. 

Dear Friends. Girls* and Boys*, Non-binary or Gender Fluid, Trans Ladies and Gentlemens, Lesbians, Gays, Bisexuals and Straights, Subs and Doms, Tops and Bottoms, dear Family of Deviants.

On the 13th of April – after three months of productive meetings and a lot of fun, we had a release party for our first issue, which started at the Improper Walls Gallery and continued at Mutzenbacher.