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Die Geschichte der Semmelweis Frauen-Klinik: Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts befand sich am heutigen Semmelweisareal der Gerstlerhof, aus welchem sich später das Gersthofer Schloss entwickelte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erwarb das Land Niederösterreich das Schloss und errichtete zwischen 1908 und 1910 einen Neubau zur Bastiengasse 36 – 38 hinaus, welcher als Heim für Findel- und Waisenkinder diente. Durch die Trennung von Wien und Niederösterreich 1922, ging es in den Besitz der Stadt Wien über und wurde zu dessen Zentral-Kinderheim. 1943 wurden zwei der fünf Pavillons zu einer Frauenklinik umgebaut und nach Ignaz Philipp Semmelweis benannt. Diese entwickelte sich rasch zur wichtigsten Gebärklinik Wiens. Ignaz Phillipp Semmelweis (1818 – 1865) setzte sich als einer der ersten für die Einführung von Hygienevorschriften ein, da er das vermehrte Auftreten von Kindbettfieber in öffentlichen Einrichtungen, im Vergleich zu privaten Geburten auf mangelnde Hygiene des Personals zurückführen konnte. Von seinen Zeitgenossen wurden seine Erkenntnisse jedoch als „spekulativer Unfug“ abgetan und abgelehnt. Das Thema ist in vieler Hinsicht wichtiger denn je, da sich Analogien zum verkannten Künstlergenie herstellen lassen, sowie zu gesellschaftlich relevanten Themen die seit Beginn der Pandemie wieder stark präsent sind.

Wie in den Jahren zuvor lädt das kuratorische Team der PARALLEL VIENNA, wieder aufstrebende, sowie etablierte künstlerische Positionen aus dem In- und Ausland ein, sich mit dem Gebäude und dessen Geschichte auseinanderzusetzen. Das bewährte Konzept einer Mischung aus GALLERY STATEMENTS, PROJECT STATEMENTS und ARTIST STATEMENTS wird auch in diesem Jahr beibehalten. Zusätzlich möchten wir – wie bereits 2015 – Kuratorinnen und Kuratoren einladen, eigene Räume als CURATORS STATEMENTS zu bespielen.

ARTIST STATEMENTS / INTERVENTIONS (vorläufig): Fanni Futterknecht, Maria Hanl, Karo Kuchar, Jari Genser, Phillip Renda, Christian Mühlbauer, Johannes Rass, Markus Oberndorfer, Christian Murzek, Anita Schmid, Martina Reinhart, Anna Egarmina, Felix Wagner, Marianne Lang, Maria Hanl, Mathias Hanin, Jasmin Edelbrunner, Yun Wang, Song Jing, Patrick Rampelotto, Ernst Lima, Sophie Dvorak, Anny Wass, Nicole Wogg, Stefanie De Vos, Martin Markeli, Victor Hugo, Alicia Nowak, Hannes Langeder, TBA

GALLERY STATEMENTS (vorläufig):
SANATORIUM Gallery, TOBE Gallery, Munich Art Gallery, Laura Mars Gallery, Elektrohalle Rhomberg, Galerie Tassilo Usner, Galerie3, Galerie Rudolf Leeb, Artdepot Gallery, c.art, Prantl & Boch, Galerie Gans, Charim Galerie, ZS Art Galerie, Artcare, Galerie Petra Seiser, Galerie Zimmermann Kratochwill, GPL contemporary, Galerie Sophia Vonier, Hilger NEXT, Galerie Loft 8, Galerie Rhomberg, Galerie PANARTE, Lukas Feichtner Galerie, Galerie Artecont, Galerie Elisabeth & Klaus Thoman, Galerie Lisi Hämmerle, Silvia Steinek Galerie, Aa Collections, KRINZINGER SCHOTTENFELD, Untitled Projects, Galerie Michael Bella, TBA

PROJECT STATEMENTS (vorläufig): Atelier 10, Projektraum Lucas Cuturi, Kunstverein Baden, Medo Art, Mehr Fest als West, Fotogalerie Wien, The New Art Foundation (LA), Werkstadt Graz, Polarraum, Periscope, flux23, arrival first, IN SITU curated by Maria Christine Holter, t/abor, Kunsthalle Graz, KUNSTHALLE EXNERGASSE | WUK, IntAkt – internationale Aktionsgemeinschaft bildender Künstlerinnen, Basement , Under Pressure by Zein Editions, Kunst ab Hinterhof, LLLLLL, Dark City, Apologizing Men, Studio ///, Dysfunctional Deformations, Schauraum 1100, puuul space, Futura Vision, fiVe, Spazio Der Ruf, Sexualisierung & Selbstbestimmung, Kahan Art Space Vienna Budapest, TBA

Kooperationen: BILDRECHT Zusammen mit der BILDRECHT vergeben wir auch in diesem Jahr wieder den PARALLEL VIENNA | BILDRECHT Young Artist Award. Die Preisträger*innen der letzten Jahre: Ma Jia (2019), Simon Iurino (2020)

MAK – Museum für Angewandte Kunst Aufgrund der Nähe zur MAK-Expositur Geymüllerschlössel bietet sich eine Kooperation mit dem MAK an. Besucher der PARALLEL VIENNA bekommen einen vergünstigten Eintritt in das MAK und umgekehrt. Das Geymüllerschlüssel zeigt aktuell Arbeiten von Erwin Wurm und ist samstags und sonntags von 11:00 bis 18:00 geöffnet.

Team:
Stefan Bidner, Artistic Director
Daniel Haider, Managing Partner
Kaveh Ahi, Managing Partner
Julia Harrauer, Curatorial Assistance
Isabella Hofmann, Curatorial Assistance
Hannah Doppel, Event Management Assistance
Lena Zotti, Graphic Design Direction
Oliver Matzner, Graphic Design

Adresse und Kontakt:
Semmelweis Frauen-Klinik, Bastiengasse 36–38, 1180 Wien
www.parallelvienna.com

„One was gone and the other one is closed.“ Ich sitz in der Straßenbahn und schau den Schlaufen beim Wippen zu. Wir fahren vorwärts, die Schlaufen gehen abwechselnd in die links rechts Lage.

Das Atelier Kunnen lädt am 15. Juli 2021 zur Ausstellung „Künstler werdet Erntehelfer“ von Clemens Gelautz ein. Die Ausstellung zeigt Arbeiten, rund um die Geschehnisse des ersten Lockdown.

Von 14.7. bis 17.7 2021 heißt es im Kunstbogen Clubkultur auf künstlerische Weise zu erforschen. Der Kunstbogen ist der perfekte Ort für dieses Projekt, da er sowohl Club als auch Kunstraum ist.

Der Deutsch-Neuseeländische Künstler Sandro Kopp zeigt in der Wiener Dependance der Sammlung Friedrichshof „Stadtraum“ seine konzeptuell-gegenständlichen Gemälde und Zeichnungen.

Die VIENNA DESIGN WEEK ist österreichs größtes kuratiertes Designfestival. Seit 2007 bespielt sie Wien mit rund 200 Veranstaltungen. 2021 wird das Festival vom 24.9 bis zum 3.10 stattfinden.

Spätestens seit viele von uns im letzten Jahr vermehrt Erfahrungen mit Homeoffice gemacht haben, dürfte klar sein: Im 21. Jahrhundert gibt es keine Trennung zwischen analoger und digitaler Welt.

Marco Jacconi geboren in Bern ist ein Künstler aus Zürich mit italienischen und marokkanischen Wurzeln. Seine komplexen Kompositionen basieren auf Flächen und amorphen Formen.

Die Künstlerinnen Elena Kristofor und Laura Sperl kennen sich seit zwei Jahren, tauschen sich regelmäßigen aus und sind durch einen lustigen Zufall zur Idee einer Kollaboration gekommen.

Unter dem Titel Märchenwald verwandelte sich der Galerieraum mit Werken von Isolde Tomann und Philomena Pichler zu einem bunten Zusammenspiel zwischen Installation und modernen Märchenporträts.

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, was Nähe ausmacht? Nähe ist ein ganz besonderes Gefühl. Sie kann in den unterschiedlichsten Momenten entstehen, wenn wir uns nur auf sie einlassen.

Die Berührungen eines geliebten Menschen, der Geruch des Vertrauten, die Dynamik einer Gruppe. Die Otto-Wagner-Villa, einst bewohnt vom österreichischen Ernst Fuchs, bietet eine perfekt Kulisse.

Darja Shatalova ist eine transdisziplinär arbeitende Künstlerin, mit russischen Wurzeln. Die Grundlage ihrer Arbeiten liegt in Künstlerbüchern, die in raumbezogene Installationen und Langzeit-Performances.

Wir besuchten die neuen Räumlichkeiten des Kahán Art Space im zweiten Bezirk. Ein Einblick in einen Space, der sich vor allem mit den politischen und sozialen Dimensionen der Kunst beschäftigt.