Category

DEU

Category
Künstlerin Violetta Ehnsperg
Künstlerin Violetta Ehnsperg

„In meiner Welt.“ Wie sieht denn deine Welt aus?
Meine Welt ist die Welt der großen Familie. Auch fasziniert mich die Kultur des Salons im fin de siecle Seit jeher. Ich lebe und arbeite polylokal- in Wien und Ungarn – und verstehe diese Orte als Orte der offenen Tür.

Künstlerin Violetta Ehnsperg Klonko Radeinik
Klonko Radeinik

Woher beziehst du die Inspiration für deine Welt?
Die Inspiration für meine Arbeiten passiert fortwährend. Ich bin aufmerksam – mit meinen Sinnen, in meinen Beziehungen, mit mir selbst – da kommt einiges zusammen, was verarbeitungswürdig ist. Außerdem bin ich mutig, genieße Herausforderungen und scheue die Arbeit nicht.

Woher rührt deiner Meinung nach das zunehmende Interesse für dieses Thema?
Meine Arbeiten sind inklusiv, sollen mit offenen Armen einladen zu verweilen, schaffen Räume im Raum. Mit dem großen Schrein der bei meiner letzten Ausstellung im KS Room in Feldbach im Zuge des HOCHsommers und die Ketteninstallation „ein Patzn Glück“ gezeigt wurde, findet man Hinweise zu meiner Thailändischen Herkunft: dort spielen Altare und Schreine eine große Rolle. AuchFarben spielen in meinen Arbeiten eine wesentliche Rolle.

Meine Arbeiten sind inklusiv, sollen mit offenen Armen einladen zu verweilen, schaffen Räume im Raum.

Hast du auch schon mal nur mit schwarzer und weisser Farbe gearbeitet?
Ich mag die Fülle, die große Geste, den großen Wurf. Bis dato bedeutet das: Farbe!Farbe!Farbe!

Was bedeutet Sehnsucht für ich?
Ich bin unstet – das Gefühl von Sehnsucht kenne ich also gut. Ich träume gern, denke gern Groß, habe Wünsche – und arbeite an deren Verwirklichung. Konkret dreht sich bei mir vieles um die große Familie. Für den Tribe will ich eine Insel und ein Schloss – und im Schlosshof einen Riesenbaum, unter dem dann alle feiern.

Künstlerin Violetta Ehnsperg Klonko Radeinik
Macht die Straßen fair 27,5 x 23 cm
Künstlerin Violetta Ehnsperg Klonko Radeinik
Wishing well 29x 24,5 cm

Laut oder eher leise?
Ich war lange leise, unsicher, vorsichtig. Meine Arbeit hilft mir, da in die gegenteilige Kerbe zu schlagen – überbordend und eben laut. Also: innen leise, außen laut. Mein erster Schrein war 40cm hoch – der nächste 2 Meter – Skalierung ist also ein Thema, das mich fasziniert.

Kannst du uns schon etwas über deine nächsten Projekte erzählen?
Meine neuesten Malereien werden im Zuge der Parallel Vienna im Raum der Galerie 3 – Klagenfurt zu sehen sein – außerdem arbeite ich gemeinsam mit Karl Karner am Bühnenbild und den Kostümen für das neue Stück der Choreographin Linda Samaraweroova, das im November in der Halle G im Museumsquartier uraufgeführt wird.

Violetta Ehnsperg

Simon Lehners Archiv an visuellen Aufzeichnungen, auf das er für seine künstlerischen Werkserien immer wieder zurückgreift, ist außergewöhnlich: es beginnt mit Fotografien seines elterlichen Umfelds.

Hochsommer ist ein Verein, dessen Ziel es ist, zeitgenössische Kunst an außergewöhnlichen Kunstorten und speziell abseits des urbanen Raumes einem breiten Publikum näher zu bringen.

Sebastian Rzepa ist ein junger Künstler aus Wien. Inspiriert von seinem Großvater begann er sich für Kunst zu begeistern. Nach seinem ersten Bild dachte er sich auf gut Wienerisch nur leiwand.

Martin Veigl fokussiert in seiner Malerei den Menschen und seine Umgebung. Er entreißt Details dem rauschenden Alltag, entschleunigt sie und macht die Fragilität des erlebten Moments spürbar.

4 KünstlerInnen haben sich mit dem Thema der Reflexion auseinandergesetzt und stellen von 21.-31. August im Cafe im Raimundhof aus. Die Thematik des Reflektieren wurde anhand von figurativen Darstellungen.

Hannah Neckel ist eine new media Künstlerin, mit ihren Wurzeln im Internet. Ihre Multimedia-Arbeiten beschäftigen sich mit der Verschmelzung unserer Wahrnehmung durch Online- und Offline-Welten.

Sabin Meco hat albanische Wurzeln und ist in einer konservativen Arbeiterfamilie groß geworden. Seitdem er mit 16 die Schule abgebrochen hat springt er bis heute zwischen prekärer Lohnarbeit und Arbeitslosigkeit.

In ihrer Arbeit „Ich seh, ich seh etwas, was du nicht siehst“ nähert sich Natali Glišić an eine sinnesübergreifende Wahrnehmung an. Die Farbfotografien sind ein Ausschnitt einer größer angelegten Serie.

Julia Haugeneder diplomierte im Juni 2019 an der Akademie der bildenden Künste Wien 2019. Ihre Arbeiten sind eine Kombination aus Druckgrafiken vermischt mit Objekten aus Buchbinderleim.

FULL CIRCLE präsentiert als Teil des IV. Aktes Arbeiten von Florian Lang, Kathrin Isabell Rhomberg und Katrin Weidhofer. Diese treten in Kommunikation mit dem sich in stetiger Veränderung befindenden.

Sigrid Langrehr inszeniert in ihrer Kunst Versatzstücke ihrer Selbst. Ihr Körper tritt uns als performative Figur der Medienwelt in einer Videoinstallation entgegen oder wird mittels Fotografie zerlegt.

Die Absolvent*innen der Schule Friedl Kubelka für künstlerische Photographie (Jahrgang 2019/2020) präsentieren ihre Abschlussarbeiten: Laut, erhaben, elegant, stimmig und dennoch verloren.