Category

DEU

Category

Ein Thema, eine künstlerische Position: Bei der ersten SPARK Art Fair Vienna stehen die einzelnen Künstlerinnen und Künstler, ihre Arbeit und ihr Werkverständnis im Zentrum. »Wir wollen fokussieren und damit den Rahmen für maximale Konzent- ration und eine intensive Auseinandersetzung schaffen. In einer global vernetzten Welt existieren diverse Zugänge zu den aktuellen Themen und Problemen«, betont SPARK-Geschäftsführer Renger van den Heuvel. Die beiden kuratierten Sektionen »Digitale und Medienkunst« und »Perspektiven« richten sich daher vor allem auch an internationale Galerien. Während sich die erste durch digitale Ausdrucks- formen und Prozesse definiert, sorgt das kuratorische Konzept der zweiten für spannende Einblicke in aktuelle Fragen und Schaffensprozesse in Zeiten der Krise. Die Kuratierenden werden dem Publikum mit 24 ausgewählten Positionen ein Spektrum künstlerischer Strategien und Herangehensweisen präsentieren. Weitere 16 kuratierte Solopräsentationen bietet die Sektion für moderne Kunst ab 1945.

Wir wollen fokussieren und damit den Rahmen für maximale Konzentration und eine intensive Auseinandersetzung schaffen. In einer global vernetzten Welt existieren diverse Zugänge zu den aktuellen Themen und Problemen. Renger van den Heuvel, Geschäftsführer SPARK Art Fair Vienna

Marlies Wirth, Kuratorin der Sektion »Neue Medien« Copyright: Marcella Ruiz Cruz.
Marlies Wirth, Kuratorin der Sektion »Neue Medien« Foto: Marcella Ruiz Cruz.

Digitale und Medienkunst
Die kuratierte Sektion konzentriert sich auf digitale Kunst und Medienkunst. Ein Bereich, der für Kurator*Innen, Institutionen, Galerien und Sammler*innen gleichermaßen interessant ist und neue und aufregende Möglichkeiten digitaler Technologien thematisiert. Insgesamt zwölf Galerien wird die Kunsthistorikerin Marlies Wirth, die am MAK – Museum für angewandte Kunst als Kuratorin für Digitale Kultur tätig ist, einladen. Im globalen Spannungsfeld technologischer Fortschritte, wissenschaftlicher Diskurse und gesellschaftlicher Entwicklungen setzen sich alle Formen neuer Medienkunst mit dem Wandel moderner Kommunikation auseinander.

Neue Medien schaffen neue Optionen. Diese junge, multidisziplinäre und hybride Kunstform experimentiert mit künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten, Darstellungsformen und Wahrnehmungsweisen. Marlies Wirth, Kuratorin der Sektion »Digitale und Medienkunst«

Perspektiven: Eine Geschichte, verschiedene Sichtweisen
Andere Standpunkte, unterschiedliche Sichtweisen, neue Erkenntnisse: Die Realität hat viele Facetten, die Kunst öffnet Räume zum Verständnis. Der slowenische Kurator Tevž Logar setzt sich in der Sektion »Perspektiven« mit der vom japanischen Kult-Regisseur Akira Kurosawa entwickelten Idee des Rashomon-Effekts auseinander. Dabei wird ein und dieselbe Situation von den daran beteiligten Personen unterschiedlich wahrgenommen, beschrieben und interpretiert. Die von Logar eingeladenen zwölf internationalen Galerien sind aufgefordert, künstlerische Positionen zu präsentieren, welche das Arbeitsumfeld Kunstschaffender reflektieren. Sei dies durch kritische Beleuchtung von Identität, Geschlechterverhältnissen und wirtschaftlichen Beziehungen oder bezogen auf Machtpolitik und Autoritarismen.

Kunst ist unverzichtbar, um Leben und Lebensformen zu gestalten und zu verstehen. Sie hilft uns, das größere Bild und den Zusammenhang der Dinge zu erkennen. Nur so können wir die politischen, sozialen und ökonomischen Folgen von Veränderungen antizipieren, ist Logar überzeugt. Angesichts der globalen Pandemie ein überaus aktueller Ansatz.

Tevž Logar, Kurator der Sektion »Perspektiven« Copyright: Jaka Babnik.
Tevž Logar, Kurator der Sektion »Perspektiven« Foto: Jaka Babnik

Die SPARK Art Fair Vienna ist eine neue österreichische Kunstmesse internationaler Dimension. Bei der Messe von bis 27. Juni 2021 zeigen etablierte und aufstrebende, junge Galerien rund 85 Solopräsentationen. Renommierte österreichische Galerien und eine Auswahl eingeladener internationaler Galerien sorgen für ein hochwertiges Programm und spannende künstlerische Positionen. Neben den beiden kuratierten Sektionen für internationale Galerien erweitert die Messe in der Sektion für moderne Kunst ab 1945 das Spektrum über das Zeitgenössische hinaus. Dabei werden 16 Positionen in Form von Einzelpräsentationen gezeigt.

Messetage: 24. – 27. Juni 2021

Adresse und Kontakt:
MARX HALLE
Karl-Farkas-Gasse 19,
1030 Wien
www.spark-artfair.com

Presse:
Joshua Köb
press@spark-artfair.com

Die Produzentengalerie Wien ist eine von zehn Künstler*Innen selbst geführte Kunstgalerie, in der die Mitglieder selbst die eigenen Ausstellungsprojekte kuratieren und präsentieren.

5 Kunst-Stadtwanderwege in Wien zu Fuß erkunden. Alle Wanderwege starten an markanten Orten in Wien, sind gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und führen wieder zum Ausgangspunkt.

An Interactive sound installation by Barbora Horská (in collaboration with children from segregated Roma community). She presented her diploma project about segregation, sound and recycling.

Künstler*Innen haben seit jeher mit Trash, Abfall, Second-Hand-Materialien gearbeitet – sei es aus finanziellen, praktischen Gründen, oder dem Anlass heraus, sich von der „hohen Kunst“ abzuwenden.

EMBRACE ME ist eine Serie an Bildern, die sich mit Gender-Nonkonformität und Queerness auseinandersetzt. Sie zeigt phantasievolle Landschaften und hybride Repräsentationen von Körpern.

Jede künstlerische Arbeit ist für Julius Werner Chromecek eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Geschichte, der zurückliegenden und der kommenden. Die Fotografie kommt ihm da ideal entgegen.

Das Kunstjahr wird von 24. – 27. Juni 2021 erstmals in Wien eröffnet. In der Marx Halle zeigen österreichische Galerien gemeinsam mit internationalen Galerien rund 85 Solopräsentationen.

11 Objekte der Willhaben-Kategorie ZU VERSCHENKEN werden von 11 Künstlerinnen und Künstlern de-kontextualisiert, umgebaut und neu inszeniert: Eine Gegenüberstellung zwischen Kunst und Nutzen.

Nach 4 Jahren als Managerin und Inhaberin einer Verzinkerei machte Margund Lössl ihre Passion zur beruflichen Tätigkeit und eröffnete 1998 die am Traunsee in Gmunden gelegene Galerie 422.