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cruella bobo im Studio
cruella bobo im Studio

Was bedeutet dir Kunst?
Die Bedeutung liegt einfach in der Sache selbst. Ich denke nicht darüber nach ob das jetzt mit einem Begriff verbunden ist. Mir ist schon klar, dass es so etwas wie Kunst gibt, es entstehen großartige und weniger großartige Sachen dabei. Ich mach einfach das was raus muss, weil ich sonst zerplatzen würde. Am Ende kann die Farbe auf der Leinwand sein, ein witziger Text oder spannende Filmaufnahmen.

Woher kommt deine Inspiration?
Einfach von allem. Allein die Tatsache, dass es Menschen gibt, die diese Welt wahrnehmen und teilen ist doch unfassbar. Ich liebe zum Beispiel den Himmel und die Wolken. Und Bäume beeindrucken mich unglaublich. Dieser Erdball hat so viel zu bieten. Leider auch wenig Ruhmreiches. Es gibt tolle Wolken, aber es gibt auch Straches und Bolsonaros und Putins. Das ist schwer zu verkraften, aber am Ende geben sie viel Kommentarsaft.

Wie gestaltest du deine kreativen Prozesse?
Der liegt im nicht-Gestalten. Wenn ich lange am Land bin und alles fließen lasse bin ich nachher wahnsinnig voll und kann wieder ganz viel rauslassen. Zeitunglesen und Nachrichtenschauen trägt auch viel dazu bei. Dann wird das alles im Suppentopf vermischt und ich kann wieder produktiv sein.

Was möchtest du mit der Kunst vermitteln?
Ich bin momentan zu der Erkenntnis gekommen, dass es nicht so viel bringt sich darüber Gedanken zu machen. Vielleicht, dass ein bisserl Witz und Zynismus nie schadet. Und Begeisterungsfähigkeit. Die ist meiner Meinung nach das allerwichtigste überhaupt. Aber ich kann noch so viel nachdenken was ich damit will.

Es ist ja was es ist und die, die sich das, was ich mache ansehen, sehen was sie sehen. Ich freu mich, wenn da was klickt, aber ich plane das nicht.

Wie kann man sich deinen Arbeitsplatz vorstellen?
Recht bunt und voll. Viele einzelne Arbeiten an den Wänden, viele Farben und Texte, überall Notizen und Einfälle hingeschrieben. Wenn ich mal im Flow bin produziere ich ziemlich viel. Irgendwann wird mir der Platz ausgehen. Wenn ich nicht bald alles verkauf, kommt es aufs nächste Osterfeuer.

Welchen Vorteil hat Wien gegenüber Berlin. Was ist in Berlin besser?
Darüber werde ich irgendwann ein Buch schreiben. Es ist super, dass man hier in Wien wieder versteht, wenn ich Jause oder Sackerl sag. Die Wiener haben großes Interesse am Kommentieren ihrer Mitmenschen, man könnte auch herum motschkern dazu sagen. In Berlin passiert so viel, da schauen die Leute ja gar nicht mehr, wenn was Schräges passiert. Ich vermiss das Unkraut und die unebenen Gehsteige in Berlin. Es gibt tausende Unterschiede!

Woran arbeitest du gerade?
Ich habe ja eigentlich Mode studiert. Im Studium habe ich auch schon sehr künstlerisch gearbeitet. Es ist spannend Figuren zu kreieren und sie in eine Geschichte einzubauen, wie ich es mit meinem Abschlussfilm Pace gemacht habe. Jetzt bin ich aber mehr beim Malen und Zeichnen und Schreiben und versuche mich mehr in diese Richtung zu entwickeln. Meine Gedanken allesamt zu komprimieren und in ein Bild zu packen. Aber ich merke, dass im Hinterstüberl schon wieder eine Filmidee sich einschleicht. Das wechselt sich immer ab. Dem Ruf muss man dann folgen, wenn es so weit ist.

cruella bobo – www.instagram.com/cruellabobo/

Marie Teufel hat beim 2 Days Animation Festival Online mit ihrem Kurzfilm „The seat of the bus ist still warm as you sit down“ den 1. Preis in der Kategorie Best Austrian Student Animation gewonnen.

SLOW WAVE präsentiert offene künstlerische Begegnungen, die über unsere gegenwärtigen Produktionsweisen in Hinblick auf das Klima im weitesten Sinne und die post-pandemische Ära reflektieren.

Die Galerie Rudolf Leeb versammelt im Bildraum Studio vier aufstrebende Positionen der jungen Wiener Kunstszene. Mit den Mitteln der Malerei und Skulptur beschäftigen sich die Künstler*innen.

Portrait painting is a mirror of our time and has played an essential role in the history of art since the beginning of artistic forms of expression. Shaped by political and social conditions and influences.

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Exakt sieben Minuten liegen zwischen den Geburtszeiten von Michael (10:04) und Thomas (10:11). SEVEN MINUTES erzählt die Geschichte von den Brüdern, die ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

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Anlässlich der enormen Sichtbarkeit, die auf die Person und das Werk Joseph Beuys’ gerichtet wird, behaupten Kasia & Angelika, dass es ihm nichts ausmachen würde, seine Präsenz zu teilen.

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Unter dem Titel „Bubbles and Borders. Boundaries of Digital Freedom“ haben sich elf interdisziplinäre KünstlerInnen mit der aktuellen Thematik der Internet-Zensur auseinandergesetzt.

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Ein Besuch bei der Malerin an ihrem Arbeitsplatz in der kleinen Stadt Speicher. Ein Besuch auf dem Land. In der Südeifel, nahe der luxemburgischen Grenze. Ein Film von Thomas Urbany.

GYAL beschreibt sich in ihrem Track „Pompeji“ selbst als „kaputte Sehenswürdigkeit“. Viele KünstlerInnen sind gezeichnet und schreiben aufgrund ihrer Erfahrungen Texte.

Die 23-jährige Wienerin TAY-LAH ist eine Sängerin mit kroatischen und nigerianischen Wurzeln. Dieser Background hat ihre Persönlichkeit und ihr musikalisches Schaffen bereits früh geprägt.

Song Jing, 1983 in China geboren. In Ihrer Ausstellung „Die ungezähmten Haare der Großmutter“ bei Sotheby ́s präsentiert Song ihre namensgleiche Werkserie sowie die raumgreifende Installation „Pearlove“.

In ihrer Ausstellung virtual spiral im Bildraum 01 beschäftigt sich Lydia Nsiah mit den Dynamiken zwischen Körper und Zeit im Film. Digitales Video und abgelaufener 16mm Film bilden das Ausgangsmaterial.

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In der Ausstellung „liquid solidity“ wird der Projektraum Zieglergasse zu einem Ort des Simultanen. Wir entziehen uns der Feuchtigkeit und Kälte von draußen und begeben uns in einen geschützten Innenraum.