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Helmut Newton, Thierry Mugler Fashion, US Vogue, Monte Carlo 1995, © Helmut Newton Estate, Courtesy Helmut Newton Foundation
Helmut Newton, Thierry Mugler Fashion, US Vogue, Monte Carlo 1995, © Helmut Newton Estate, Courtesy Helmut Newton Foundation

Auf der gesamten Ausstellungsfläche im ersten Stock des Museums wird das Leben und das visuelle Vermächtnis des gebürtigen Berliner Fotografen chronologisch nachgezeichnet. Mit etwa 300 Werken, von denen die Hälfte zum ersten Mal gezeigt wird, präsentiert der Stiftungskurator Matthias Harder unbekanntere Aspekte aus Newtons Werk, darunter vor allem seine ungewöhnlichen Modefotografien der unterschiedlichen Dekaden, die den sich wandelnden Zeitgeist widerspiegeln. Abgerundet wird die Präsentation durch Polaroids und Kontaktbögen, mit denen man in der Ausstellung der Entstehung berühmter Motive nachspüren kann, sowie Sonderveröffentlichen, Archivalien und Zitate des Fotografen.

Seinen unnachahmlichen Stil fand Newton im Paris der 1960er-Jahre, etwa mit den Aufnahmen der damals revolutionären Modeentwürfe von André Courrèges. Neben den klassischen Studioaufnahmen arbeitete der Fotograf auch in den Straßen von Paris und inszenierte seine Modelle etwa als vermeintliche Demonstrantinnen oder im Rahmen einer Paparazzi-Story; stets im Auftrag bekannter Modemagazine. Die teilweise engen Rahmenbedingungen und Erwartungen seiner Auftraggeber waren für ihn gleichzeitig ein Anreiz, gegen die traditionellen Darstellungsmodi zu opponieren.

Seit den 1970er-Jahren hatte Newton hingegen nahezu unbegrenzte Möglichkeiten beim Shooting vor Ort, ob per Helikopter am Strand von Hawaii oder in einem Pariser Stundenhotel, wo er Unterwäsche fotografierte und über die Spiegel im Raum stets im eigenen Bild sichtbar blieb. So testete Newton immer wieder gesellschaftlich-moralische Grenzen aus und definierte sie mitunter neu; er verstörte und verzauberte die Menschen mit seinen Visionen und Visualisierungen von Mode und Weiblichkeit – und das bis zu seinem Lebensende. Wohl kein Fotograf wurde häufiger publiziert als Helmut Newton. Heute sind viele seiner ikonischen Bilder Bestandteil unseres kollektiven Bildgedächtnisses. Doch nach einer intensiven Recherche im Stiftungsarchiv kommen nun vergessene, überraschende Fotografien ans Licht.

Helmut Newton, Carla Bruni, Blumarine, Nice 1993_copyright Helmut Newton Estate_courtesy Helmut Newton Foundation
Helmut Newton, Carla Bruni, Blumarine, Nice 1993 © Helmut Newton Estate, Courtesy Helmut Newton Foundation

In June’s Room wird während der Laufzeit der Retrospektive eine Sonderausstellung zum Werk von June Newton alias Alice Springs gezeigt – im Andenken an die Stiftungspräsidentin, die im April 2021 in Monte Carlo verstarb und inzwischen neben ihrem Mann in Berlin zur letzten Ruhe gebettet wurde.

Ausstellung: Helmut Newton. LEGACY
Pressekonferenz: Freitag, 29. Oktober 2021, 11 Uhr
Eröffnung: Sonntag, 31. Oktober 2021, 11 – 19 Uhr
Laufzeit: 31. Oktober 2021 – 22. Mai 2022

Adresse und Kontakt:
Helmut Newton Stiftung, Museum für Fotografie
Jebensstraße 2, 10623 Berlin
Presse: Nadine Dinter
www.helmutnewton.com

Georg Óskar currently works and lives in Oslo, Norway. Infused with a distinct twist, Oskar’s narratives are often sarcastic, but always offer genuine observations of his lived and built environment.

Bis zum 30. Oktober gibt es in der Galerie der Komischen Künste im Wiener MuseumsQuartier die Ausstellung Cartoons Über Katzen zu sehen. Cartoonisten sind unwiderstehlich.

A project in between the domestic life and the virtual experience. A space obtained from a private house in Milan dedicated to display works by artists in touch with the gallery, presented by a brief essay.

Since Maria Orfano was young she developed passion for drawing and painting; until the age of 24 her art was mainly focused on figurative and pictorial works, with a certain interest towards digital art.

Sergey Melnitchenko was born in 1991 in Mykolayiv, Ukraine. Founder and curator of the school of conceptual and art photography MYPH. Member of UPHA – Ukrainian Photo Alternative.

JOMO ist ein Gesprächs- und Netzwerkprojekt das von Paula Marschalek, Christian Bazant-Hegemark und Julia Bugram organisiert wird. Gemeinsam mit ihren Gästen sprechen sie über die Kunstwelt.

In ihren Arbeiten beschäftigt sich die Künstlerin Titania Seidl mit der brüchigen Aussagekraft von Bildern. In ihrem Atelier in Wien Favoriten bekommen wir einen Einblick in ihre aktuelle Tätigkeit.

Objekte werden beladen und wieder entladen – Kontext hinzugefügt, Sinn entnommen und verdreht wieder aufmodelliert. Kai Trausenegger sieht sich als Sprücheklopfer, allerdings im magischen Sinne.

Am 24. Juli 2021 fand die Buchpräsentation PALINOPSIA von Michaela Putz, im Atelier Schlingerhof statt. In diesem Rahmen gab es ein Gespräch von der Kunsthistorikerin Paula Marschalek.

Titled Come Together, the playful, multicolored installation takes over the festival’s 100-meter-wide rotunda, bringing together works by Kerim Seiler spanning various mediums and dimensions.

Die Ausstellung Tandem Distiller in der Galerie Sophia Vonier zeigt Arbeiten der renommierten österreichischen Künstler Bertram Hasenauer (*1970, Saalfelden) und Manuel Gorkiewicz (*1976, Graz).

Scout Zabinski completed her undergraduate studies at NY University in the individualized studies program, Gallatin with a concentration on Painting, Psychology, Art History, and Post-Colonial Feminism.

Carol from Lisbon teamed up with LNR for a very süß collab.⁠ Nostalgia, mixed with an odd interpretation of what this beautiful country has to offer, were the main ingredients for this alliance.