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Theressa Wey, Ohne Titel, 140 x 180 cm, Handabzug auf Baryt

Das eine wurde ein- und das andere ausgeblendet, während das, was wirklich wichtig ist, unscharf blieb: Der fehlende Rest ist es schließlich, der deutlich macht, dass das Bild mehr ist als die Summe seiner einzelnen Teile. Die Fotografie blendet gleichsam aus und ein. Sie befragt und kreiert Realitäten, definiert Umgebungen und verändert Lagebeziehungen.

Matthias K. Heschl Vatersprache, Muttersprache 2020 100x150 Handabzug auf Baryt
Matthias K. Heschl, Vatersprache, Muttersprache, 100 x 150 cm, Handabzug auf Baryt

Alles das machen auch die gezeigten Arbeiten dieser Gruppenausstellung: Sie deuten das Unumstößliche, beschreiben dessen Peripherie, schaffen Nachbarschaften und eröffnen vielgestaltige Blickwinkel auf Kontexte und Verortungen. Konversationen zwischen Raum und Licht. Konversationen, deren Formen das Gesagte in jene stillen Räume einbettet, die sich als weit mehr als nur atmosphärische Hintergründe darstellen.

Die medienübergreifende Schau »Stille Räume« zeigt jenes breite und offene Verständnis von künstlerischer Fotografie, das den Studierenden der Schule Friedl Kubelka unter der Leitung von Anja Manfredi Jahr für Jahr vermittelt wird.

Mit Arbeiten von Mona Ahewat, Maria Belova, Julius Werner Chromecek, Asta Cink, Natali Glisic, Selina Hellmich, Flora Hoser, Matthias K. Heschl, Lisa Jedletzberger, Herbert Lang, Lilly Mörz, Fiona Oehler, Giada Alessandra Pieber, Jana Pressler, Sebastian Petutschnig, Jennifer Posny, Lara Renner, Lea Stückelschweiger, Maryam Shahidifar, Anna Spalek, Theresa Wey

Die von Itai Margula kuratierte Schau findet vom 9. September bis zum 17. Oktober 2020 im das weisse haus statt. Vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie und um größeren Menschenansammlungen im Innenraum entgegenzuwirken, wird die Ausstellungseröffnung am 8. September in einem Zeitfenster von 12:00 bis 21:00 abgehalten.

Eröffnung: Dienstag, 8. September 2020 12:00 bis 21:00 Uhr
Ausstellungsdauer: Mittwoch, 9. September 2020 bis Samstag, 17. Oktober 2020

Adresse und Kontakt:
das weisse haus
Leitung: Alexandra Grausam
Hegelgasse 14, 1010 Wien
www.dasweissehaus.at

Link zur Veranstaltung

Kathrin Isabell Rhomberg lebt in Wien und Salzburg. Ihre Arbeiten befragen das Verhältnis von Künstlichkeit und Natürlichkeit im Zeitalter des Anthropozäns anhand des Motivs des Faltenwurfs.

Dieser erste Moment, wenn man nach langer Zeit der verantwortungsbewussten Distanz seine Seelenverwandte wieder treffen kann, ist etwas ganz Besonderes. So intensiv, das Herz hüpft vor Freude.

Elodie Grethen offers a contemporary portrayal of activists, artists and people who, through their sexual orientation or gender identity, question the traditional patterns of gender distribution in the post-war society.

Nina ist die Gründerin des Wiener Labels “studio terrible” und dem Magazin “terrible magazine”, welche sich beide der Nachhaltigkeit widmen. Eigentlich arbeite sie in einem komplett anderen Bereich.

Bahareh Rahimi, born in Iran, shows her presence as an emancipated young woman in enigmatic tableaux. she studies at Akademie der bildenden Künste in Vienna. She paints abstract and figurative.

Roland Reiters Installation „Twins“ zeigt zwei miteinander verschweißte, gold verspiegelte Lamborghini Sportwagenkarosserien im Schwebezustand. Der Blick auf das Innere des Objektes wird verwehrt.

Veronika Beringer studierte Malerei und Animationsfilm an der Universität für Angewandte Kunst (Prof. Judith Eisler). Veronikas Arbeiten fußen auf der Faszination, Teil eines großen komplexen Gefüges.

Roland Reiters Installation Twins zeigt zwei miteinander verschweißte, goldverspiegelte Lamborghini Sportwagenkarosserien im Schwebezustand. Der Blick wird auf den Betrachter zurückgeworfen.

Miriam Hamann ist bildende Künstlerin und lebt in Wien. Sie studierte Transdisziplinäre Kunst an der Universität für Angewandte Kunst, davor Kunst und kommunikative Praxis, u.a. bei Erwin Wurm.

Lena Feitl beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Arbeit hauptsächlich mit Themen wie Sein, Vergänglichkeit und Transformation. Die Künstlerin ist fasziniert vom Unscheinbaren und Unsichtbaren.

It’s a match“ is a project exhibition by HFA–Studio, inviting and exhibiting international artists and illustrators. The show is all about fire. Burning things down. Beeing hot. Matchsticks & Sparks.

Die Universität für angewandte Kunst Wien setzt sich vehement dafür ein, den durch die aktuelle Situation massiv beschränkten Produktionsbedingungen im Kunstbereich entgegenzuwirken.

Fluidity seems to be an important term of our times. Fluid identities, information flood, money flow, infinite scrolling, Bilderflut, switching from one language to another. Allround Schwimmer sein.

Kalina Horon (geb. 1992) stammt ursprünglich aus Sosnowiec, einer Industriestadt in Polen, in der sie aufgewachsen ist. Ihre Kindheit und Jugend bestand hauptsächlich aus Zeichnen.

A soccer team full of underdogs. The kind-hearted, big-mouthed, ex-convict Robin is president of his own amateur soccer club in Austria, which lurks around, with varying degrees of success, in the lower leagues.