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Das Thema Kreativität und Inspiration, insbesondere im Kontext von Rückzugsräumen bezieht sich dabei konzeptuell auf das Komponierhäuschen von Gustav Mahler in Maiernigg am Wörthersee. An zwei Tagen wird unter aktiver Einbeziehung der Besucher*innen ein demokratischer Denkraum hergestellt, in dem alle Teilnehmer*innen eingeladen sind, gemeinsam aus den Perspektiven der Musik, der bildenden Kunst, der Literatur sowie der Geistes- und Naturwissenschaften das Thema Kreativität und Raum, transdisziplinär, als Voraussetzung für zukünftige gesellschaftliche Entwürfe zu denken, zu diskutieren und sichtbar zu machen.

Als Ausgangspunkt dienen unterschiedliche Inspirationen: wie Henry David Thoreau, der mit seinem 1854 erschienen Buch Walden oder Leben in den Wäldern, der bis heute als ein Vordenker des zivilen Ungehorsams und Ikone der Ökologiebewegung zeichnet und Virginia Woolf mit ihrem bahnbrechenden Essay A Room of One’s Own, ein 1929 erschienener Text der britischen Schriftstellerin, der bereits zu ihren Lebzeiten große Anerkennung erhielt und heute zu den meistrezipierten Texten der Frauenbewegung gehört.

Gemeinsam dienen sie als Grundlage, um Kreativität, Inspiration und der mit ihr verbundenen Sehnsucht nach Autonomie auf ihre gegenwärtigen gesellschaftlichen Bedingungen zu überprüfen.

Gustav Mahler Komponierhäuschen in Maiernigg, Kärnten. Foto: Gerhard Maurer
Gustav Mahler Komponierhäuschen in Maiernigg, Kärnten. Foto: Gerhard Maurer

Das von Musikwissenschaftler Morten Solvik kuratierte musikalische Programm wird in Zusammenarbeit mit dem Orchestra for the Earth, der Mezzosopranistin Gabriella Noble, sowie Lehrenden und Studierenden der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik umgesetzt.

Die von Felicitas Thun-Hohenstein und section.a kuratierten künstlerischen Installationen von Dorit Margreiter und Maja Osojnik mit dem Titel Exposition, wurden in Resonanz zum Ort des Komponierhäuschen Maiernigg entwickelt. Das von den Künstlerinnen erstellte Mapping aus Architektur, Klang, Zeichnung und visueller Markierung lädt die Besucher*innen ein, als Mit-Akteur*innen vermeintlich gesichertes Wissen in Bewegung zu bringen. Die Präsentation der Interventionen, ein Künstlerinnengespräch und die Uraufführung der stillen Klanginstallation finden im Rahmen des Mahler Forum am 2. Juli 2022 in Kooperation mit dem diesjährigen Schwerpunktjahr für Bildende Kunst → CLOSE(D) FUTURE des Landes Kärnten, beim Komponierhäuschen statt und sind bis 30. Oktober als in situ Installation zu sehen, zu begehen und zu erleben.

Auf Grund der beschränkten Besucher*innenzahl bitten wir um Anmeldung unter info@mahler-forum.org. Alle Informationen zum Programm.

Interview mit Lena Kohlmayr und Magdalena Stöger. Zum vierten Mal öffnet die Universität für Angewandte Kunst Wien vom 28. Juni bis Freitag, 1. Juli 2022 ihre Tore für das Angewandte Festival.

Freda Fiala and River Lin are the curatorial duo of “The Non-fungible Body?” performance festival that just celebrated its inaugural edition in Linz. Congratulations on the first edition!

Die VIENNA DESIGN WEEK findet heuer eine Woche früher, nämlich vom 16. bis zum 25. September, statt. Nach zwei Jahren im zweistelligen Bereich springt die sie heuer weiter in die Stadtmitte.

From September 8-11, 2022, Vienna’s international contemporary art fair will take place for the first time on the extraordinary premises of the neo-renaissance palace Kursalon Vienna, in the heart of the city.

Die Galerie Martin Janda zeigt in der Ausstellung Arbeiten von Igor Blomberg Tranaeus, Adriana Czernin, Svenja Deininger, Lukas Kaufmann, Tania Pérez Córdova, Chin Tsao und Sharon Ya’ari.

Back in Odesa, Tanya tells me, her life-like sculptures of cats populated the city’s structures; they lounged and napped in the sun, stretched, hunted, and ate fish (or dreamt of eating it).

CLOSING SOON presents I Was Lost In Untamed Forms Of Hidden Experiences, In Vast Places That Are Eliminated, a solo exhibition of Eva Anerrapsi. The installation consists of an archive of thoughts.

ich & ik is the second part of the two part exhibition series where Roman Pfeffer and Peter De Meyer find each other in an intriguing, multi-layered dialogue about the ‚I‘ in its different appearances.

The Exhibition „Blind Spots“ displays visual Stories of the artists. A sense of reality would not be possible without our mind filling in visual gaps by making use of past experiences.

Like animals in a cage, we become witnesses of change in our adjacent realities. Boarders are dissolving, time zones disappearing. Our self-projected images are available 24/7 while our egos deform.

There was a time in history when uttering such words in a church would have been more than enough to convict a young woman of witchcraft. Indeed, many “witches” were convicted for much less.

Letzten Sommer sind wir in der Stadt festgesessen, und da fiel mir auf, wie es sich die Leute überall in den Londoner Parks bequem gemacht haben. Ihre Körper nahmen unterschiedlichste Positionen ein.

It is a play of transformation, a catwalk of vogueism, exhibitionism & voyeurism. Declared as ‚Virtual Pleasure Drama Art Game‘, the game contains intimate narratives and poems.

Mit einem geballten 3-Tages– und Abendprogramm setzt das Musik- und Kunstfestival an mehreren Locations in der Seestadt auf intime Erkundungen zwischen Musik, Performance und audiovisueller Kunst.

Im Zentrum der Schau HABITAT steht ein proportional verkleinerter und abstrahierter Schnitt ihres Arbeitsraumes aus Wien, welcher im periscope nachgebaut wird.

Das Experiment schlug ein: Schon die Eröffnung der medienfrische war ein voller Erfolg. Eine Prozession durch Bschlabs und ein Konzert der Band JESSE bildeten den feierlichen Auftakt des Festivals.

XX ART FLÂNERIE ist ein dezentrales und transdisziplinäres Kunst- und Kulturfestival in Wien, das Projekte fördert, die zeitgenössische Resonanz historischer und demografischer Zusammenhänge.

Florian Appelt und Richard Petz leiteten 3 Jahre KAH. Im Interview spricht Florian Appelt über seine Zeit bei KAH, seine aktuellen Arbeiten und worauf er in der Zukunft sich fokussieren will.

Part 1: The emptiness that becomes ritual is real. After post-modernity comes, is now – real postmodernism! The replacement of rational decisions by aesthetic ones – without a link.

We’re sitting with Oksana in her big studio. She has just been back from Spain; sun-kissed and full of energy, she is working on her new canvases – cheerful azure blue is surely inspired with the sea.

Für die fünfte Edition der wrong.biennale, der größten internationalen Biennale für digitale Kunst, freut sich das Künstler*innenkollektiv room69 einen analogen Pavillon in Wien präsentieren zu dürfen.