Category

Gallery

Category
Florian Erhart. Photo: Daniel Lichterwaldt
Florian Erhart. Photo: Daniel Lichterwaldt

Kunst wird hier nicht nur gezeigt, sondern aktiv erlebt, hinterfragt und diskutiert. Die Galerie fördert den Austausch zwischen Künstler:innen, Publikum sowie unterschiedlichen Akteur:innen der Kunstwelt und schafft Räume, in denen neue Perspektiven entstehen können. Mit Standorten in Wien und Innsbruck sowie den Programmlinien gezwanzig projects und gezwanzig showcase werden kontinuierlich neue Formate entwickelt, um die Beziehungen zwischen Form, Idee, Material und Raum immer wieder neu zu verhandeln. Im September wird dies an zwei Orten sichtbar: auf der Parallel Vienna und am Rooseveltplatz bei der Votivkirche.

Parsa Khalili, CORNER I (2025), © gezwanzig Vienna
Parsa Khalili, CORNER I (2025), © gezwanzig Vienna

PARALLEL Vienna 2026:
Unter dem Titel Recursions präsentiert die Galerie gezwanzig auf der Kunstmesse Parsa Khalili und Linda Ebert, zwei Künstler:innen, die sich von entgegengesetzten Enden des Spektrums derselben Frage nähern. Khalili, der an der Grenze zwischen Malerei und Architektur arbeitet, nimmt das Gerüst als Ausgangspunkt: Masken, Überlagerungen und Konstruktionslinien verschwinden nicht hinter dem fertigen Bild, sondern bleiben aktiv darin eingeschrieben; der Würfel dient als wiederkehrendes Experimentierfeld für Konstruktion und Auflösung.

Linda Ebert, Some Kind Of Space (2023), Courtesy of the Artist
Linda Ebert, Some Kind Of Space (2023), Courtesy of the Artist

Ebert hingegen nähert sich derselben Frage über das Raster: Ausgehend von der Malerei bewegt sie sich hin zu Textilien, wo Struktur nicht mehr dargestellt werden muss, sondern durch das Zusammentreffen von Kett- und Schussfäden immer schon vorhanden ist. Beide teilen die Überzeugung, dass Vollendung kein Abschluss ist, sondern ein Zustand, der seine eigenen Entstehungsbedingungen weiterträgt; für sie ist das Provisorische nicht die Vorstufe des Werks, sondern das Werk selbst.

gezwanzig showcase:

gezwanzig showcase:
Im September startet ein neues Projekt: gezwanzig showcase, die mobile Ausstellungsplattform aus modularen Containern, bringt Kunst an unerwartete Orte und eröffnet damit neue Möglichkeiten der Begegnung für Ausstellungen, Performances, Lesungen und kulturelle Bildungsangebote abseits des klassischen Galerieraums. In Kooperation mit der Votivkirche entsteht am Rooseveltplatz ein temporärer Kunst- und Begegnungsort, der sich gleichermaßen an Kunstinteressierte, Stadtbewohner:innen und Passant:innen richtet und Kunst mitten in den Alltag trägt. Den Auftakt macht study 02 mit STATION ROSE und Viktoria Morgenstern am 18. September und ist bis zum 30. Oktober von außen rund um die Uhr einsehbar – Kunst, die auch dann sichtbar bleibt, wenn die Kirche und die Stadt längst schlafen.

Drei Jahre, zwei Standorte, mehrere Ausstellungen und ein neuer Ort mitten in der Stadt: gezwanzig bleibt in Bewegung und lädt dazu ein, diese Entwicklung von Wien bis Innsbruck, vom Otto-Wagner-Areal bis zur Votivkirche mitzuverfolgen.

Adresse und Kontakt:
Galerie gezwanzig
Gumpendorfer Str. 20, 1060 Wien
www.gezwanzig.com
www.instagram.com/gezwanzig.gallery


Dieser Beitrag ist Teil der Sonderausgabe »FASHION«, die für die PARALLEL Vienna 2026 produziert wurde. Link zur Sonderausgabe

Romero Paprocki returns to miart with a booth bridging Paris and Milan, presenting works by Carbonne, Jacquot, Mo Rielly, and Mesnil, exploring collecting, risk, and dialogue.

1984 als Experiment im Zahnarzt-Warteraum gestartet, ist die Galerie Eboran heute fixer Teil der Salzburger Kunstszene – mit Stationen von der Waschküche bis zur Polizeiwachstube.

With over three decades immersed in the art market, Gregor Podnar embarked on his odyssey within the dynamic Slovenian independent scene. What motivated his shift from curator to gallerist?

Die Galerie Fritz versteht sich als Ausstellungsplattform und hat zum Ziel, die Kunstszene Vorarlbergs in all ihren Facetten abzubilden. Dafür wird Künstlern eine Fläche von 1 m² angeboten.

Investigate the sense of the relations at play in an image, between the subject that is represented and the author representing it. The exhibition devised and curated by the participants of the ICON 2022.

Als Plattform für zeitgenössische Kunst und aktuelle Fragen künstlerischer Praxis und ihrer (Re)Präsentation widmet sich nova space in Ausstellungen und anderen experimentellen Formaten.

I thought trees stood up straight… I only found out just now. They actually stand with both arms in the earth, all of them. (…) Do you know how I found out? Well, I was in a dream, and I was standing on my head… leaves were growing from my body, and roots were sprouting from my hands.

Galleria Umberto Di Marino presents Sergio Vega’s recent project titled A cloud-forest of paper and ink. The solo show is focused on his photographic works in black and white taken in the Amazonian region.

This week you could come on a journey to Como – if you aspire. I decided to visit Ritual Acts at Galleria Ramo, an exhibition that combines works and thoughts by Matteo Messori and Dave Swensen.

CHIMERA untersucht queere Ökologie und nicht-binäres Leben. Was definiert den Menschen als Spezies? Inwiefern etablieren Wissenssysteme Grenzen zwischen Lebensformen verschwimmen?

Ab 4. November gibt es in der Galerie der Komischen Künste im Wiener MuseumsQuartier die Ausstellung „Therapeutische Cartoons“ zu sehen. Wie sieht Psychoanalyse beim Werbepsychologen aus?

Whilst thinking of this introductory note, passages from Michel Foucault’s book* came to mind: Human beings design utopian places from the space they occupy, where they live.