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Ich denke, es sind vielleicht genau diese übersehenen täglichen Begleiter, die maßgeblich dazu beitragen können, dass sich uns ein Ort vertraut anfühlt.

Ich lasse meinen Blick um mich schweifen, nehme meine lang vertraute Wohnung ganz bewusst neu wahr. Die Aluschalen ausgebrannter Teelichter sprechen von meiner zum Ritual gewordenen Vorliebe dafür, mein Zimmer abends mit Kerzenschein auszuleuchten, während tagsüber das Sonnenlicht durch die Luft schwebende Katzenhaare offenbart. Es stapeln sich Kaffeetassen und verstaubte Materialexperimente, in einer Lade unter meinem Bett verstecken sich auseinandergenommene Überreste alter Arbeiten.

Installation: Laura Stöckler

Die Installation bringt all diese Objekte in einem neuen Kontext zusammen. Es entsteht eine vertraut wohnhaft anmutende Szene, die sich jedoch bei näherem Betrachten als fremd herausstellt. Ursprüngliche Funktionen gehen verloren: die aus einer Perlenkette gebundene Kaffeetasse kann keine Flüssigkeit halten, die meisten der Teelichter sind ausgebrannt. In Plastik verpackte Katzenhaare und mit Latex bezogener Karton schmücken die Wand des angedeuteten häuslichen Raums – ein Eindruck, der verstärkt wird durch ein fragiles, von Nylonfäden hängendes Fenster (oder Leinwand-)Gerüst.

Installation: Laura Stöckler

Was die Arbeit bedingt: »Können sich Alltags- und Gebrauchsgegenstände in Kunstobjekte verwandeln, neue Funktionen erhalten und so neue Bedeutungsebenen geschaffen werden?« Das mag und kann ich an dieser Stelle nicht beantworten – ich hoffe aber, dass sie ihre Zurschaustellung so sehr genossen haben wie ich ihr Kennenlernen.

Laura Stöckler – www.instagram.com/laura_stoeckler/

Link zur Sonderausgabe Diagonale – Festival des österreichischen Films

Was mich schon lange in meinem Leben beschäftigt ist das Thema: Was passiert in unserer Zukunft? Eine „Geschichte von Morgen“ ist eine Geschichte über unser heutiges Leben.

Die Perspektive wechseln, um die Welt zu verändern – unter dem Kollektionsmotto „Perspectives of Pioneers“ lanciert das österreichische Brillenlabel eine neue Special Edition.

Bereits zum vierten Mal taucht Sonic Territories, das Festival für Sound Art die Besucher*innen in ungewöhnliche Klangwelten. Im Fokus des Festivals stehen von 1. neue Formen der Begegnung mit Klang.

Der Dokumentarfilm »Eva-Maria« (Österreich, 2021) von Lukas Ladner entstand aus einem Arbeitsverhältnis heraus. Nachdem er sein Studium der Film- und Fernsehregie an der Filmuniversität Babelsberg.

Freischwimmen referiert auf die gleichnamige Publikation von Karin Mack, in der die Geschichte der Internationalen Aktionsgemeinschaft bildender Künstler*innen recherchiert & dokumentiert ist.

It is a collective exhibition of artists interested in their individual responses to notions of fluid networked systems, showcasing a diverse cross-section of new sculptural works in a variety of scale.

The first show of Jamais vu project curated by Liudmila Kirsanova includes artworks by Lea Maria Gold, Pille-Riin Jaik, and Elisabeth Molin that reflect on ideas of concealing and estrangement.

EUTOPIA ist eine künstlerische Installation, die mit kurzen Text – Mantras arbeitet. Die etymologische Herkunft des Wortes Eutopie leitet sich aus dem Altgriechischen von eu – gut und topos – ab.

Erin Sankey is currently studying at the University of Applied Arts Vienna. Influenced by psychoanalysis and her own diary entries, her work meditates upon her own mundane experiences.

In seiner Arbeit widmet er sich der Sichtbarmachung und poetischen Aufbereitung von Daten, die wir digital, wie physisch, hinterlassen und die von verschiedenen Akteuren automatisch gesammelt werden.

Gärten werden seit jeher beschworen als Orte der Poesie, Philosophie, Sinne und Lüste. Im Alltag ist er für viele ein Raum des zur Ruhe Kommens und eine Quelle der Kraft.

Das Projekt „Digital Frame pt.1“ von Luca Mussnig wird von der Galerie AA Collection auf der Kunstmesse Parallel Editions von 26.5 bis 30.5.2021 im Semperdepot in Wien präsentiert.

Fasziniert von der Sonne, greift sie immer wieder auf grundlegende fotochemische Prozesse zurück, die Fotografie, Haut, Landschaft, Licht und Zeichnung ineinandergreifen lassen.

Die Künstlerin Sara Lanner ist die diesjährige Gewinnerin des H13 Niederoesterreich Preis für Performance. Mit ihrem Projekt MINE konnte sie die vierköpfige Jury überzeugen.

Marie Teufel hat beim 2 Days Animation Festival Online mit ihrem Kurzfilm „The seat of the bus ist still warm as you sit down“ den 1. Preis in der Kategorie Best Austrian Student Animation gewonnen.

SLOW WAVE präsentiert offene künstlerische Begegnungen, die über unsere gegenwärtigen Produktionsweisen in Hinblick auf das Klima im weitesten Sinne und die post-pandemische Ära reflektieren.

Die Galerie Rudolf Leeb versammelt im Bildraum Studio vier aufstrebende Positionen der jungen Wiener Kunstszene. Mit den Mitteln der Malerei und Skulptur beschäftigen sich die Künstler*innen.