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Verena Prenner, Okapi, 2020, C-Print, gerahmt, 100 x 100 cm
Verena Prenner, Okapi, 2020, C-Print, gerahmt, 100 x 100 cm

Persönliche Notizen auf der Rückseite der Fotos zeigten, dass sie im Kongo zwischen 1904 und 1906 entstanden waren, aufgenommen von Rudolph Grauer, einem österreichischen Abenteurer in Zentralafrika. Grauers Hauptinteresse lag in der Erforschung und Jagd von exotischen Säugetieren, Reptilien, Insekten und Vögeln für europäische Museumssammlungen – beispielsweise das berühmte Okapi aus dem Naturhistorischen Museum Wien. Es wird angenommen, dass Rudolph Grauer rund 70.000 Tierarten zusammengetragen hat.

Verena Prenner fragte sich, inwieweit sich unsere heutige Perspektive auf Zentralafrika im Vergleich zu Grauer verändert hat. Sie zog für ein halbes Jahr in den Kongo, um Antworten auf eigene Faust zu finden. Wie die resultierenden Fotografien nachweisen, entwickelte sich der ursprüngliche Plan, nur Beobachterin zu sein, bald Richtung „teilnehmendes Testobjekt“, das mit kulturellen Herausforderungen, Vorurteilen und Stereotypen konfrontiert wurde.

Verena Prenner, Okapi, 2020, C-Print, gerahmt, 100 x 100 cm
Verena Prenner, Okapi, 2020, C-Print, gerahmt, 100 x 100 cm

Über die Künstlerin: Geboren 1982 in Neunkirchen, Niederösterreich, lebt und arbeitet in Wien. Studium an der Universität für Kunst und Design Linz sowie an der Kepler Universität Linz (Soziologie). Verena Prenner entwickelt aus einer soziologischen Forschung oft die Ideen für ihre fotografischen Arbeiten. Zu diesem Zweck arbeitet sie meist mit Laien und gelegentlichen Passanten zusammen, um individuelle Reflexionen oder Ansichten von Gesellschaften in Form von Bühnenbildern auszudrücken

Ausstellung: Verena Prenner – Okapi
Ausstellungsdauer: September bis 15. Oktober 2021
Öffnungszeiten: Di – Fr 14.00-18.00 sowie auf Anfrage sowie auf Anfrage. Terminvereinbarung unter office@agnesreinthaler.com oder +43 699 10681871

Adresse und Kontakt:
Galerie Reinthaler
A-1060 Wien, Gumpendorfer Straße 53
www.agnesreinthaler.com

Bis zum 30. Oktober gibt es in der Galerie der Komischen Künste im Wiener MuseumsQuartier die Ausstellung Cartoons Über Katzen zu sehen. Cartoonisten sind unwiderstehlich.

JOMO ist ein Gesprächs- und Netzwerkprojekt das von Paula Marschalek, Christian Bazant-Hegemark und Julia Bugram organisiert wird. Gemeinsam mit ihren Gästen sprechen sie über die Kunstwelt.

In ihren Arbeiten beschäftigt sich die Künstlerin Titania Seidl mit der brüchigen Aussagekraft von Bildern. In ihrem Atelier in Wien Favoriten bekommen wir einen Einblick in ihre aktuelle Tätigkeit.

Objekte werden beladen und wieder entladen – Kontext hinzugefügt, Sinn entnommen und verdreht wieder aufmodelliert. Kai Trausenegger sieht sich als Sprücheklopfer, allerdings im magischen Sinne.

Am 24. Juli 2021 fand die Buchpräsentation PALINOPSIA von Michaela Putz, im Atelier Schlingerhof statt. In diesem Rahmen gab es ein Gespräch von der Kunsthistorikerin Paula Marschalek.

Scout Zabinski completed her undergraduate studies at NY University in the individualized studies program, Gallatin with a concentration on Painting, Psychology, Art History, and Post-Colonial Feminism.

Carol from Lisbon teamed up with LNR for a very süß collab.⁠ Nostalgia, mixed with an odd interpretation of what this beautiful country has to offer, were the main ingredients for this alliance.

Das Ausstellungsprojekt von Elena Kristofor und Laura Sperl dreht sich um die Verwirrung der Sinneswahrnehmung und das Austesten von Perspektiven. Die Ausstellung findet von 26. bis 31.07.2021 statt.

Die PARALLEL VIENNA findet vom 7. September bis 12. September in der ehemaligen Semmelweisklinik statt. Kevo und ich haben die Räumlichkeiten besichtigt und ein paar Eindrücke festgehalten.⁠

„One was gone and the other one is closed.“ Ich sitz in der Straßenbahn und schau den Schlaufen beim Wippen zu. Wir fahren vorwärts, die Schlaufen gehen abwechselnd in die links rechts Lage.

Das Atelier Kunnen lädt am 15. Juli 2021 zur Ausstellung „Künstler werdet Erntehelfer“ von Clemens Gelautz ein. Die Ausstellung zeigt Arbeiten, rund um die Geschehnisse des ersten Lockdown.

Von 14.7. bis 17.7 2021 heißt es im Kunstbogen Clubkultur auf künstlerische Weise zu erforschen. Der Kunstbogen ist der perfekte Ort für dieses Projekt, da er sowohl Club als auch Kunstraum ist.

Der Deutsch-Neuseeländische Künstler Sandro Kopp zeigt in der Wiener Dependance der Sammlung Friedrichshof „Stadtraum“ seine konzeptuell-gegenständlichen Gemälde und Zeichnungen.