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Mit einem Tagesprogramm bei freiem Eintritt lockt das Kunst- und Musikfestival Besucher*innen in die Seestadt, um Sound Art im öffentlichen Raum am Eva-Maria-Mazzucco-Platz und rund um den See zu erkunden. In Kooperation mit TransArts / Die Angewandte besticht das Festival mit einem feinsinnigen Soundparcours. Kuratiert von Richard Eigner werden ausgewählte Sound-Arbeiten von lokalen und internationalen Jungkünstler*innen mittels Speakern rund um den See platziert. Der Soundparcours kann eigenständig mit Smartphone App erkundet werden. Leerstand.Gallery bringt Sebastian Schager’s „Disco Vitae“ in die Seestadt und die Klasse für Digitale Kunst / Die Angewandte thematisiert mit „remote sandbox:manifest“ unter anderem Formen der Isolation. Performative Interventionen von Aleyda Rocha und Machine in Flux, eine Kartographie von zeit und Umwelt von Sunjoo Lee (KR) & Ko de Beer (NL) runden das Tagesprogramm bei freiem Eintritt ab.

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Oliver Hangl / Army of Guitars, 10.10.2020 Sonic Territories 2020, Photo © Marta Nalecz

Zum Verweilen lädt nicht nur der Asperner See ein, sondern auch die eigene Festival-Bar, das Supa O Mobile by Salon Hybrid, mit Erfrischung und Kaffee supported by Toluka Kaffee. Als Eyecandy ist die installative Bar Treffpunkt für Führungen. An drei Abenden trifft in der Fabrik schließlich experimentelles Sound Art auf Live-Techno aus der Wiener Clubszene. Mit Live-Sets von Therese Terror, Rosa Anschütz, elektro guzzi, Shayma&Seba, ausgesprochen:neu, Zosia Hołubowska, Austrian Apparel und Akali Akali. Den Abschluss macht am Sonntag Oliver Hangl mit seiner Army of Synths. Mit Markus Jakisic, Elise Mory, Karolina Preuschl, Michael Tiefenbacher und Clemens Wenger lädt er zu einem Walking Concert mit Synthesizern durch die Seestadt ein und macht dabei Premiere.

Portrait Aleyda Rocha
Portrait Aleyda Rocha

Soundparcours | TransArts/Die Angewandte präsentiert ausgewählte Sound-Arbeiten von internationalen Künstler*innen. Was 2020 noch ein Geheimtipp war, wird dieses Jahr nicht zuletzt aufgrund der derzeitigen Bestimmungen in den Fokus gerückt: Zu erleben ist ein feinsinniger Soundparcours kuratiert von Richard Eigner (Ritornell, Lektor, TransArts / Universität für angewandte Kunst Wien). 2021 wurde für die Teilnahme am Soundparcours ein internationaler Open Call ausgerufen. Insgesamt wurden 150 Einreichungen registriert. Neben Studierenden des Lehrganges sind diesmal auch international anerkannte Sound Artists aus u.a. Chile, Deutschland, Griechenland, der Ukraine und dem Vereinigten Königreich mit teils atmosphärischen, teils spielerischen Klangarbeiten im öffentlichen Raum vertreten. Sounds werden über “versteckte” Lautsprecher an verschiedenen Orten in der Seestadt auf sich aufmerksam machen. Mit der für das Festival eigens kreierten Festival-Guide-App können Besucher*innen eigenständig Stationen rund um den See entdecken. Curated by: Richard Eigner (Ritornell, Lektor, TransArts / Universität für angewandte Kunst Wien) und Mimie Maggale (Künstlerische Leiterin, Sonic Territories) Artists: Anna Helena Barfuß (AT), Christoph Höschele (FR/AT), Demian Thirst (AT), Epa Fassianos (GR), Heiko Wommelsdorf (DE), Julia Just (AT), Mark Vernon (UK), Michael Wedenig (AT), Miroslava Kuts (UA), Nikki Sheth (UK), Roberta Lazo Valenzuela (CL).

Portrait Sebastian Schager, © Warda Network
Portrait Sebastian Schager, © Warda Network

Soundinstallation | Leerstand.Gallery presents “Disco Vitae”. Ein Gefühl von Cluberlebnis erwartet die Besucher*innen des Beitrags der Leerstand.Gallery zum diesjähringen Festivalprogramm. Während der Pandemie gegründet, verwandelt Leerstand.Gallery leerstehende Geschäftslokale in außergewöhnliche Pop-Up Ausstellungen. Für Sonic Territories präsentiert Kuratorin Stella Reinhold-Rudas “Disco Vitae” von 2019 des österreichischen Künstlers Sebastian Schager im neuen Kontext. Als lebende Disco setzt die Licht- und Sound-Installation sozio-kulturelle Gegensätze und die Clubkultur vor der Pandemie in Beziehung. Gerade in den gegenwärtigen Zeiten – geprägt von einer Krise, die an Schuldzuweisungen nicht arm ist – wirkt die Notwendigkeit zum Abbau kultureller Barrieren aktueller denn je. Schagers Arbeit schlägt so erst auf den zweiten Blick eine Brücke zu einer gesellschaftlichen Frage unserer Zeit. Curated by: Stella Reinhold-Rudas, Leerstand.Gallery, Wien Artist: Sebastian Schager (AT)

Soundinstallation | Digitale Kunst/Die Angewandte presents “remote sandbox:manifest”. Unter der Leitung von Martin Kusch (Associate Professor Mag. art., Digitale Kunst / Universität für angewandte Kunst Wien) entstand im Pandemiejahr 2020 “remote sandbox:manifest”. Die selbstspielende Klangmaschine und installative Anordnung ist sinngemäß auch eine Metapher für die Suche nach künstlerischen Strategien um Isolation als produktive Substanz begreifen zu können. Sechs Monitore auf Metallhalterungen und fünf Musikinstrumente werden so in den Ausstellungsraum platziert, dass eine Betrachtung aus mehreren Blickwinkeln möglich ist. Abhängig von ihrer Position in der räumlichen Konstellation werden im ersten Teil der Choreografie die Monitore abwechselnd mit Videosequenzen bespielt. Den zweiten Teil der insgesamt 30-minütigen Choreografie bildet die Live-Aufführung von Distances Sound, einer Komposition für vier akustische und ein elektronisches Instrument. Luftkompressoren und Servomotoren steuern die Instrumente, eine Partitur wiederum steuert per MIDI und Arduino die Motoren. Konzept: Martin Kusch, Marie-Claude Poulin, Rini Tandon Teilnehmer*innen: Sara Anzola D ́Andrea, Manuel Cyrill Bachinger, Hanna Besenhard, Lucy Carrick, Aral Cimcim, Ferdinand Doblhammer, Marian Essl, Ulrich Formann, Kilian Hanappi, Jakob Hütter, Anton Iakhontov, Bi-in Jin, Haris Kahriman, Johannes Krumböck, Hanna Mikosch, Isabelle Orsini-Rosenberg, Azalea Ortega, Vasiliki Papadopoulou, Elisa Pezza, Sebastian Pfeifhofer, Luca Sabot, Jakob Schauer, Hans Schmidt, Patryk Senwicki, Verena Tscherner, Anastasia Voloshina, Agnieszka Zagraba.

_SOTE2021_Sunjoo Lee_Machine in Flux ©.jpg Collaborative work by Sunjoo Lee (KR) and Ko de Beer (NL) Machine in Flux – Wood was invited by Ars Electronica Festival to exhibit at Linz as part of the festival in 2020.  Image Courtesy of Sunjoo Lee
Lee_Machine in Flux ©.jpg Collaborative work by Sunjoo Lee (KR) and Ko de Beer (NL) Machine in Flux – Wood was invited by Ars Electronica Festival to exhibit at Linz as part of the festival in 2020. Image Courtesy of Sunjoo Lee

Performative Interventionen | Erholung als Menschenrecht. Alltagsklänge und das Recht auf Erholung als Menschenrecht sind die zentralen Themen der performativen Intervention der mexikanischen Künstlerin Aleyda Rocha (MX). Für ihre Teilnahme an Sonic Territories hat sie eine Klangübung entwickelt, in der wir uns mit kleinen Gesten des Alltags befassen. Diese ermöglichen es uns – Raum für Ruhe – als Klangräume zu schaffen. Ruhe ist ein Menschenrecht. Wir müssen Ruhe als Grundlage für unsere Freiheit und Befreiung sehen und nicht als etwas, das frivol ist und unsere Zeit vergeudet.

Premiere am Sonic Territories | Walking Concert mit Synthesizern und Kopfhörer. Ein Wiedersehen wird es mit dem Medien- und Performancekünstler Oliver Hangl geben, der nach der erfolgreichen “Army of Guitars” im letzten Jahr im Rahmen von Sonic Territories erneut Premiere machen wird. 2021 setzt er seine Walking Concert Reihe mit Synthesizern fort – ARMY OF SYNTHS: Oliver Hangl feat. Markus Jakisic, Elise Mory, Karolina Preuschl, Michael Tiefenbacher und Clemens Wenger.

Experimentelles Sound Art trifft auf Live-Techno aus der Wiener Clubszene. Live- und DJ-Sets am Abend ergänzen das Programm. An drei Abenden gehen in der FABRIK middle eastern Techno-Sounds, hypnotische Dance-Music und queere Rave-Folklore an ihre experimentellen Grenzen.

Sonic Territories 2021 Festival for Sound Art
1 bis 4 Juli 2021 | Seestadt Wien
What’s between your head and mine?
www.sonic-territories.at

Presse: Laura Maggale, Presse & Social Media, laura@id-l.work

Der international bekannte Bildhauer und Maler Krassimir Kolev, geboren in Bulgarien, studierte in Wien in der Meisterklasse bei Johannis Avramidis und danach bei Michelangelo Pistoletto.

Der Dokumentarfilm »Eva-Maria« (Österreich, 2021) von Lukas Ladner entstand aus einem Arbeitsverhältnis heraus. Nachdem er sein Studium der Film- und Fernsehregie an der Filmuniversität Babelsberg.

Freischwimmen referiert auf die gleichnamige Publikation von Karin Mack, in der die Geschichte der Internationalen Aktionsgemeinschaft bildender Künstler*innen recherchiert & dokumentiert ist.

Hätten wir – die auf ihren Status des Zivilisiertseins so stolzen Menschen – je erkannt, verstanden oder gar verinnerlicht, dass wir nicht über der Natur stehen, sondern in Einverständnis mit ihr leben.

The word “heady” designates a strong feeling of excitement, even impulsiveness or intoxication. A change of mood that allows us to look forward, to let go, to engage with new situations.

It is a collective exhibition of artists interested in their individual responses to notions of fluid networked systems, showcasing a diverse cross-section of new sculptural works in a variety of scale.

„The beauty of nature’s life“ continues Yi-Ching’s long-standing interest in the Nihonga technique of painting and showcases her approach of incorporating it into her contemporary practice.

The first show of Jamais vu project curated by Liudmila Kirsanova includes artworks by Lea Maria Gold, Pille-Riin Jaik, and Elisabeth Molin that reflect on ideas of concealing and estrangement.

EUTOPIA ist eine künstlerische Installation, die mit kurzen Text – Mantras arbeitet. Die etymologische Herkunft des Wortes Eutopie leitet sich aus dem Altgriechischen von eu – gut und topos – ab.

Was zeichnet einen heady day aus? Die direkteste Übersetzung des Wortes heady bezeichnet ein starkes Gefühl der Aufregung, der Unbesonnenheit, ja sogar der Impulsivität oder Berauschtheit.

Inaugurating its very first gallery space, Paris-based AFIKARIS Gallery presents rising Cameroonian artist Jean David Nkot’s first extensive solo exhibition in France from May 29 till July 7, 2021.

Sergiy Kondratiuk is an emerging Ukrainian artist. Currently living and working in Kyiv. Sergiy works with archives of the National Institute of Automation, where his studio is located.

Olena Shtepura is a young Ukrainian artist living and working in Kyiv, Ukraine. She is now exploring the opportunities art has to offer. Olena says she finds inspiration in everyday objects.

Die Ausstellung von in Iris Dittler in der Galerie Fünfzigzwanzig. In Dittlers Performances ist der menschliche Körper beständig in einer dynamischen Beziehung zu den Objekten.

Die Inhalte der Bilder der Ausstellung nähern sich einem Inferno der Weiblichkeit, oder einer Erwartungshaltung derer an. Was bleibt von dem Wunsch nach Vergnügen und Schönheit.

Erin Sankey is currently studying at the University of Applied Arts Vienna. Influenced by psychoanalysis and her own diary entries, her work meditates upon her own mundane experiences.

In seiner Arbeit widmet er sich der Sichtbarmachung und poetischen Aufbereitung von Daten, die wir digital, wie physisch, hinterlassen und die von verschiedenen Akteuren automatisch gesammelt werden.

Gärten werden seit jeher beschworen als Orte der Poesie, Philosophie, Sinne und Lüste. Im Alltag ist er für viele ein Raum des zur Ruhe Kommens und eine Quelle der Kraft.