Category

Sprache

Category
Zukunft mit Zukunft. Futurebikestop © Jan Phillip Ley
Zukunft mit Zukunft. Futurebikestop © Jan Phillip Ley

Im Mai trifft das Publikum im Supergau auf die Arbeiten von über 30 KünstlerInnen. Alle setzen sich mit der Frage auseinander, ob ländliche Regionen außergewöhnliche Orte zeitgenössischer Kunst sein können. Hier im Supergau arbeiten Gemeinden, Bewohner*innen und Künstler*innen zusammen und schaffen Räume, in denen alle Betrachter*innen und niemand Expert*In sein muss.

Supergau Landkarte – Zur Orientierung Eine neue Landschaft braucht nicht nur neue Ansichtskarten, sondern auch eine neue Landkarte. Sie hilft bei der Orientierung durch den Supergau. Darauf findet sich viel Wissenswertes über das Festival, die künstlerischen Arbeiten und programmatisches. Auf Anfrage schicken wir ein gedrucktes Exemplar mit der Post zu.

Dorf. Foto: Alexandra-Thompson
Dorf. Foto: Alexandra-Thompson

Die KünstlerInnen und Ihre Arbeiten. Trotz all der Weitläufigkeit des Festivals haben sich räumliche Zusammenhänge ergeben, die ein dichtes Erleben von mehreren Arbeiten ermöglichen. Rund um den Wolfgangsee sind gleich fünf Projekte täglich zu erleben: der Audiowalk „Sirrende Mücken im surrenden Licht“ von Flora Schausberger, der uns in einer Tour durch Strobl leitet und die Fiktion von Realität manchmal nur schwer unterscheiden lässt. Neue Perspektiven bietet auch die Arbeit „Belvedere Flachgau“ von Fabian Ritzi und Maria Kanzler auf dem Dach der Eni Tankstelle in Strobl. Ob weiter mit Bus oder Schiff – gleich in der Nähe ist „Straining Field“ von Alice von Alten zu besuchen, die sich mit der Wahrnehmung von und dem Umgang mit Natur beschäftigt.

Gegenüber an der Badestellte von Lueg findet sich ein ganzer Parcours von Videoarbeiten. „Techno Scapes“ ist jederzeit mit dem eigenen Smartphone zu erleben oder während des Festivals in begleiteten Touren mit den KünstlerInnen des Golden Pixel Collective. Wer dann am Abend noch zum Sundowner am See verweilen möchte, kann mit Beginn der Dämmerung die wunderbar poetische Arbeit „Metarmorphosis“ von Miriam Hamann sehen. Sie verweist auf die Tiefe des Wolfgangsees und macht einen Raum auf, der dem Auge verborgen bleibt. Die Busfahrten selber werden mit Wolfgang Obermair und Peter Fritzenwallner und ihrem Projekt „Bustopia“ zum Erlebnis, wenn man zur rechten Zeit am rechten Ort ist. Bushaltestellen werden auch zu temporären Orten der Kunstvermittlung und der Forschung: ob als Fahrrad-Erzähl-Werkstatt im Projekt Zukunft mit Zukunft, (eine Kooperation mit dem Forschungsprojekt „Räume kultureller Demokratie“, Wissenschaft & Kunst), oder auch zu Konzertorten und Treffpunkten für Wanderungen. Rund um die Trumer Seen findet sich dann eine weitere Verdichtung künstlerischer Projekte. Schwer zu ertragen im doppelten Sinne ist die Arbeit „Zaunbewegung“ von Angelika Wischermann, die in mühseligen kleinen Schritten ihren Weg entlang des Obertrumer Sees mit fünf Bauzaunelementen finden muss, Hilfe ist nicht erwünscht. Nur das Feierabendbier teilt sie gern mit ihren Zaungästen. Auf der gegenüberliegenden Seite des Sees, beim Teufelsgraben, besuchen wir „St.Peter“ – eine immersive theatrale Performance des Wiener Kollektivs Nesterval – Herr Finnland und Frau Löfberg. Ob das Stück in der Gemeinde Seeham als begehbare Dreharbeiten für eine adaptierte Filmversion oder als tatsächlicher Theaterbesuch zu erleben sein wird, entscheidet Corona.

Eine gewisse Leichtigkeit steckt wohl in der Arbeit von Moritz Matschke und Anna Pech, die mit mit ihrer Heißluftballon-Skulptur „Das Gelbe vom Gau“ die Sonne nach Belieben aufgehen lassen können. Sie irritieren mit dieser Arbeit und laden zugleich zu Austausch und Performances im wabernden Gebilde.

Wer außer Busfahren lieber zu Fuß gehen mag, den lädt das Festival zur Wanderung durchs Ursprunger Moor und zur theatralen Auseinandersetzung mit Anna Adensamers „Heilige Scheiße“, konkreter: dem Kreislauf vom Essen zum Scheißen zum Essen. Von hier in wenigen Gehminuten entfernt, erreicht man „Tribunal“ von Clemens Mairhofer, der eine kontemplative Sound- und Rauminstallation beim E-Spannwerk Elixhausen entwickelt hat, die zum Verweilen lädt.

Ein weitere Soundforscher und Komponist ist Stefano D´Alessio, der mit seiner Arbeit „Here, Somewhere Else“ an zwei ungewöhnlichen Orten zu sehen ist. Sowohl auf dem Dorfplatz in Elixhausen als auch im historischen Strandbad Mattsee, vier Mal kurz nach Sonnenuntergang. In Mattsee treffen wir außerdem auf eine neue Arbeit der Gruppe 19. In einer Prozession werden sie „die Eisheiligen“ zu Grabe tragen.

Apropos Sonnenuntergang: dessen musikalische Einleitung wird an sechs Tagen von Georg Nussbaumers „Gaugeläut“ übernommen: drei tonnenschwere Kirchenglocken und 3 Kranfahrzeuge durchkreuzen als gleichschenkliges Dreieck den nördlichen Supergau und laden die BesucherInnen ein, jeweils die Hörmittelpunkte zu erforschen.

Und zwischendurch trifft man sich immer wieder am Superort in Hof. Die Arbeiten von Clemens Bauder und Constructlab (Alexander Römer) bewegen sich zwischen Architektur, Urbanismus, bildender Kunst und Design. Der „Superort“ ist eine Strohbauhütte und eine temporäre begehbare Strohballenskulptur, die während des Festivals in Workshops partizipativ verändert und gestaltet wird und bespielt wird.

Modell Superort in Hof (Clemens Bauder) & Gaugeläut (Georg Nussbaumer)
Modell Superort in Hof (Clemens Bauder) & Gaugeläut (Georg Nussbaumer)

Wer sich tatsächlich auf den Weg macht um allen Stationen der „Erdmigration“ nachzuspüren, die Lukas Gwechenberger und Anna Stadler in Handarbeit „umgesetzt“ haben, sollte sich am letzten Festivalsamstag mit einer ordentlichen Portion Explosion bei der „Almwiesensymphonie“ belohnen – dazu gibt es dann auch noch eine Performance der Wiener Sängerin und Erfinderin Lissie Rettenwander, die als eine von vielen weiteren „Partygästen“ das Festival bereichert und von Anna Lerchbaumer und Andreas Zißler auf das Zwölferhorn geladen wurde.

Supergau für zeitgenössische Kunst
14. – 24. Mai 2021
1000 Quadratkilometer, 18 Projekte, 1 Festival
Flachgau, Land Salzburg, Österreich

Alle Informationen weiteren findet man auf www.supergau.org

Daniela Trinkl hinterfragt in ihrer künstlerischen Praxis Themen der Ambiguität. Fasziniert vom Objekthaften, dessen Zweck und Verwendung nicht unmittelbar erkennbar ist, entwickelt sie ihre Arbeiten.

Anlässlich der enormen Sichtbarkeit, die auf die Person und das Werk Joseph Beuys’ gerichtet wird, behaupten Kasia & Angelika, dass es ihm nichts ausmachen würde, seine Präsenz zu teilen.

Valentina Schandl ist eine Wiener Fotografin, die sich auf den weiblichen Körper konzentriert und diesen in einen neuen Kontext stellt. Ihre Werke sind aktuell auf der 13th Venice Art Fair zu sehen.

Unter dem Titel „Bubbles and Borders. Boundaries of Digital Freedom“ haben sich elf interdisziplinäre KünstlerInnen mit der aktuellen Thematik der Internet-Zensur auseinandergesetzt.

Nosis neuer Release „Zeitlos“ handelt von Freiheit und Liebe und hinterfragt heutzutage als „wichtig“ angesehene Werte. Er sehnt sich nicht nach Materiellem, sondern nach Ewigkeit.

S.MILDO grew up in Marseille. He has been painting since 2011, initially by the practice of graffiti and then began to paint in 2014. He has been working rigorously in the studio since 2016.

Jonas Pequeno’s multimedia practice broaches the constructions of phenomena, language and simulation through assemblages that render a playing field of semiotic- material relations.

Ein Besuch bei der Malerin an ihrem Arbeitsplatz in der kleinen Stadt Speicher. Ein Besuch auf dem Land. In der Südeifel, nahe der luxemburgischen Grenze. Ein Film von Thomas Urbany.

The podcast is hosted by Alexandra Steinacker, an American-Austrian art historian and curator and covers the art world through a variety of topics that all have one common theme: art.

GYAL beschreibt sich in ihrem Track „Pompeji“ selbst als „kaputte Sehenswürdigkeit“. Viele KünstlerInnen sind gezeichnet und schreiben aufgrund ihrer Erfahrungen Texte.

Die 23-jährige Wienerin TAY-LAH ist eine Sängerin mit kroatischen und nigerianischen Wurzeln. Dieser Background hat ihre Persönlichkeit und ihr musikalisches Schaffen bereits früh geprägt.

Daniel Raphael Gallery is delighted to present Get a Load of This! curated by Mollie E Barnes, an exhibition showcasing 25 international female and non-binary artists, exploring visions of the female form.

Jamais vu, literally means ’never seen‘, is the opposite of déjà vu and implies perceiving something familiar, something you should be accustomed to, as obscure, eerie, and uncanny.

Song Jing, 1983 in China geboren. In Ihrer Ausstellung „Die ungezähmten Haare der Großmutter“ bei Sotheby ́s präsentiert Song ihre namensgleiche Werkserie sowie die raumgreifende Installation „Pearlove“.

In ihrer Ausstellung virtual spiral im Bildraum 01 beschäftigt sich Lydia Nsiah mit den Dynamiken zwischen Körper und Zeit im Film. Digitales Video und abgelaufener 16mm Film bilden das Ausgangsmaterial.

Der Künstler Georg Frauenschuh greift für seine teils großformatigen Malereien auf ein loses Archiv aus gefundenen und selbst fotografierten Bildern und aus Bildern unterschiedlicher Herkunft.

Hilde van Mas began her professional career in ballet, her passion for aesthetics and fashion led her to magazines and photography. Hilde finds her inspiration from her childhood in the theatre.

Cross Hatching Affluence, an exhibition by emerging Ghanaian artist Hamid Nii Nortey. On view from May 6 – June 16, 2021 in person and online, the selection of 20 new figurative paintings acts.