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Foto: Siegrid Cain
Foto: Siegrid Cain

Im Zentrum des künstlerischen Zugangs der Choreographinnen und Leiterinnen des Toihaus Theaters, Cornelia Böhnisch und Katharina Schrott, steht die sogenannte Material Choreography – eine intensive Auseinandersetzung mit Körper, Musik und Materialien wie Textilien, Flüssigkeiten oder dem Werkstoff Ton. Dabei wird eine Gleichwertigkeit der drei Ebenen angestrebt. Für jede Performance rückt ein einzelnes Material in den Mittelpunkt, um seine vielfältigen Eigenschaften und Ausdrucksmöglichkeiten zu erforschen. Der Fokus liegt auf dem performativen Charakter und den choreografischen sowie kompositorischen Möglichkeiten des jeweiligen Materials. Im gemeinsamen Erkunden von Raum, Material und Mensch wird sich Zeit genommen, um Neues entstehen zu lassen. Unterschiedliche Materialien werden in neue Kontexte gesetzt und zeigen so ihr verborgenes Potenzial – jenseits ihrer gewohnten Verwendung. „Die Materialien können sehr einfach sein – Ton, Wasser, ein Tuch, ein Fussel oder rhythmische Sportbänder. Erst kommt das Interesse am Material, dann das Suchen nach Effekten – und daraus entsteht etwas“, beschreibt Schrott.

Foto: Siegrid Cain
Foto: Siegrid Cain

Ihre Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Material Choreography geben Cornelia Böhnisch und Katharina Schrott regelmäßig in Workshops weiter. Im Rahmen des ImPulsTanz Festivals leiten sie am 01. und 02. August den Workshop „Dancing Material / Material Dance“. Die Teilnehmenden erhalten dabei Einblicke in die Arbeitsweise des Toihaus Theaters und sind eingeladen, Materialien als kreative Partnerinnen in Bewegung und Gestaltung zu entdecken.

Die internationale Aufmerksamkeit für diesen künstlerischen Ansatz wächst kontinuierlich. Nach Gastspielen in Österreich, Dänemark und Kroatien führen Tourneen das Ensemble in diesem Sommer nach Japan und Korea. Darüber hinaus ist das Toihaus Theater auch im fachlichen Austausch präsent: Cornelia Böhnisch, Vorstandsmitglied von ASSITEJ Austria, spricht beim Symposium des Sommerfestivals von ASSITEJ Korea über den künstlerischen Ansatz des Hauses. Im Mittelpunkt ihres Vortrags steht die Verbindung von Choreografie, Musik und Material als künstlerische Praxis für ein generationenübergreifendes Publikum.

Mit der Erforschung von Material, Bewegung und Klang schafft das Toihaus Theater außergewöhnliche Performances, die vertraute Materialien neu erfahrbar machen und überraschende Begegnungen zwischen Objekt, Körper und Bühne entstehen lassen.

Adresse und Kontakt:
Toihaus Theater Salzburg
Franz-Josef-Straße 4, 5020 Salzburg
www.toihaus.at


Das Toihaus ist ein Ort für gegenwärtige Kunst, an dem ein internationales sowie transdisziplinäres Team die verschiedenen Sparten Tanz, Musik und Bildende Kunst miteinander in poetische Verbindung bringt. Die Toihaus Bühne wird mit unterschiedlichen Formaten bespielt und bietet je nach Spielsituation Platz für bis zu 60 Personen. Jedes Jahr werden mehrere Produktionen entwickelt, die sowohl in Salzburg gezeigt werden, als auch weltweit auf Tournee gehen. Es werden Aufführungen zu verschiedenen Uhrzeiten angeboten, um auch ein altersdiverses Publikum zu erreichen.

Die Kunstvermittlung am Toihaus findet auf mehreren Ebenen statt: Workshops, Kooperationen mit Bildungseinrichtungen und Kunsträumen, Gastspiele in Krabbelgruppen, Kindergärten und Theatern zeigen die Vielfalt des Toihaus Programmes. Das Toihaus bietet zudem der Freien Szene Raum für Proben und Aufführungen und ist stets offen für neue Kooperationen und anknüpfende Berührungspunkte.

Seit 2007 veranstaltet das Toihaus das biennale Festival BimBam, bei dem internationale Stücke für Klein(st)kinder in Salzburg einem stets wachsenden Publikum präsentiert werden. Das hochwertige Programm wird in Stadt und Land Salzburg sowie in angrenzenden Bundesländern an verschiedenen Spielstätten gezeigt.

If, in nature, death is never an ending but a condition for renewal, then „Tenuta dello Scompiglio“ offers one of the most compelling places in Italy to contemplate that truth.

As director of MUSAC in León, he leads one of Spain’s most exciting contemporary art museums, housed in a building with a shimmering glass facade and striking architectural presence.

Historic town centres that invite exploration, beautiful lakes, and a rich cultural programme. The Liaunig Museum is one of the most impressive private museums in Southern Carinthia.

From 24 to 26 July 2026, Baden bei Wien will host the inaugural edition of art.baden, an international art fair at Casino Baden. It will be the first international art fair ever held in Lower Austria.

For Adrian Paci, video entered his practice in the mid-1990s as an irruption, opening up a space. The choice of medium remains governed by necessity rather than predetermined form.

Rome as a real place, a city, an imaginative place, an important cultural subject, a reference. In a group exhibition by students and alumni of Klasse Dakić: ROM. ROM? ROM! in Brunhilde Moll Stiftung.

“COMICS brut” is a group exhibition curated by Nina Katschnig at galerie gugging. It brings together works by Basel Al-Bazzaz, Didier Kassaï, Manuel Griebler, and Hannes Lehner.

Art, design, architecture, society, and language in between. The Angewandte Festival runs July 1–4, 2026, at the University of Applied Arts Vienna. We spoke about the structure behind the program.

Photography and performance go hand in hand in the exhibition „Still Performing“ at FOTOHOF, Salzburg. Featuring works by Florian Aschka & Larissa Kopp, Andy Kassier, and Milena Wojhan.

„Still Making Art“ iterations, founded as a duo project and since 2018 the curatorial platform of Aaron McLaughlin, presented its 8th edition at THE HALL, PART International Art Residency Austria.

Mit SCHAUFÜNF zeigt der Verein ent derzeit eine Ausstellung, die sich unter dem Titel Territorien mit geografischen, sozialen und politischen Räumen auseinandersetzt.

As the first Hungarian artist to exhibit at Art Basel Unlimited, Zsófia Keresztes marks a new chapter in her practice. In this conversation, she reflects on transformation, fragmentation, and motherhood.

The Berlin Summer University of the Arts 2026 workshop „Large Piece of Lawn – Drawing the World of Plants“ is led by Kerstin Hille, artist and head of the Laboratory for Drawing at UdK Berlin.

Dimitri Rios designs under the name UNIVERSE, a label and mission to reach beyond limits. His avant-garde work explores exaggeration, length, sharp lines, contrast, and couture.

LOOP translates house music into intense, precise movement. Four dancers from Belgium, France, Lithuania and Austria merge into one body, bridging club culture and theater.

The Lentos Art Museum in Linz presents more than fifty artistic positions from its collection in an exhibition curated by Sarah Jonas, which is on view until 16 August 2026.

Vom 1. bis zum 4. Juli 2026 präsentiert die Universität für angewandte Kunst Wien kuratierte Ausstellungen, Abschlussarbeiten sowie vielfältige künstlerische und wissenschaftliche Projekte.

Kathrin Hanga has developed a multilayered photographic practice grounded primarily in analogue processes, with photomontage, multiple exposure, and solarisation forming her visual vocabulary.

It has been calling from afar, since a few years ago, when I decided to enroll in the Business of Fashion course at Polimoda in Florence, at that precise moment under the direction of Linda Loppa.