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Im Laufe der Ausstellung installieren sie ihre Arbeiten und erweitern diese. Mit dieser prozesshaften Vorgehensweise und im engen gedanklichen Austausch entwickeln sie ihre Arbeiten gemeinsam weiter. IN FLUX unterliegt einem stetigen Wandel und lenkt den Fokus auf die Entfaltung künstlerischer Ideen, die nicht zuletzt vom umgebenden Raum beeinflusst werden. Es entsteht ein Geflecht von Arbeiten, bei dem die Parallelen beider Positionen deutlich werden und die Autorschaft bewusst nicht immer eindeutig ist. Der Raum wird zum Experimentierfeld, in dem sich neue Möglichkeiten ergeben. Inhaltlich wie formal knüpfen die KünstlerInnen an das aktuelle Gefühl beständiger Unstetigkeit an.

Maxine Weiss hinterfragt in ihren Arbeiten die Grenzen von Künstlichkeit, Natürlichkeit und auch Körperlichkeit, lässt diese verschwimmen und zeichnet sie neu. Mit dem Auf-den-zweiten-Blick-Sichtbarem, verwandelt sie trivial Erscheinendes in zu Hinterfragendes, verarbeitet Ephemeres zu dauerhaften Eindrücken. Ihr Umgang mit Materialien ist experimentell, ein Großteil ihrer prozesshaften Arbeiten entstehen aus zufällig Begegneten – beispielsweise Pflanzensamen oder Staub. Begleitet von einer flüchtigen Ästhetik, zeigen sie sich dann oftmals gewohnt und doch eigenartig fremd.

Ömer Kaplan untersucht in seinen skulpturalen und installativen Arbeiten Spannungsverhältnisse unterschiedlichster Art und Form. Dabei lotet bzw. reizt er materielle wie eigene Grenzen aus indem er Holz, Stahl und Kunststoff seinen Körperkräften aussetzt. Seine raumgreifenden Skulpturen stehen dabei unter starker Spannung, verdeutlichen die auf die einzelnen Komponenten einwirkenden Kräfte und gleichzeitig die empfindsame Balance, in der sie zueinander stehen.

Anmeldung: Unter maxine@maxine-weiss.com oder 0178 7872918, und nach Terminvereinbarung
Ausstellungsdauer: 06.-17.04.2021, 16-21 Uhr, Der Prozess wird zusätzlich auf Instagram dokumentiert: @maxine_weiss_ und @oekaplan
Ort: Kösk, Schrenkstraße 8, 80339 München

Durch ihren Hintergrund in Architektur und Fotografie beschäftigt sich Elena Kristofor mit der Erforschung des Raumes, Realitätsverschiebungen und der Suche nach einem erweiterten Außen.

Die ausdrucksstarken Ölbilder und Kohlezeichnungen entstanden zum Großteil während des ersten Lockdown 2020. Sie thematisieren die Situation von Menschen verschiedener Berufs- und Altersgruppen.

Die Publikation Future Perfect ist eine eindrucksvolle Sammlung von Porträts pubertärer Models, fotografiert von Zosia Promínska. Sorgfältig in den intimen Räumen ihrer Kinderzimmer in Szene gesetzt.

Marc Truckenbrodt wurde 1998 in Jena, Deutschland geboren, 2012 verließ er seine Heimatstadt für eine Schule mit künstlerischem Schwerpunkt. Nach seinem Abschluss 2016 ging er nach Frankreich.

When lights close their tired eyes ist ein Ausstellung der inter- und multimedial arbeitenden Künstlerinnen Josepha Edbauer und Hannah Neckel, das Türen zwischen digitalen und analogen Räumen öffnet. Die Ausstellung findet von 01.-10. April 2021 in der AA Collections, Reindorfgasse 9, 1150 Wien, statt.

Sophie Ullrich ist im Juni 1990 in Genf geboren und in Köln aufgewachsen. 2018 schloss sie ihr Studium an der Kunstakademie Düsseldorf als Meisterschülerin von Eberhard Havekost ab.

Her work consistently displays an interest in complex and diverse histories, relating to these topics through her installations, sculptures, videos, prints, and writing— bringing forward questions of identity.

Florian Nährer versteht Malerei als Prozess: Seine Bilder betrachtet er als offene Spielflächen. Die Bildwerdung selbst dient ihm zum Nachdenken und der gedanklichen Weiterführung einer Form.

Verena Issel lässt mitunter sonderbar, possierlich oder anmutende Szenarien entstehen, deren gesellschaftspolitische und literarische Bezüge auf den zweiten Blick eine Ernsthaftigkeit entfalten können.

Nae Zerka ist ein Reisender der analog-digitalen Synthese. Seine kraftvollen Bilder formen eine transformierte Atmosphäre und schaffen so eine neue kaleidoskopische Realität.

The interest in three-dimensionality and the relief-like character emerging from the carving is also clearly visible in the other creative outputs of Eva Yurková, such as painting, ceramics and installation.

FairPay ist in aller Munde, gelebt wird in der Realität leider nach wie vor das Gegenteil. Kunst- und Kulturarbeit ist auch Arbeit. Meist sogar wesentlich mehr als Außenstehende vermuten würden.