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Gsichta Installation, 2019, übermalte Wahlplakate, One Mess Gallery
Gsichta Installation, 2019, übermalte Wahlplakate, One Mess Gallery

Woher nimmst du deine Inspiration?
Inspiration ist allgegenwärtig , aber meist muss man sie fordern, man muss Fehler machen, auf die man folglich reagieren kann. Je weniger wir von unserer bewussten Vorstellungskraft halten und erwarten, desto mehr wird uns gelassen. Unser Gehirn ist meist nur so gscheid‘ , wie wir es zwingen. Das mag sich harsch anhören, kein Zwang soll und sei mit der Kunst verbunden, man kann sich ja am nächsten Tag wieder zwingen, wenn man heute nicht will…

Was ist dein Zugang zur Kunst? Wie würdest du deine Herangehensweise be- schreiben?
Manchmal ist mir ein Thema oder eine vermeintliche Tatsache auf einmal sehr präsent, doch unbeachtet um mich herum, es reichen simple Träger zur Visualisierung und ich halte es oft für nötig dies dann so zu verarbeiten. Das macht insbesondere Konzeptkunst uneingeschränkt umfangreich und metaphysisch, wie idiotisch offensichtlich, da im Grunde alles herhalten kann und auch im unkuratierten Alltag Konstellationen aus Objekten zwangsläufig einen Eindruck erzeugen. Unser Gehirn funktioniert eben so, wir verbinden Objekte und Zustände und lesen aus ihnen, wir verstehen. Ähnlich meiner Ölgemälde, die Kompositionen aus visuellen Reizen sind, wie eine Erinnerung. So befinden sich auch in meinen Bildern ungeklärte Zonen, wie jene, die das Gehirn im Prozess des Erinnerns, dazu erfinden würde. Keine Erinnerung oder Gedanke ist ein glasklares Bild. Es sind alles Abfolgen und Zusammenstellungen von Abständen und Intensitäten, egal ob es Melodien, aus Tönen und Pausen sind, oder bildliches, Konstrukte aus Farben, Lichtern und Formen, nichts anderes als benennbare Abstände, wie Intensitäten, wie Rhythmen.

Mein Gehirn greift auf neuronale Informationenfetzen zurück, beim malen, es antwortet auf, das was da ist, mit dem was da war.

Wo arbeitest du? Wie sieht dein Studio aus?
Ich arbeite gänzlich alleine, doch Teil mir das Studio mit zwei guten Freunden, beide von ei- ner anderen Zunft, doch im Humor teilen wir uns viel. Der Name unseres Studios ist Vorhang- Schloss. Basierend auf dem Vorhang, „dem Vorgehängten“, bei Kunst, bei Mode. Schloss in Bezug auf unser Nachbarhaus, in Schönbrunn, Meidling.

Trechters, 2019, Onder Stroom, Antwerpen Objekte, Brunnen
Trechters, 2019, Onder Stroom, Antwerpen Objekte, Brunnen

Mit welchen Themen beschäftigst du dich aktuell?
Was soll ich sagen, schwierig ist es, sich nicht mit prekären, weltpolitisch inhumanen Ereignissen zu beschäftigen, die ständig, wie auch jetzt sehr gegenwärtig, passieren. Klar ist das Antrieb zu vielerlei Arbeiten. Das ist gut, doch manchmal fühlt man sich von einer Thematik auch zu sehr eingenommen. Am Ende würde ich gerne öfter etwas unhinterfragt fröhliches malen, wie‘s sich‘s so oft jeder erwartet. Doch nur düster ist nie etwas, ich teile eigentlich immer Hoffnung und einen objektiv gestützten Optimismus mit.

Welche Materialien benutzt du?
Bei Malerei sind es eigentlich ausschließlich Ölfarben, bei wechselndem Träger, manchmal etwas Kohle. Mit einem Gemisch aus Malmittel und Terpentin breche ich Bereiche wie- der auf, um deren Unvollständigkeit als beleuchtende oder im Schatten verschwindende Flächen zu nutzen. Konzeptkunst, da ordnet sich bei mir das Material dem Gedanken unter. Ein Gegenstand spricht und man versucht manch Missverständnis zu erzeugen oder auszuschließen.

Studio Simon Kubik, Dokumentation, Foto: Xenia Snapiro
Studio Simon Kubik, Dokumentation, Foto: Xenia Snapiro

Wo kann meine deine Arbeiten sehen?
Ende dieser Woche, am 29.4.22 die Vernissage, habe ich eine kurze Solo Präsentation mit einzelnen Arbeiten aus 3 Jahren, in der AA Collections Gallery. Thema ist der konstante Aufbau von Charakter, einer persönlichen Entwicklung und deren Einflüsse sowie damit verbundene Zwänge. Anfang nächsten Monats von Sicc Zine, ist eine Gruppenausstellung am 5. bis zum 8. Mai, in der Arbeitergasse 14, wo ich mit einem Gemälde mitvertreten bin.

Simon Kubik – www.instagram.com/simonkubik/

Der Ursprung Ihrer Kunst liegt in der Malerei und Tapisserie, wobei sie mit ihren Werken in die Welt des Abstrakten eintaucht. Ihre Arbeiten entstehen auf einer Schnittstelle zwischen Kunst und Technik.

Pati Baztán is a Spanish artist, based in the middle of the countryside near Barcelona. She paints as she lives, with wild abandon. She is more interested in being led by the desire, emotion, and primal instincts.

Elke Foltz is a French painter. Her work is a search for balance within a constant chaos. All the elements aim to be in harmony and in perpetual renewal in spite of the prevailing disorder.

It was William Burroughs who, in the early 1960s, in his eponymously named cut-up novel, described the human body as a ‘soft machine’, constantly besieged ‘by a vast, hungry host of parasites’.

Die Landjäger Kürzestfilm Festspiele, das Festival für 12 Sekunden kurze Filme, haben sich für ihre Verhältnisse eine bizarr lange Auszeit genommen – wegen Geldes, Cannes, Corona, you name it.

Olga graduated on the Academy of Fine Arts in Bratislava and has also studied at the Vienna Academy of Fine Arts. She has realized dozens of solo and group exhibitions in Austria and in other European countries.

Nach einem abgeschlossenen Studium der Betriebswirtschaft an der sowie einem Studium an der Kunstschule Wien mit dem Schwerpunkt Druckgrafik und Keramik lebt und arbeitet die Künstlerin in Wien.

Florian Donnerstag aus Oberösterreich hat bis 2015 in Innsbruck Architektur studiert. Interdisziplinär zu seinem abgeschlossenen Architekturstudium befasste er sich mit bildender Kunst und Kunstgeschichte.

Jan Böhmer (1990) ist ein österreichischer Künstler aus der Weststeiermark. Seine Arbeiten sind dynamisch, neu und nonkonformistisch. Als Atelier dienen Räumlichkeiten eines ehemaligen Bestattungsinstituts.

In ihrem Spiel mit der Wirklichkeit nähert sich MUTA NATUR der Polarität von Natur und Kultur, ohne eine Antwort zu erzwingen. Weder wird behauptet, dass eine unberührte Natur unmöglich zu beweisen.

Due to the fusion of digital life with the physical they have become part of our lived reality. The inability of consciousness to distinguish reality from a simulation of reality is addressed through artistic positions.

Statement: Toni Faber, Dompfarrer St. Stephan. Nicht nur im Stephansdom, sondern auch rund um das Wiener Wahrzeichen lässt sich neben religiösen/sakralen Bildern auch zeitgenössische Kunst finden.

Feels so warm that you can walk around with your transition jacket. We are invited by the artist Nives Widauer to her studio, and I arrive there with Cornelius, who backs me up in documenting this conversation.

Kim Dorland pushes the boundaries of painted representation through an exploration of memory, material, nostalgia, identity and place. Drawing heavily from the Canadian landscape.

Sich die Hände zu reichen, zeugt vom Entstehen eines Miteinanders, das sich nicht im Satz »ich bin bei dir« auflöst, stattdessen ein Mehr suggeriert. Dieser Akt ruft ein solidarisches Wir hervor (raise).

In Impuzzibil, there are these bodies struggling and folding and stretching in stacked boxes. They didn’t disappear but they’re not fully there either. And there is no magician present to help out.

From one art fair to the next, from Vienna to Milan. Therefore, the impressions of the second edition of SPARK reach the reader a little late. I deliberately visited the site of the art fair three times.

Faye Wei Wei’s paintings feel like they are wearing lingerie, draped in a body of delicate sensuous marks. The colors, often posed against a white background of exposed untouched canvas, are transparent and fleeting.

A dominating motive theme in her work is using the unexpected to create tension. Playing with the viewers expectations, she broaches the issue of moments paired with distorted items of her imagination.

Mela Diamant zeigt in ihren Arbeiten märchenhaft und modern schwere Geschichte und luftigen Tod, Jahrtausende entfernt und doch ganz nah und heute. Man sieht Frohsinn und Leichtigkeit.

A Coloured Story, a solo exhibition, by painter Idowu Oluwaseun explores Black intimacy across a spectrum of skin colours. In our ongoing racialized modernity, the taboo or the stigmata of being in possession of more or less melanin shows up in the pervasiveness of colorism—an inheritance of the violence of slavery and colonialism—that continues to organize intraracial sociality today.

The classic 90s anime franchise Evangelion proposes a theory where humanity can overcome its bodily boundaries and unite their souls as one, brought onwards by mankind, a forced step in evolution.

Ein Zauberwort * aus dem Lateinischen, auf Deutsch „ich werde verwandelt werden“, das paradoxerweise nichts in etwas verwandelt, sondern nur auf die Zeitlichkeit des Vorganges an sich verweist.