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Erzähle uns mehr über deine Arbeiten und deinen Stil?
Grundsätzlich interessieren mich diverse Medien und Techniken, ich liebe das Tiefdruckverfahren genauso wie Malerei oder Animationsfilme. Hauptsache ich kann etwas mit meinen Händen schaffen. Oft kommt es auch darauf an welches Material mir gerade zur Verfügung steht, um meine Ideen umzusetzen. Das gilt besonders jetzt, weil man aufgrund der Covid-19 Pandemie weit eingeschränkter ist als sonst.

Karo Kuchar  interview
Künstlerin: Karo Kuchar

Seit einigen Jahren arbeite ich aber immer wieder in alten leerstehenden Gebäuden bzw. Wohnungen (bisher in Wien und Buenos Aires) bevor eine Sanierung ansteht, und übertrage Verputz, alte Wandfarbe oder Tapeten auf zarte Organzastoffe. Aus dem Resultat entstehen Installationen oder ich bespanne die Stoffe auf Keilrahmen um sie dann weiterzubearbeiten. In den Räumen in denen ich arbeite kommt stets eine Bifunktionalität zum Ausdruck, denn sie dienen mir als temporäres Atelier und gleichzeitig als Material für meine Werke. Wenn es kein Wandmaterial in einer Wohnung gibt oder wenn die Sanierungsarbeiten starten, wander ich weiter in die nächste leerstehende Wohnung. Räume und Körper spielen eine wichtige Rolle für mich, in diesen Arbeiten lasse ich sie verschmelzen. Inspiriert durch meine Zeit in Brasilien setze ich mich in meiner aktuellen Serie „Summer Collection 2020″ mit dem diskriminierenden Begriff „female Art“ auseinander.

Räume und Körper spielen eine wichtige Rolle für mich, in diesen Arbeiten lasse ich sie verschmelzen.

Welche Kunstepoche passt zu dir?
2020

„Ich bin so Banane.“ Wann warst du das letzte mal richtig Banane?
Letzten Freitag um 18.30 Uhr im Supermarkt – das war ziemlich verrückt.

Hast du schon den passenden Bikini für dich gefunden? Wie sehen deine Pläne für 2020 aus?
Der beste Bikini ist gar kein Bikini. Ich werde jetzt wohl länger in Österreich bleiben, also nutze ich die Zeit hier sehr intensiv um an meinen Projekten weiterzuarbeiten. In Wien ist es gerade sehr ruhig, da wird man nicht abgelenkt. Ich hoffe sehr, dass sich noch die ein oder andere Ausstellung in diesem Jahr ausgeht.

Wen möchtest du grüßen?
Hola Isa mi amor. Und lieber Dani – danke für die Wände.

Karo Kuchar

Dem ORF-Schauspieler und Schriftsteller begegnete ich vor Jahren im verrauchten Cafè Kafka, wo starre Bilder von irren Dämonen unsere Konversation anstarrten. Als Schauspieler ist Georg Rauber bei der ORF Serie „Walking on Sunshine“ als durchgehende Rolle „Johannes Möttl“ im Fernsehen zu sehen, während Theaterstücke wie „Sommernachtsalptraum“ und die ORF-Serie „Dave“ zu dem schriftlichen Repertoire des vielfältigen Künstlers gehören. Das Interview fand in der Covid-19 Isolation telefonisch statt.

The Russian artist Bogdana Skorik is currently living and working in Moscow. She prefers to work with real materials and her purpose is to catch the eye of the viewer. Sharp, brutal, expressive.

Ich habe Patricia Narbon über Instagram kennengelernt. Ihr Modelabel NARBON – prêt-à-couture und handgenäht – ist pure südländische Romantik und wurde auch schon in Vogue abgelichtet.

Die 1995 in Teheran, Iran geborene Künstlerin Donya Aalipour studierte von 2011 bis 2015 Malerei und zog nach dem Abschluss nach Wien, um Klavier am Prayner Konservatorium zu studieren.

Mary Sue is a double game, with a single player (the creature) who also acts as a referee (the creator) and as a favorite playground stereotypes, conventions, aberrations of the world, my own dysfunctions.

Wir brauchen eigentlich gar nicht so viel – darüber setzen sich KünstlerInnen gerade auch aktuell zur Corona Krise auseinander – und damit beschäftigt sich Stephanie Guse schon seit Jahren.

Nikita Sukhov ist 1994 in Kazan, Russland geboren und zog im Jahr 2012 nach Wien. Seit seiner Kindheit interessiert sich Nikita für Kunst und absolvierte eine Kunstausbildung an einer Kunstschule.

Mayberg ist ein junger Liedermacher aus Leipzig. Der Newcomer schreibt und singt deutsche Texte. In seinen Songs gibt er sich Gefühlen mit höchster Intensität hin. Nähe. Distanz. Liebe.

Rita Keller is an Ukrainian visual artist. Her story “Youth in Graz” is a long-term research and documentation of youngsters, their self-perception, exposed beauty and mental boundaries.

Verena Kandler, Künstlerin mit Schaffensschwerpunkt in Augsburg und Wien, zeigt in ihrer aktuellen Ausstellung „Kinobanner transformieren“ im Schikaneder Kino Wien neue Arbeiten.

Zwischen den etablierten Galerien in der Schleifmühlgasse, schaffen Felix Dennhardt und Raphael Haider künstlerische Erlebnisräume. Es werden explizit nur Positionen im Bereich der Kunst gezeigt.

The Ukrainian artist Yelyzaveta Vlasenko is 21 years old. She is currently living in Kyiv. Her way of expression is the abstract painting. She is inspired by colors, shapes and their union in an environment.

Was bedeutet das Hungern in der Kunst? Die immerwährende Phrase der „brotlosen“ Künstler? Die idealisierende Vorstellung eines armen, sich selbst genügendem Kunstschaffenden mit dem leeren Magen?