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Volker März gebraucht in seinen umfangreichen Installationen nahezu sämtliche Medien der bildenden Kunst. Er ist Maler, Fotograf, Bildhauer, Texter, Performer und Videokünstler. Seine Arbeit ist zumeist ironisch, provokant, und manchmal bitterböse womit er zu einem Seiltanz zwischen Politischem und Privaten aufrufen will, ohne eine konkrete Lösung anzubieten. Der kleine Mensch steht im Mittelpunkt seiner Arbeit, aber auch die grossen Denker wie Hannah Arendt, Walter Benjamin, Franz Kafka, George Batalille oder Giordano Bruno. Aber auch an Joseph Beuys und seiner Nazivergangenheit hat er sich abgearbeitet und ihn als verlorenen Siegerkünstler bloßgelegt.

Schon als Kind habe ich angefangen mich aus der desolaten Großfamilie zurückzuziehen und meinen eigenen Interessen verfolgt, gemalt, geschrieben.

Seit wann bist du künstlerisch tätig?
Schon als Kind habe ich angefangen mich aus der desolaten Großfamilie zurückzuziehen und meinen eigenen Interessen verfolgt, gemalt, geschrieben. Daran hat sich eigentlich nie etwas geändert. Dann bin ich an der Hochschule der Künste in Berlin aufgenommen worden – ich wollte der Bundeswehr entfliehen.

Volker Maerz, Georg Kolbe Museum
Volker März, Georg Kolbe Museum (c) Stefan Boness/Ipon

Wo liegen Vorbilder für Ihre Arbeit, welche Einflüsse gibt es?
Die Einflüsse für meine Arbeit, liegen im Privaten und Politischen und Philosophischen. In der Kunst selber habe ich keine Vorbilder und der blanke Kunstmarkt ist mir mehr als suspekt. Natürlich gibt es die alten Gesellen aus der Renaissance vor denen ich großen Respekt habe, in der Moderne ist es vielleicht William Kentdrige.

Die Einflüsse für meine Arbeit, liegen im privaten und politischen und philosophischen.

Gibt es ein inneres Konzept dem du folgst und wie sieht sie aus?
Mein inneres Konzept ist die Lust, die Liebe, die Freude – und vielleicht mein Gerechtigkeitssinn. Das sind die Dinge die mich treiben und die mir beim arbeiten absolute Befriedigung verschaffen. Manchmal tanze ich dann in meinem Atelier vor Zufriedenheit ganz selbstverloren und gnadenlosen peinlich bei guter neuer Musik vor mich hin. Was meine Figuren oftmals peinlich finden – aber das ist mir egal.

Volker März
Affenköpfe

Bildhauerei damals und heute. Was hat sich verändert?
Bildhauerei an sich interessiert mich nicht sonderlich. Die Zeit in der Künstler*Innen in Sparten eingeteilt wurde ist vorbei – nur Kunsthistoriker interessiert das noch. Ich selber bin kein Bildhauer sondern, wenn überhaupt ein dreidimensionaler Maler, der Geschichten erfindet und sie am Ende zu einem Gesamtheater aufführt. Meist mit Überlänge, sodass Besucher mehr als einmal in meine letzten Ausstellungen kamen um alles mitzubekommen.

Volker Maerz
Im Atelier

Ich selber bin kein Bildhauer sondern, wenn überhaupt ein dreidimensionaler Maler, der Geschichten erfindet und sie am Ende zu einem Gesamtheater aufführt

Wie verbringst du deine Freizeit?
Meine Freizeit ist meine freudvolle Arbeit an der Arbeit.

Woran arbeitest du gerade? Hast du für heuer Ausstellungen geplant? 
Derzeit sind alle meine Ausstellungen geschlossen. Die Planung ist im Moment mehr als schwierig. Vermutlich mache ich im Sommer eine vollkommen durchgeknallte Ausstellung auf dem ehemaligen Max-Slevogt-Hof in der Pfalz – was nur die wenigsten wissen werden, aber auf die ich mich unbändig freue.

Wo kann man deine Kunst kaufen? 
Unter anderem in Stern-Wywiol Galerie in Hamburg, Galerie Tammen & Partner in Berlin und Galerie Römerapotheke in Zürich.

Es gibt ein schönes Video meiner derzeit geschlossenen sehr umfangreichen Ausstellung in der Kunststation Kleinsassen bei Fulda.

Link zum Video der aktuellen Ausstellung
Volker März

Nikita Sukhov ist 1994 in Kazan, Russland geboren und zog im Jahr 2012 nach Wien. Seit seiner Kindheit interessiert sich Nikita für Kunst und absolvierte eine Kunstausbildung an einer Kunstschule.

Mayberg ist ein junger Liedermacher aus Leipzig. Der Newcomer schreibt und singt deutsche Texte. In seinen Songs gibt er sich Gefühlen mit höchster Intensität hin. Nähe. Distanz. Liebe.

Rita Keller is an Ukrainian visual artist. Her story “Youth in Graz” is a long-term research and documentation of youngsters, their self-perception, exposed beauty and mental boundaries.

Verena Kandler, Künstlerin mit Schaffensschwerpunkt in Augsburg und Wien, zeigt in ihrer aktuellen Ausstellung „Kinobanner transformieren“ im Schikaneder Kino Wien neue Arbeiten.

Zwischen den etablierten Galerien in der Schleifmühlgasse, schaffen Felix Dennhardt und Raphael Haider künstlerische Erlebnisräume. Es werden explizit nur Positionen im Bereich der Kunst gezeigt.

The Ukrainian artist Yelyzaveta Vlasenko is 21 years old. She is currently living in Kyiv. Her way of expression is the abstract painting. She is inspired by colors, shapes and their union in an environment.

Was bedeutet das Hungern in der Kunst? Die immerwährende Phrase der „brotlosen“ Künstler? Die idealisierende Vorstellung eines armen, sich selbst genügendem Kunstschaffenden mit dem leeren Magen?

The project focuses on creative, new, and versatile ways to communicate contemporary art and specializes in press, public relations, and social media communication for artists and galleries.

Zwei Mal im Jahr werden die von Rudolf Schindler geplanten Mackey Apartments Schauplatz von Gruppenausstellungen (inter)nationaler Künstler und Architekten der „MAK-Schindler-Initiative“.

Anne-Clara Stahl, geboren in Düsseldorf, lebt und arbeitet in Wien. Ihre Arbeiten bewegen sich im Bereich Zeichnung und Malerei. Dabei liegt ein Schwerpunkt im räumlichen Umgang mit Bild.

Tamara Malcher (geboren 1995) lebt und arbeitet in Münster, Deutschland. Neben fluoreszierenden Pflanzen-Teilen begegnen wir in ihren Malereien einer Vielzahl bewegter Körper in überhitzter Farbigkeit.

Viral theatre ist eine Plattform, um Theater in der Zeit der Krise und des Virus möglich zu machen. Wir machen Theater mit den theatralen und technischen Mitteln, die uns zur Zeit zur Verfügung stehen.

It was my last day in Milan, and I just wanted to take a short walk through the city. By chance, I wandered into a street where the PORTS 1961 fashion show had just taken place.

Something So Clear is Kapil Das‘ patient look behind the visual clichés and stereotypes that have come to define India. Consisting of a tight edit from thousands of photos taken over a decade.