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Ein Weg, der für die meisten KünstlerInnen wenig bis gar keine Einnahmen bringt. Kunst hat Wert, auch in der Krise. Kunst droht dabei, zu einem „Contentformat“ für die interessierte Zielgruppe zu verkommen. Um diesem Trend entgegenzuwirken startet HELMUTS ART CLUB mit 30. April 2020 um 00 Uhr eine Ausstellung als Hotline für die Kunst.

On-Line. Kunst hebt ab. ist eine performative Ausstellung, die man über einen Anruf besuchen kann. Die teilnehmenden KünstlerInnen bekommen jeweils für eine Woche eine Bezahlhotline zur Verfügung gestellt.

Kann ein Telefonat Kunst sein?
Wer die Nummer 0900-577- 555 wählt, muss mit vielem rechnen: Beschimpft zu werden, eine Anweisung zu einer Performance zu erhalten, einen kunsttheoretischen Diskurs zu hören … – worum es sich in dem Telefonat dreht, liegt ganz in der Hand der Künstlerinnen und Künstler. Nur eines ist sicher: Jede telefonierte Minute kostet den Anrufer*Innen Geld.

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http://helmutshotline.com

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Bei der performativen Ausstellung On-Line. Kunst hebt ab. geht es darum eine Art analoges Erlebnis im Digitalen zu schaffen.

Im Vergleich zu einem Videochat hat ein Anruf etwas Ehrliches und schafft Nähe zu den KünstlerInnen“, kommentiert Sydney Ogidan, Leiter der Galerie HELMUTS ART CLUB das Ausstellungsformat.

Gestartet wird am Donnerstag, den 30. April 2020 um 00 Uhr mit Rade Petrasevic. Der Wiener Künstler steht dann bis Mittwoch, den 06. Mai 2020 bis 24 Uhr nonstop – 24 Stunden am Tag telefonisch für Anrufe zur Verfügung.

Es folgen dann im Wochentakt jeweils von Donnerstag bis Mittwoch acht weitere Künstler*Innen. Die Nummer 0900-577-555 ist ausschließlich über eine österreichische Festnetznummer anwählbar. Eine Minute kostet 3,64 Euro

On-Line. Kunst hebt ab. – www.helmutshotline.com

HELMUTS ART CLUB
Seit der Gründung 2009 realisierte HELMUTS ART CLUB mehr als 70 Projekte im öffentlichen Raum und in Zusammenarbeit mit Kunstinstitutionen und mit KünstlerInnen wie u.a. Ivan Argote, Beatrice Dreux oder Erwin Wurm. Seit Anfang 2019 hat HELMUTS ART CLUB in der Margaretenstraße 6 im 4. Wiener Gemeindebezirk einen fixen Standort für die Galerie gefunden.

Adresse und Kontakt:
Margaretenstraße 6, 1040 Wien
www.helmutsclub.com

Madita Kloss ist freie Grafikdesignerin, Art Director bei Jung von Matt und Mama. Ihre Zeichnungen sind wie kopflose Seelenbabys, die dasein wollen – dynamisch, bunt und szenisch.

Marvin Kanas is a Video Artist from Marseille who is living in Vienna since six years. He studied documentary filmmaking in Paris and started to work on smaller art projects besides that.

Plötzlich aus diesem hektischen Treiben der Welt rausgerissen und zur radikalen gesellschaftliche Zwangsentschleunigung gezwungen, tun sich neue freie Zeiträume für Christoph Liebentritt auf.

The Rabbit Eye Movement Art Space in 1060 Vienna (established in 2012) operates as a full time agency, shop and exhibition room. The REM is hosting and connecting local and international artists.

Marcin Glod, geboren 1994 in Krakau, lebt in Wien. Er lässt sich von Künstlern aus verschiedenen Epochen, wie Andy Warhol, Michelangelo oder Banksy, und dem städtischen Umfeld inspirieren.

Dem ORF-Schauspieler und Schriftsteller begegnete ich vor Jahren im verrauchten Cafè Kafka, wo starre Bilder von irren Dämonen unsere Konversation anstarrten. Als Schauspieler ist Georg Rauber bei der ORF Serie „Walking on Sunshine“ als durchgehende Rolle „Johannes Möttl“ im Fernsehen zu sehen, während Theaterstücke wie „Sommernachtsalptraum“ und die ORF-Serie „Dave“ zu dem schriftlichen Repertoire des vielfältigen Künstlers gehören. Das Interview fand in der Covid-19 Isolation telefonisch statt.

The Russian artist Bogdana Skorik is currently living and working in Moscow. She prefers to work with real materials and her purpose is to catch the eye of the viewer. Sharp, brutal, expressive.

Ich habe Patricia Narbon über Instagram kennengelernt. Ihr Modelabel NARBON – prêt-à-couture und handgenäht – ist pure südländische Romantik und wurde auch schon in Vogue abgelichtet.

Die 1995 in Teheran, Iran geborene Künstlerin Donya Aalipour studierte von 2011 bis 2015 Malerei und zog nach dem Abschluss nach Wien, um Klavier am Prayner Konservatorium zu studieren.

Mary Sue is a double game, with a single player (the creature) who also acts as a referee (the creator) and as a favorite playground stereotypes, conventions, aberrations of the world, my own dysfunctions.

Die 60er Jahre waren ein Jahrzehnt des Aufbruchs und der Suche nach dem Gefühl von Freiheit – in eine ähnliche Situation kann man sich trotz der schwierigen Lage auch in Zeiten wie diesen begeben.

Wir brauchen eigentlich gar nicht so viel – darüber setzen sich KünstlerInnen gerade auch aktuell zur Corona Krise auseinander – und damit beschäftigt sich Stephanie Guse schon seit Jahren.