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Kathrin Linkersdorff Fairies II/5, 2021 © Kathrin Linkersdorff courtesy Galerie Springer Berlin
Kathrin Linkersdorff Fairies II/5, 2021 © Kathrin Linkersdorff courtesy Galerie Springer Berlin

Linkersdorff ist geprägt durch die japanische Philosophie des Wabi-Sabi, in der die Schönheit von Unvollkommenheit und Vergänglichkeit gepriesen wird. Barbara Esch-Marowski, Leiterin des Haus am Kleistpark, hatte die Künstlerin vor einigen Wochen folgendermaßen beschrieben: »In ihrer bestechenden Klarheit erinnern ihre Arbeiten an die Pflanzenfotografien von Karl Blossfeldt und in ihrer Ästhetik an die Bilder von Edward Weston. Kommt man in ihr Atelier, würde man nicht denken, es sei ein Fotoatelier. Sich stapelnde Pappkisten bergen ein Archiv von trocknenden Pflanzen. Der Beginn ihrer Arbeit ist ein langwieriges und mühevolles Behandeln stets fragiler werdender Blumen. Über Monate werden sie aufgehängt, gedreht, entstaubt und wieder gewendet – um in erdachten Formen fragil zu erstarren. Das Wesen ihrer Arbeitsweise ist ein analoges.

Lange hat sie auf Filmmaterial mit einer Hasselblad fotografiert und noch heute arbeitet Linkersdorff ausschließlich mit gezielt eingesetztem Tageslicht. Im präzise inszenierten Moment der Fotografie wird der schwindende Augenblick von Vergänglichkeit in seiner vollen Schönheit eingefroren. Doch erst im anschließenden Zusammenspiel mit dem aufwendigen Prozess der weiteren Verarbeitung und einem fein justierten Druck, findet das Bild seinen vollkommenen Ausdruck und vermag den beseelten Moment der Aufnahme widerzuspiegeln.

Über die Fotografin: Kathrin Linkersdorff, 1966 in Berlin geboren, schloss 1996 ihr Architekturstudium an der TU Cottbus ab. Sie studierte an der Berlage Universität in Amsterdam und an der Bartlett Universität in London. Im Anschluss arbeitete sie als Architektin in Tokyo, bevor sie dort japanische Tusche- malerei studierte. In Berlin absolvierte sie 2006- 2007 ihr Studium der Fotografie an der »Schule für Fotografie am Schiffsbauerdamm« bei Robert Lyons. Seit 2012 ist sie von Berlin aus inter- national als freie Künstlerin tätig.

Über die Galerie Springer Berlin: Das Programm der Galerie umfasst eine Gruppe von internationalen Künstlern. In den vergangenen Jahren hat sich die Galerie auf die klassische und zeitgenössische Fotografie fokussiert. Neben jährlich vier bis sechs Ausstellungen in Berlin und der Teilnahme an Kunst- messen im In- und Ausland, ergänzen wir unsere Aktivitäten durch die Betreuung von privaten und öffentlichen Sammlungen. Die Galerie wurde 1991 in Frankfurt am Main als Springer & Winckler Galerie gegründet. Im Jahr 1998 fand der Umzug nach Berlin in die legendären Räume Rudolf Springers statt. Seit 2012 wird die Galerie von Heide und Robert Springer unter dem traditions- reichen Namen Galerie Springer Berlin geführt.

Ausstellung: Kathrin Linkersdorff: Fairies
Laufzeit: 24. April – 25. September 2021 (nur mit Terminvereinbarung)

Adresse und Kontakt:
Galerie Springer Berlin
Fasanenstraße 13, 10623 Berlin
Presse: Nadine Dinter | E-Mail: presse@nadine-dinter.de
www.galeriespringer.de

Ein wahres künstlerisches Eintauchen in das historische Erbe von Metz, das internationale Festival für digitale Kunst Constellations de Metz richtet sich an alle, indem sie einen kostenlosen Zugang bietet.

Die Hauptskulptur der Ausstellung „Ich Dich Nicht“ ist der “Najadenbrunnen” aus Porzellan, inspiriert vom gleichnamigen Brunnen in Schönbrunn. Diese Arbeit ist im Geiste des Barock entstanden.

Whilst thinking of this introductory note, passages from Michel Foucault’s book* came to mind: Human beings design utopian places from the space they occupy, where they live.

We show a selection of abstract, expressive paintings that are not usually associated with Markus Tozzers publicly shown works. They all were created in an intuitive and sometimes manic manner.

Natürlich hat Lea Gudrich eine Künstlerbiografie vorzuweisen, die sie qualifiziert ernst genommen zu werden – Studium der freien Kunst in Rouen, Kunstakademie in Krakau, dann Lehrauftrag in Trier.

Feryel Atek is a figurative painter, and art therapist from Paris based in Berlin since 7 years. Her main medium are her large scale paintings and an abundant collection of more intimate, detailed drawings.

Ömer Kaplan ist ein gelernter Bildhauer und Künstler türkisch und deutschen Ursprungs. Er untersucht in seinen skulpturalen und installativen Arbeiten Spannungsverhältnisse unterschiedlichster Art.

Mavie Wallner ist eigentlich in Tirol geboren und lebt seit Beginn ihres Studiums in Wien. Sie studierte Politikwissenschaft und interessierte sich für die unterschiedlichsten Lebensstile in der Gesellschaft.

Romanian artist Cătălina Cosma centres her practice around concept and structure. She prefers a cognitive approach to art, based on thorough research and aimed towards discovery and self-discovery.

In her debut gallery presentation Jelena Micić reveals a set of works thematizing different aspects of her long-term color investigations. The exhibition gathers around the methods of color sampling.

The National Museum of the Romanian Peasant launches a new space for contemporary art production, in the hall located in the basement of building B, under the Horia Bernea Studio, starting with April 6.

Indem er die abstrakte Tradition fortführt, trennt Juan Pablo Villacura das Werk von seinem Diskurs, wobei er mit einer absurden humoristischen und alltäglichen Logik das Bild von seinem Titel distanziert.

In 2014, he moved to Jeju Island, where he came to be fascinated by a theme called “nature”. Apart from his past urban life, his new surroundings allowed him to create an emotionally restructured landscape. Now the nature of Jeju Island is one of his significant sources of inspiration.

„Dive into the Zeitgeist“ is the first exhibition for art in search of answers; this is the theme of the new economART project by AMY D Arte Spazio, which reopens its doors after a latency of 3 months.

Mirsini Artakianou ist auf einem kleinen Fischerdorf der Insel Lesbos aufgewachsen. Mit 19 Jahren hat sie angefangen Bildende Kunst und Kunstwissenschaften an der Universität von Ioannina zu studieren.